nabend,
Kann ich als Privatperson eine Unterhaltungs-Veranstaltung durchführen,
die unter die VStättVo (Versammelungsstätten Verordnung)
fällt, d.h. ca. 300 bis 500 Besucher?
Auf öffentlich genehmigtem Gelände, mit kl. Zelt, Sanitär, Reinigung,
Entsorgung, Sicherheit, Wasser, Strom, Parkplätze, (unentgeldliches) Personal,
Versicherung, Gema und was sonst noch dazu kommt; z.B. Einnahmen.
Ich denke mir, dass dafür irgendwo Steuern bezahlt werden müssten?
Könnte ich diese Steuern zahlen, ohne Unternehmer zu sein?
Grüße,
Erik
Hallo Erik,
nabend,
Kann ich als Privatperson eine Unterhaltungs-Veranstaltung
durchführen,
die unter die VStättVo (Versammelungsstätten Verordnung)
fällt, d.h. ca. 300 bis 500 Besucher?
Auf öffentlich genehmigtem Gelände, mit kl. Zelt, Sanitär,
Reinigung,
Entsorgung, Sicherheit, Wasser, Strom, Parkplätze,
(unentgeldliches) Personal,
Versicherung, Gema und was sonst noch dazu kommt; z.B.
Einnahmen.
Ich denke mir, dass dafür irgendwo Steuern bezahlt werden
müssten?
Könnte ich diese Steuern zahlen, ohne Unternehmer zu sein?
Ja, ist möglich.
Wende dich bitte an dein zuständiges Ordnungsamt (Gemeinde-/Stadtverwaltung) wegen der erforderlichen Dinge. Eine Anfrage bei einem Steuerberater wäre auch nicht schlecht.
Grüße,
retour
Erik
Daggi
Hallo,
ich lege allerdings auch keinen Wert auf Steuerzahlungen 
Will sagen, dass ich die Kosten für so ein (vorerst) „Einmal“-
Event möglichst gering halten möchte.
Wie wäre es z.B. mit einem e.V. oder einem gemeinnützigen Verein?
Oder „nur“ Standgebühr bei einer Art Stadtfest?
Oder in einer Kneipe, wobei ein Getränkehersteller teilweise
als Sponsor dabei ist.
Sowieso versuche ich das Ganze nicht als anmeldepflichtige
Versammelung hinzukriegen, also quasi als „kulturelle Ansammelung ohne
gemeinsamen Kontext“.
Noch 'ne Idee wie ich Kosten sparen kann?
Grüße,
Erik
BigBrother is watching you
Rehi Erik,
Hallo,
ich lege allerdings auch keinen Wert auf Steuerzahlungen
Will sagen, dass ich die Kosten für so ein (vorerst) „Einmal“-
Event möglichst gering halten möchte.
Da wirst du vielleicht nicht drum rum kommen, je nach Ertrag.
So eine Veranstaltung nicht anzumelden könnte dich aber extrem teuer kommen.
Wie wäre es z.B. mit einem e.V. oder einem gemeinnützigen
Verein?
Was soll daran gemeinnützig sein. Du willst doch verdienen, oder?
Oder „nur“ Standgebühr bei einer Art Stadtfest?
Da kommt noch mehr dazu.
Oder in einer Kneipe, wobei ein Getränkehersteller teilweise
als Sponsor dabei ist.
Ändert nix an den rechtlichen Voraussetzungen.
Sowieso versuche ich das Ganze nicht als anmeldepflichtige
Versammelung hinzukriegen, also quasi als „kulturelle
Ansammelung ohne gemeinsamen Kontext“.
Das ist nicht möglich. Und glaub mir, es wird rauskommen, wenn du so ne Veranstaltung machst, bei der Geld fließt.
Noch 'ne Idee wie ich Kosten sparen kann?
Die Tipps, die ich dir gab, waren so gedacht, dass du bei der ganzen Sache mehr verdienst als zahlst. Ein Nichtanmelden kann extrem teuer werden.
Du bist nicht der erste, der auf solche Ideen kommt und somit kennen auch die Behörden Mittel und Wege, mitzukassieren. Und sei dir gewiss, dass Mitarbeiter der verschiedenen Behörden an so einer Veranstaltung teil nehmen oder sich Zugang verschaffen.
Grüße,
Gruß *wink*
Erik
Daggi
Hallo Erik,
Wovor hast Du eigentlich Angst ?
Vor dem Papierwust einer Gründung ?
Den brauchst Du wirklich nicht.
Falls es um Steuern/Abgaben und Einhalten von Vorschriften geht, dann ist dies nicht vom Status (Gewerbe, Freiberuflich, Privatmensch) abhängig, da ist den Ausführungen von Dagmar nichts hinzuzufügen.
ciao maxet.
Hallo Dagmar,
sicherlich hast du recht, dass es ein Risiko wäre, eine solche
Veranstaltung nicht bei den Behörden anzumelden.
Dazu kommen auch noch die Neider, bzw. Konkurenz, welche so wie ich
das in dieser Kleinstadt hier mitbekommen habe, unterstes Nivau
vertreten (hier passt der Spruch 100 %: wer nix wird wird Wirt 
Billig, kleinliich, opportun, kindisch hinterhältig und erbärmlich
sind auch noch passende Worte für das Verhalten der meisten Kneipen/Disco-Besitzer hier.
Von anderer Seite habe ich den Tipp bekommen, eine Veranstaltung
ähnlich wie zu Studienzeiten durchzuführen; d.h.
ich werde Vereinsmitglied in einem Verein mit Vereinslokal mit
Wasser, Strom, Toiletten und vielen Parkplätzen und versuche es
auf diesem Wege mal. Ich kenne den Vorstand des Vereins 
Ich rechne mit max. 500 Besuchern über den gesamten Abend/Nacht
verteilt (wahrscheinlich nur etwa 250).
Ich möchte kein Geld verdienen, wie hier irgendwo erwähnt wurde!
Ich möchte nur keine Miese machen, die erste Veranstaltung dieser
Art als quasi Testlauf durchführen und dann je nach Ergebnis
(Akzeptanz und Nachfrage) mir für die darauf folgenden Monate
konkretere Gedanken machen, ob ich diese Veranstaltungen
professioneller aufziehen soll.
Ich habe keine Sorge wegen dem Papieraufwand, aber ich schrecke vor
einer unsinnig und falschen Relatiion zurück.
Für 150 Männekens und einer eimaligen Geschichte ohne Profit ein
Aufwand zu betreiben, als würde ich eine Großveranstaltung machen
passt einfach nicht.
Danke auch für weitere Hilfe,
Erik