Ich habe am Dienstag nach einem extrem lauten Konzert einen Hörsturz auf dem linken Ohr erlitten und bin mit Druck auf und einem Pfeifen im Ohr am nächsten Morgen zum HNO. Nach 3 (von 5 - 2 noch ausstehend) Infusionen hat sich das Pfeifen gebessert und ist morgens manchmal ganz weg. Allerdings gibt es immer noch einen Unterschied in der Hörwahrnehmung zwischen dem linken und rechten Ohr. Ich habe das Gefühl, dass ich links die Höhen nicht so gut heraushöre, bzw. insgesamt alles dumpfer und gefiltert höre. Im Internet finde ich viele Informationen zum Hörsturz und Tinnitus, aber nichts zum Hörempfinden. Mich würde interessieren, ob jemand weiß wie hoch die Chancen stehen, dass ich auf beiden Ohren wieder gleich höre bzw. ob etwas ich tun kann, um die Hörwahrnemung wieder zu verbessern.
Das Konzert war wie gesagt am Dienstag und damit noch nicht so umwerfend lange her. Ab wann kann man beurteilen ob sich die Hörwahrnehmung normalisiert hat/auf einen dauerhaften Stand hin verändert hat?
Ich habe am Dienstag nach einem extrem lauten Konzert einen
Hörsturz auf dem linken Ohr erlitten und bin mit Druck auf und
einem Pfeifen im Ohr am nächsten Morgen zum HNO.
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Das Konzert war wie gesagt am Dienstag und damit noch nicht so
umwerfend lange her. Ab wann kann man beurteilen ob sich die
Hörwahrnehmung normalisiert hat/auf einen dauerhaften Stand
hin verändert hat?
Gar nicht. Es hängt von der Vorschädigung, also dem Zustand des Ohrs ab.
So oder so hat dich das Konzert wahrscheinlich ein bisschen „Hörleistung“ gekostet. Nur wirst du das nach spätestens 1-2 Monaten nicht mehr merken weil sich das Hirn an das Ohr anpast. Ausser ss läuft doof und ein Tinnitus kommt dazu…
Gar nicht. Es hängt von der Vorschädigung, also dem Zustand
des Ohrs ab.
Naja, das Ohr war vorher gesund. Die Frage bezog sich darauf, ob sich die Hörleistung irgendwann wieder normalisiert und sich einpendelt, so dass man sagen kann „das ist jetzt dein normales Hörvermögen auf dem Ohr“
So oder so hat dich das Konzert wahrscheinlich ein bisschen
„Hörleistung“ gekostet. Nur wirst du das nach spätestens 1-2
Monaten nicht mehr merken weil sich das Hirn an das Ohr
anpast. Ausser ss läuft doof und ein Tinnitus kommt dazu…
Ja, dass mich das Konzert Hörleistung kosten würde, war mir nach dem zweiten Lied klar. Auf die 1-2 Monate wollte ich hinaus. Ich habe mir während des Konzerts oft das rechte Ohr zugehalten (hatte Halsschmerzen und das drückte aufs Ohr, wollte es nicht zu sehr belasten) was mich wahrscheinlich vor einem ähnlichen Ergebnis wie links bewahrt hat. Ich hoffe nur, dass das Hörvermögen sich wieder aneinander anpasst.
Ich habe am Dienstag nach einem extrem lauten Konzert einen
Hörsturz auf dem linken Ohr erlitten
Medizinisch wurde ja schon fast alles gesagt. Aber mal eine Frage von mir: Hat der Veranstalter denn nicht auf den Schutz der gesundheit seiner Gäste geachtet? War es ein öffentliches Konzert? Falls ja (und nicht nur dann), hättest Du unter Umständen Anspruch auf Schadensersatz und Schmerzensgeld.
