Hölle

Ein überzeugter Atheist, der gerade gestorben ist, findet sich selbst auf einmal in einem dunklen Gang wieder. Er entdeckt ein Schild: „Zur Hölle“.
Er hat keine andere Wahl als den Gang zur Hölle zu folgen. Er trifft nach geraumer Zeit an eine Türe, die nicht verschlossen ist.

Der Atheist betritt die Hölle und traute seinen Augen nicht. Heller Sonnenschein, angenehme Temperaturen, Palmen, Meeresstrand, alle 100 Meter eine Strandbar, fröhliche Menschen tummeln sich, kurzum paradiesische Verhältnisse.

Der gerade verstorbene Atheist geht am Strand entlang, bis er plötzlich eine Gestalt mit einem Pferdefuß und einem Schwanz in einem Strandkorb sitzen sieht. Er geht auf die Gestalt zu und fragte diese, ob er denn der Teufel sei.

Dieser bejaht dies und begrüßt den Neuankömmling in der Hölle äußerst herzlich. Er schickt den Atheisten nach dem Geplauder an eine der Strandbars, um sich dort einen Drink zu besorgen.
Der Atheist holte sich einen Drink und schlendert am Strand entlang um die Hölle weiter zu erkunden. Zwischen Dünen entdeckt er ein großes, tiefes Loch.

Neugierig blickte er in die Tiefe und erschreckt sich fürchterlich. Er sieht am tiefen Grund von diesem Loch wimmernde, unbekleidete Menschen. Es lodert ein heißes Feuer und wilde Bestien schlagen auf die Körper der Menschen ein.

Sogleich rennt der Atheist verwirrt zum Teufel und fragte aufgelöst, was denn das für ein Loch sei? Der Teufel versteht die Frage nicht und so fragte der Atheist nochmals nach dem tiefen Loch mit dem Feuer, den Bestien und den Menschen dort hinten bei den Dünen.
Ach, meint der Teufel, „Das ist für die Christen, die wollen das so …“

Ein PR-Manager stirbt. Ihm wird freigestellt, ob er in den Himmel oder in die Hölle kommen will. Daraufhin beschließt er, sich die Hölle mal anzusehen. Der Teufel führt ihn in sein Reich, und Bill reibt sich erstaunt die Augen: weiße Sandstrände, fröhliche, junge Menschne mit kaum was an, eine leichte Brise, die fröhliche Musik hinüberweht - für den Manager steht die Sache fest: „Hier will ich hin.“
Da noch ein paar Formalitäten geklärt werden müssen, beginnt sein Aufenthalt erst am nächsten Tag. Doch was muss er sehen: nackter, dunkler Fels, abgrundtiefe Einsamkeit, Verlassenheit und Hoffnungslosigkeit, von Fern ist das dumpfe Wimmer der gepeinigten Seelen zu hören… „Aber Herr Teufel, was ist das denn?“, wendet der Manager sich erschrocken an den Satan. „Gestern sah hier doch noch alles viel schöner aus!“
„Ach Mensch, du willst mir doch nicht erklären“, reagiert der Teufel gereizt, „dass du immer noch an Werbung glaubst?!?“