Hörsturz ...kann mir jemand helfen

Hallo Zusammen,
ich hatte vor 3 Wochen einen Hörsturz (bin wach geworden es piepte im ohr).
Ich bin vorsichtshalber zum HNO gegangen der mir dann Kortison Tabletten (fangen mit P an) verschrieben hat. Nach einer woche waren die Tabletten leer und das piepen und druck auf dem Ohr immer noch da.
Der Arzt meinte ich solle mir die ruhe antun der rest geht von selbst weg. Jetzt war ich bei einem anderen Arzt der mir Infusionen gibt heute die 4. aber das piepen ist immer noch da. Meine Frage geht das mit irgend einem Mittel weg oder nach der Zeit oder muss ich jetzt mein ganzes Leben mit dem nervigen Ton leben??? …habe gehört es gibt noch zwei verfahren die Hämapherese -> blutwäsche und die hyperbare Sauerstoff Therapie, kann mir jemand dazu etwas sagen.

Möchte doch nur so schnell wie möglich geheilt werden.

Hi,

das wichtigste Beim Hörsturz ist tatsächlich Ruhe. Das meint nicht Stille, sondern weniger Hektik/Stress.
wenn du aber schon von einem zum nächstens Arzt rennst und dann die Einstellung hast

Möchte doch nur so schnell wie möglich geheilt werden.

hast du eigentlich schon die falschen voraussetzungen für eine Heilung.
Grüße,
JPL

DP owt
Gruss

kann mir jemand HELFEN…ruhig, ganz ruhig
Hi

ich hatte vor 3 Wochen einen Hörsturz (bin wach geworden es
piepte im ohr).

Pieoen ist noch kein Hörsturz, sondern ein Tinnitus. Bei einem Hörsturz ist das Hörvermögen weg oder vermindert. Das eine folgt manchmal nach dem anderen (war bei mir letztes Jahr so).

Ich bin vorsichtshalber zum HNO gegangen der mir dann Kortison
Tabletten (fangen mit P an)

vermutlich Prednisolon. Die allein bringen es aber noch nicht, sondern üblicherweise in Kombination mit Trental, Infusuionen oder/und Tabletten. Zusätzlich, wie schn gesagt wurde, vor allem Ruhe, vielleicht auch noch eine Behandlung bei einem Facharzt für Psychosomatische Medizin.

Nach einer woche
waren die Tabletten leer und das piepen und druck auf dem Ohr
immer noch da.

Ja, das ist, mit Verlaub, ein bißchen zu wenig, was der HNO-Kollege da gemacht hat.

Der Arzt meinte ich solle mir die ruhe antun der rest geht von
selbst weg.

Da hat er grundsätzlich wiederum recht.

Jetzt war ich bei einem anderen Arzt der mir
Infusionen gibt heute die 4. aber das piepen ist immer noch
da. Meine Frage geht das mit irgend einem Mittel weg oder nach
der Zeit oder muss ich jetzt mein ganzes Leben mit dem
nervigen Ton leben???

Je schneller man mit einem Komplettprogramm anfängt, desto besser die Prognose. Jeder Tag zu spät verschlechtert sie. Aber das muss dich jetzt nicht noch nervöser machen. Zieh die von den behand. Ärzten vorgeschl. Behandlungen konsequent durch und entspanne dich, so gut du eben kannst. Stunden der Ruhe… allein schon, wenn du duie Infusionen bekommst, musst du zwangsläufig ruhen. :wink:
…habe gehört es gibt noch zwei

verfahren die Hämapherese -> blutwäsche und die hyperbare
Sauerstoff Therapie, kann mir jemand dazu etwas sagen.

Dazu würde ich eher sagen: vergiss es. Bleib bei den vorgeschlagenen Therapien.

Möchte doch nur so schnell wie möglich geheilt werden.

Wer nicht!
Gute Besserung,
Branden

[MOD:] Beitrag von linda22
Hallo tibia2100,

da du doppelt gepostet hast, wurde einer deiner Artikel gelöscht. Nachfolgend die schon von linda22 gegebene Antwort, die dabei mitgelöscht wurde:

„Mit den beiden von dir genannten Behandlungsmethoden kenne ich mich zwar nicht aus, aber ich hatte auch mal über längere Zeit ein Piepen im Ohr. Habe damals auch Infusionen und Tabletten vom HNO-Arzt bekommen. Die Tabletten sollten die Durchblutung im Innenohr fördern, den Namen weiß ich leider nicht mehr genau. Bei mir ist der Piepton nach einigen Wochen wieder weggegangen. Ganz langsam und allmählich. Nach den Tabletten und Infusionen habe ich aber auch nicht sofort eine Wirkung gemerkt. Erst später ging das Geräusch zurück. Was mir damals aufgefallen ist: es ist wirklich ganz wichtig, sich nicht selbst verrückt zu machen! Ich weiß, dass das schwer ist - ich hatte auch Angst, dass ich jetzt mein Leben lang mit diesem Piepsen leben muß. Ich habe versucht, mich so gut wie möglich mit etwas angenehmem abzulenken - Musik, Fernsehen, etwas mit Freunden unternehmen, viel Schlafen. In dem Moment denkt man dann ja auch nicht an das Piepsen und es tritt in den Hintergrund. Dadurch ist man dann auch entspannter, und das ist ja ganz wichtig bei einem Hörsturz. Irgendwann wurde es dann von selbst leiser und noch später war es ganz verschwunden. Versuch, nicht ständig darauf zu achten, ob es schon leiser geworden ist! Das löst nur Stress und Angst aus, und das ist Gift bei dieser Erkrankung!
Ich kann dir auf jeden Fall Mut machen. Eine Freundin von mir hatte das auch, über ein Jahr lang, und auch bei ihr ist es ganz von alleine wieder weggegangen. Sie war gerade im Urlaub und plötzlich fiel ihr auf: Oh, das Piepsen ist ja gar nicht mehr da! Sie hatte sich vorher auch behandeln lassen, und es hatte nichts gebracht. Und als sie sich schon so halb damit abgefunden und ihre Aufmerksamkeit nicht mehr so stark darauf gerichtet hatte, ist es plötzlich verschwunden! Also, mach dir erstmal noch nicht so viele Sorgen!
Ich wünsch dir gute Besserung! Kannst ja mal berichten, wie es bei dir weitergegangen ist.“