Also um mal ein paar Details einzufüllen: Es war ein Konzert der Band „tool“. Wer die Musik kennt, weiß dass sie für dieses Genre noch relativ ruhig ist, aber immernoch extrem laut gespielt werden kann. Was auch der Fall war. Das Konzert (ja, es war ein öffentliches) hat in einer Halle stattgefunden, was den Effekt wohl noch gesteigert hat, da openair generell leiser ist. Ich hab ja schon das ein oder andere Konzert mitgemacht, aber so extrem laut war es noch nicht. Das allgemeine Problem bei der Geschichte mit dem Schadensersatz ist, dass ich da freiwillig stand. Ich hätte ja jederzeit gehen können, was ich auch getan hätte wenn mir die Folgen bewusst gewesen wären. Dazu kommt dass ich für einen wirklichen Anspruch erst mal den Nachweis bringen muss, dass gesetzliche Richtlinien überschritten wurden. Und eine Statistik über Laustatärkepegel hab ich mir nicht angefertigt und auch keine Idee woher ich das beziehen könnte. Punkt 3 ist, dass es vielleicht auch einfach die Dauer des Konzerts war. Die Vorband hat etwa eine Stunde gespielt und Tool selbst dann noch weitere zweieinhalb. Das macht dreieinhalb Stunden Krach, wenn man so will. Ich weiß von einer Grenze bezügl. der Lautstärke auf Konzerten, aber nichts von einer, was die Dauer angeht. Nach dem was ich aus Eigenrecherche rausbekommen habe, hält das menschliche Ohr eine Lautstärke von 85 dB bis zu eineinhalb Stunden aus, ohne Schaden zu nehmen (ich suche die Statistik, aus der ich das entnommen habe, finde sie aber grade nicht). Unabhängig von den genauen Daten kann ich aber sagen: Das war auf jeden Fall länger als es gesund gewesen wäre und wesentlich _lauter_.
Meine Begleitung ist komplett ohne merklichen Schaden davon gekommen. Die haben sicherlich auch ihren Teil weg, aber nicht sin Richtung Hörsturz. Beim HNO hat man mir ein sonst ausgezeichnetes Gehör attestiert, vielleicht bin ich damit einfach vulnerabler. Außerdem hab ich auf dem Konzert einen knappen Kopf über meine unmittelbare Umgebung hinausgeragt, obwohl ich auch nur 1,83 bin, wohingegen die Leute die mit mir da waren so zwischen 1,50 und 1,67 zwar weniger gesehen, aber dafür vielleicht geschützter waren - keine Ahnung, nur so ne Vermutung.
Nur aus Interesse: 12.12., Tool Konzert in Mannheim, irgendjemand dabei gewesen?
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Ja, dass mich das Konzert Hörleistung kosten würde, war mir
nach dem zweiten Lied klar. Auf die 1-2 Monate wollte ich
hinaus. Ich habe mir während des Konzerts oft das rechte Ohr
zugehalten
Warum bist du dann nicht AUGENBLICKLICH gegangen???
Da ich selbst äußerst empfindliche Ohren habe, gehe ich ohne einer Schachtel Oropax nicht einmal mehr ins Kino. Denn schon dort drehen sie bis zur Schmerzgrenze auf (weil anscheinend die Mehrheit der Jugendlichen schon schwerhörig ist). Im Notfall kann man sich ein Stück Papier in die Ohren knüllen, nachdem man es feuchtgekaut hat.
in bezug auf deinen hörsturz…wenn sich schon nach einigen infusionen eine besserung zeigt, ist nach abschluss der infusionstherapie(„rheologische Therapie“, teils auch nach dem sogenannten Stennert schema) sicherlich eine weitere besserung deiner beschwerden zu erwarten.
eine vollständige heilung nach einem lärmtrauma ist aber leider in den seltensten fällen vorhanden.
ein leichter tinnitus wird ihnen wahrscheinlich erhalten bleiben.
würde gerne lieber etwas anderes sagen, aber ich spreche aus eigener erfahrung(hörsturz nach stress).
Gute Frage. Hab dann angefangen mir das rechte Ohr verstärkt zuzuhalten, hatte aber in der linken Hand Mantel usw. also bin ich nur schwer links rangekommen. Die Ohropax hab ich schlichtweg vergessen, die gehören bei mir sonst immer dazu, nur auf die Idee mit dem Papier bin ich nicht gekommen, hätte die Eintrittskarte verwenden können.
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Nur aus Interesse: 12.12., Tool Konzert in Mannheim,
irgendjemand dabei gewesen?
Hallo!
Nicht Mannheim, aber am 4.12. in Leipzig.
