Hölderlin schizophren?

Gestern lief auf NDR 4 Info beim Talk auf 4 ein Interview mit Josef Zehentbauer, Author des Buches „Melancholie - die traurige Leichtigkeit des Seins“.
Im Gespräch zitierte er auch ein Gedicht von Friedrich Hölderlin, das wiederum von Literaturkritikern als Zeichen für Hölderlins Schizophrenie gedeutet wird.

Ich suche nach diesem Gedicht. Weiss jemand, welches das sein könnte?

Würde mich über schnelle Antwort sehr freuen.
Danke und Frohe Weihnachten!

Hallo Hanna,

Im Gespräch zitierte er auch ein Gedicht von Friedrich
Hölderlin, das wiederum von Literaturkritikern als Zeichen für
Hölderlins Schizophrenie gedeutet wird.

Ich suche nach diesem Gedicht. Weiss jemand, welches das sein
könnte?

Hölderlins Krankheitsgeschichte ist wohl so ausführlich untersucht worden, daß die Tatsache, daß ein Literaturkritiker das Gedicht als Zeichen für Schizophrenie ansieht, nicht unbedingt eines herausgreift :wink:.
Sowohl einige melancholische Aussagen z.B. in „Chiron“ oder „Hälfte des Lebens“, aber auch die sprachliche Struktur der späten Hymnen wie „Der Einzige“, „Der Ister“ oder „Mnemnosyne“ würden wohl in Frage kommen. (wenn man beweisen will, daß Hölderlin schizophren geworden ist, was ich für wenig sinnvoll halte)
Kannst Du Dich noch an eine Zeile/ein Thema erinnern?

Viele Grüße
Stephan