Montanus
Moderator

Es gibt auch Ohrkerzen , womit man solche Symptome behandeln
kann.

Wichtig ist, möglichst kein Stress.

Aber da du nun schon übere mehrere Wochen den Tinnitus hast, solltest du dich darauf einstellen, dass er nicht mehr weggeht (hoffe für dich natürlich, dass er weggeht).
Klar, am Anfang ist das echt unangenehm und nervig, aber mit der Zeit gewöhnt man sich dran und man kann ihn fast immer ausblenden.

Was man vermeiden sollte, ist absolute Stille im Raum, denn dann erscheint der Tinnitus lauter als sonst und man konzentriert sich zu sehr darauf und das führt zu Stress und der Tinnitus wird (scheinbar) noch lauter. Lieber ein Fenster aufmachen oder leise Musik an, um Hintergrundgeräusche zu haben.

Auch sollte man keine Kopfhörer tragen.

Gute Besserung!

Das Esel Esobrett ist weiter unten.

@Belege für eine Wirksamkeit der Ohrkerze liegen nicht vor und von der Anwendung gehen Gesundheitsgefahren aus.Daher finden Ohrkerzen keine Verwendung in der wissenschaftlichen Medizin.

http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Ohrkerze

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Es gibt auch Ohrkerzen , womit man solche Symptome behandeln
kann.

So ein Quark darf hier empfohlen werden?

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Die Artikel bei wiki werden offensichtlich von Schulmedzinern
erstellt und haben immer dieselbe Tendenz:
Alternative Heilmethoden sind unwirksam, gefährlich oder
haben höchstens einen Placebo Effekt.

Juristisch und mediziinsch gesehen, ist die Schulmedizin in Deutschland die einzge anerkannte Wissenschaft;
alternative Heilmethoden sind demnach unwissenschaftlich.

Man sollte allerdings bednken, dass hinter der Schulmedzin
die Pharmaindustrie steht, die kein Interesse an einer
Verbreitung alternativer Heilmethoden hat, um den
Absatz ihrer Pillen nicht zu gefährden.

Desweiteren ist es offensichtlich so, dass sich hier
im Brett einige Schulmediziner tummeln, die bei
Alternativen Heilmethoden reflexartig -ohne irgendeine
nähere Ahnung von der Materie- auf angeblich
wissenschaftliche Studien der Schulmedizin verweisen,
die die angebliche Unwirksamkeit Alternativer heilmethoden
beweisen würde.

Ich habe die Ohrkerzen selber schon ausprobiert.
Man kann eine Wirkung verspüren;
man kann sogar die billigen von ebay unterscheiden
von den teureren aus der Apotheke.
Die billigen haben nämlich überhaupt keine Wirkung.

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Natürlich.
Pillen von den Pillendrehern dürfen doch auch empfohlen werden.

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Hallo,

dieser Teilthread wurde abgeschlossen, da sich in ihm eine off-topic-Diskussion angebahnt hat.

Zum Thema „Ohrkerzen“ möchte ich auf nachfolgenden Text hinweisen (Quelle: „Hopi-Kerze“ in Wikipedia):
„Die amerikanische Gesundheitsbehörde warnte in der Medwatch-Meldung vom 22. Februar 2010 vor gesundheitlichen Risiken, die mit der Anwendung dieser Ohrkerzen bereits beobachtet wurden und forderte dazu auf, weitere bekannt werdende gesundheitliche Probleme an die FDA zu melden.[6] In der Bundesrepublik Deutschland sind Meldungen über gesundheitliche Probleme bei der Anwendung dieser Kerzen, die als Medizinprodukte betrachtet werden können, an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zu richten. Um Risiken bei der Anwendung zu vermeiden, sollten Verbraucher beim Kauf von Ohrkerzen darauf achten, dass die Produkte als Medizinprodukt gemäß EU-Richtlinie 93/42/EWG zertifiziert sind und gewisse Sicherheitsmerkmale wie beispielsweise Filter oder Abbrennmarkierung aufweisen.“

Gruß

Montanus
Moderator

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Hallo,

leider kann ich dir keinen Tipp geben, wie du den Tinnitus los wirst.

Bei mir fiept es schon seit Jahren- mal mehr, mal weniger.

Ich versuche das ganz einfach zu ignorieren und tatsächlich es gelingt!

Es gibt Tage, da ist er (scheinbar) weg…

Nur nicht drüber nachdenken…

LG aus LE von mg6358