Ich habe mir grundsätzlich angewöhnt, ganz normale Kosmetikwatte als Hörschutz zu verwenden. Das mindert nicht unbedingt die Lautstärke, nimmt aber viel von den aggressiven Höhen weg.
Als ungewöhnlich laut würde ich das Konzert nicht einstufen, aber drei Stunden ohne Schutz ist eigentlich schon grob fahrlässig. Die Vorband (Mastodon?) habe ich max. 5 min. ungefiltert gehört, dann war’s schon unangenehm.
Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass der Veranstalter hier für irgendetwas haftbar gemacht werden kann. Einerseits wird dieser sich rechtlich abgesichert haben, andererseits ist eben auch viel Eigenverantwortung gefragt.
Aus medizinischer Sicht sieht es ja bei Dir relativ günstig aus. Mit etwas Glück wird sich die Hörwahrnehmung wieder normalisieren. Sollte doch eine kleine Beeinträchtigung bleiben, ist das immer noch besser, als ein großer fetter Tinnitus.
-etwas ot-
Ich habe schon so einiges gesehen, aber Tool ragt aus der Masse weit hervor. Eine phänomenal eingespielte Band, die mit Danny Carey den besten aktiven Rockschlagzeuger hat. Dazu eine visuelle Umsetzung der Musik, die schwer zu toppen ist (über die Laser kann man streiten).
In diesem Sinne:
LEARN TO SWIM - I’LL SEE YOU DOWN IN ARIZONA BAY =-D
Hallo Pierre
Wie Kollege Boom schon sagte: Ganz weggehen wirds wohl nicht mehr. Ich hatte mal einen Patienten, der ebenfalls nach einem viel zu lauten Rockkonzert zunächst den Hörsturz, dann den Tinnitus (=Ohrgeräusch) hatte. Der Tinnitus ging nicht mehr weg.
Solche Geschichten kann man leider nur prophylaktisch vermeiden. Ich nehme manchmal vorsorglich Watte oder Ohropax mit, wenn ich in ein Konzert gehe.
Gruß,
Branden
Ich hoffe mein Alter (17) und die Tatsache, dass der Tinnitus morgens und bei geringer vorausgehender Lärmbelastung ab und zu verschwindet helfen einigermaßen.
Die Spontanheilungsrate ist zudem als relativ hoch angegeben, aber man liest auch viele gegenteilige Behauptungen.
Nur eine Frage, da Sie und DrBoom anscheinend vom Fach sind:
Bin ich nach diesem ersten Hörsturz anfälliger für einen zweiten bzw, generell vulnerabler für jede Art von Hörschädigung?
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Ich hoffe mein Alter (17) und die Tatsache, dass der Tinnitus
morgens und bei geringer vorausgehender Lärmbelastung ab und
zu verschwindet helfen einigermaßen.
Optimismus ist selten verkehrt, lieber Pierre.
…
Nur eine Frage, da Sie und DrBoom anscheinend vom Fach sind:
Du kannst uns ruhig duzen hier im Brett.
Bin ich nach diesem ersten Hörsturz anfälliger für einen
zweiten bzw, generell vulnerabler für jede Art von
Hörschädigung?
Ich bin war kein Hals-Nasen-Ohren-Mann, aber ich würde tippen, dass Du in der Tat sensibler auf wetere Lärmattacken reagieren könntest.
Mit anderen Worten: Auch jetzt nicht auf Lärm-Prophylaxe mittels Ohropax etc. verzichten, sondern immer was dabei haben.
Gruß,
Branden
Ich hoffe ja noch immer auf eine Besserung. Habe eben festgestellt das jemand aus meinem Bekanntenkreis nach einem Konzert ebenfalls einen Hörsturz erlitten hat und wesentlich später damit zum HNO ist. Dort hat er erfahren, dass Infusionen zu diesem Zeitpunkt nichts mehr bewirken würden und stattdessen Präparate mit ähnlicher Wirkung erhalten - er hat vermutlich einen bleibenden Schaden davon getragen, dieser ist aber nur sehr leicht, für ihn nicht wahrnehmbar und äußert sich nur in einem gelegentlichen leichten Tinnitus nach starker Lärmbelastung.
…damit könnte ich gut leben.
Du kannst uns ruhig duzen hier im Brett.
