Hallo Audioaner,
einige Freunde und ich arbeiten seit mehreren Monaten an einer eigenen Hörspielproduktion. Vom Buch über das Sprechen bis zur Aufnahmetechnik machen wir alles selbst. Ist halt ein Laien-Hörspiel.
Allerdings versuchen wir, ein möglichst anständiges Niveau für unsere Klasse zu erreichen: der Autor - ein Student der Theaterwissenschaften - gibt sich größte Mühe, ein spannendes und auch schriftstellerisch sehr gutes Krimi-Werk hinzukriegen, und auch die Aufnahme-Technik ist nicht unterstes Niveau: wir zeichnen direkt auf Festplatte auf, benutzen zur Zeit Cakewalk 9 als Sequenzer (in Ordnung IMO), verwenden ein Behringer Großmembran-Mikro („B2“, welches eine ziemlich gute Qualität ermöglicht, finde ich) und lassen alles vor der Terratec EWX2496-Karte durch ein Eurorack MX 1602 laufen.
Wie gesagt: die Produktion ist laienhaft! Sich mit Gain- und Input-Reglern und irgendwelchen Aussteuerungsanzeigen zu arrangieren, ist via Learning-by-Doing keine leicht Aufgabe, wie ich finde. So fällt uns z.B. immer wieder auf, dass der Klang nicht stimmt, dass der Lautstärke-Pegel viel zu niedrig ist und dergleichen. Das wiederrum läuft darauf hinaus, dass wir immer wieder Szenen neu aufzeichnen müssen, immer wieder neu Soundtests machen und dergleichen…
Zur Zeit sind wir relativ (!) glücklich mit dem Sound, hier ein Beispiel:
http://patchez.gamigo.de/stefan/monolog.mp3 (900 kb)
In dieser Art und Weise wollen wir nun alle ungünstigen Aufnahmen neu machen. Allerdings wäre es mir viel lieber, wenn solche Sachen NOCH lauter und intensiver wären. Wie findet ihr diese Version? Auch in Sachen Höhen/Tiefen, Lautstärke… Wir vergleichen immer mit einem professionellen Hörspiel, da steckt meist mehr Volume hinter. Müsste man mit unserer Technik-Konfiguration nicht auch mehr Sound hinkriegen? Oder haltet ihr das so wie es ist für ein Hörspiel d.h. für Sprechaufnahmen ausreichend?
So, jetzt geht’s an das eigentliche Thema: ist Cakewalk 9 als Sequenzer ausreichend? Oder haltet ihr diese Software für unser Vorhaben für gänzlich ungeeignet? Ich meine, rund 25 Minuten reine Sprechzeit haben wir damit nun schon aufgezeichnet (plus all die mitarchivierten abgelehnten Aufnahmen) - aber vielleicht verpassen wir ja dauernd richtig gute Funktionen?
Eine wichtige Sache sind bei uns dann noch die Effekte: Hall, wenn jemand in einem großen Raum spricht z.B. - hat da jemand Erfahrungen mit den Cake 9 Effekten? Oder haltet ihr die für nicht zureichend? Was ist besser? Weiterhin wäre es natürlich toll, wenn man irgendwie beweglicher mit Dolby/Stereo arbeiten könnte, z.B. wenn die Figuren/Stimmen sicher bewegen. Kann man das via Software gut erledigen?
Viele Dank!
Gruß,
Stefan
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