DrBooms „…ihnen wird wohl ein leichter…“ hat mich aus dem Konzept gebracht
Ich bin war kein Hals-Nasen-Ohren-Mann, aber ich würde tippen,
dass Du in der Tat sensibler auf wetere Lärmattacken reagieren
könntest.
Mit anderen Worten: Auch jetzt nicht auf Lärm-Prophylaxe
mittels Ohropax etc. verzichten, sondern immer was dabei
haben.
Sowieso, die Frage ist nur ob ich ab sofort damit rechnen kann bei einem gemütlichen Abend in einer Bar mit moderat lauter Musik einen neuen Hörsturz zu erleiden oder nicht.
Das nächste Konzert wird so oder so wieder mit Ohropax besucht. Ich achte auch normalerweise sehr darauf. Ich arbeite neben der Schule als Fotograf in einem Club der auch immer recht laute Musik spielt. Ich war dort ein einziges Mal ohne Hörschutz und das war der erste Abend. Seitdem nur mit Ohropax.
Das wäre z.B. wieder so eine Frage. Kann ich sowas auch weiterhin tun - also in Clubs etc. arbeiten? Ab und an komme ich nicht drumherum den Schutz rauszunehmen, Unterhaltung, Bestellung oder einfach „noch mal kurz rein und meine Jacke hinter der Bar hervorholen“. Mcih interessiert ob solche kurzen Belastungen ab sofort bereits ernste Folgen für mich haben können oder nicht.
die Frage ist nur ob ich ab sofort damit rechnen kann
bei einem gemütlichen Abend in einer Bar mit moderat lauter
Musik einen neuen Hörsturz zu erleiden oder nicht.
Ich denke: eher nicht. Einen Hörsturz kriegt man so leicht auch wieder nicht. Da muss das Trauma schon entsprechend sein. Übrigens kann es sowohl physisch (wie bei Dir) als auch psychisch sein - und das trifft sowohl auf die Ursache eines Hörsturzes als auch die Entstehung eines Tinnitus zu. Nicht jeder Tinnitus entsteht ja durch / nach einem Hörsturz, sondern viele Tinnitus beginnen gleich von Anfang an mit dem Ohrgeräusch und bleiben dann dabei.
Das nächste Konzert wird so oder so wieder mit Ohropax
besucht. …
Mcih interessiert ob solche
kurzen Belastungen ab sofort bereits ernste Folgen für mich
haben können oder nicht.
Schwer zu sagen. Manchmal scheinen sich Lärm und Stress zu addieren.
Ich für mein Teil würde nach so einer Geschichte eher andere Jobs versuchen zu machen.
Gruß,
Branden
was für eine Art Gehörschutz benutzt Du? Wirklich Ohropax, also diese Watte-Wachs-Böbbel? DAMIT würde ich auch nichts Feines hören und müßte sie immer rauspulen wenn mir wer was sagt.
Ich habe mir gerade das U2-Abschlußkonzert gegönnt, bin aber seit einiger Zeit auch etwas gehörempfindlich, weswegen ich mir dann bei sonicshop.de die MusicSafe 3 geholt habe (war bei den Gesamtkosten auch schon wurscht). Ich war wieder mal ‚recht nah an der Front‘, die Spitzen wurden gut gedämpft, ich konnte mich aber trotzdem in den Pausen (2 Vorbands…) gut mit meinen Nachbarn verständigen. Genau für sowas sind die Dinger auch gemacht. Sie sind übrigens auch im Flieger sehr gut, oder unterm Motorradhelm, und auch gut für kleine Ohren geeignet (mir sind ALLE serienmäßigen Im-Ohr-Kopfhörer zu groß, ich kann nur Sonys mit dem kleinsten Wechselaufsatz nehmen).
Vielleicht ist das ja was für Dich.
Viele Grüße
Claudia
Das wäre z.B. wieder so eine Frage. Kann ich sowas auch
weiterhin tun - also in Clubs etc. arbeiten? Ab und an komme
ich nicht drumherum den Schutz rauszunehmen, Unterhaltung,
Bestellung oder einfach „noch mal kurz rein und meine Jacke
hinter der Bar hervorholen“. Mcih interessiert ob solche
kurzen Belastungen ab sofort bereits ernste Folgen für mich
haben können oder nicht.
was für eine Art Gehörschutz benutzt Du? Wirklich Ohropax,
also diese Watte-Wachs-Böbbel? DAMIT würde ich auch nichts
Feines hören und müßte sie immer rauspulen wenn mir wer was
sagt.
Abwechselnd die und die gelben Kunststoffstöpsel von Hansaplast, die halten dann aber auch wirklich dicht. Wenn ich im Club vor den Verstärkern stehe und die Tanzfläche knipse spür ich die Bässe und höre höchstens ein Dröhnen, wenn ich sie richtig drin hab.
mir dann bei sonicshop.de die MusicSafe 3 geholt habe (war bei
den Gesamtkosten auch schon wurscht).
Hatte jetzt auch vor, mir einen brauchbaren Lärmschutz zu kaufen. Die 25€ sind mir egal, für ein funktionierendes Gehör würde ich wesentlich mehr investieren, wenns sein muss.
Vielleicht ist das ja was für Dich.
Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung, wie groß meine Gehörgänge im vergleich zur Norm sind. In-Ear-Kopfhörer hasse ich wie die Pest, das Druckgefühl mag ich gar nicht. Aber ich glaube mich daran erinnern zu können, dass mir die mittelgroßen Aufsätze gut gepasst haben.
Ich behalte die Teile im Hinterkopf, sicher ist dass irgendwas her muss, und zwar schnell.
Abwechselnd die und die gelben Kunststoffstöpsel von
Hansaplast, die halten dann aber auch wirklich dicht. Wenn ich
im Club vor den Verstärkern stehe und die Tanzfläche knipse
spür ich die Bässe und höre höchstens ein Dröhnen, wenn ich
sie richtig drin hab.
so ungefähr ist auch der Dämmeffekt der MusicSafe 3, nur daß man die Musik in angenehmer Lautstärke mitbekommt (U2 im Stadion ganz vorn ist ja auch nicht grad leise) UND auch noch normale Gesprächslautstärke der umstehenden Personen. WIE das funktioniert, weiß ich nicht, aber es tut
Ich mußte bei U2 mehrfach meine Nachbarn drauf hinweisen, daß sie mich trotz der Stöpsel nicht anzubrüllen brauchen. Ich bin auf jeden Fall schwer begeistert von den Dingern (nein, ich kriege keine Provision).
Ich hatte die mit dem ‚schwächeren‘ Filter drin, wollte ja auch noch was von der Musik hören, im Lieferumfang waren bei mir aber auch noch stärkere Filter drin.
Wenn Du normalgroße Gehörgänge hast, müßten die auch bestens passen, ansonsten kann man diese beiden Dichtlippen auch noch vorsichtig beschneiden (wenn man sie ‚auf links‘ dreht sollte man auch mit der Symmetrie hinkommen).
Viele Grüße
Ja, dass mich das Konzert Hörleistung kosten würde, war mir
nach dem zweiten Lied klar. Auf die 1-2 Monate wollte ich
hinaus. Ich habe mir während des Konzerts oft das rechte Ohr
zugehalten
Warum bist du dann nicht AUGENBLICKLICH gegangen???
Da ich selbst äußerst empfindliche Ohren habe, gehe ich ohne
einer Schachtel Oropax nicht einmal mehr ins Kino. Denn schon
dort drehen sie bis zur Schmerzgrenze auf (weil anscheinend
die Mehrheit der Jugendlichen schon schwerhörig ist). Im
Notfall kann man sich ein Stück Papier in die Ohren knüllen,
nachdem man es feuchtgekaut hat.
Genau, das praktiziere ich schon Jahre lang, ein Stück Papiertaschentuch zusammen geknüllt und kurz eingespeichelt ist wesentlich angenehmer als Oropax und sehr wirkungsvoll.
Gruß Peter
Gruß
d.
Gute Frage. Hab dann angefangen mir das rechte Ohr verstärkt
zuzuhalten, hatte aber in der linken Hand Mantel usw. also bin
ich nur schwer links rangekommen. Die Ohropax hab ich
schlichtweg vergessen, die gehören bei mir sonst immer dazu,
nur auf die Idee mit dem Papier bin ich nicht gekommen, hätte
die Eintrittskarte verwenden können.