Hohe Ableseeinheiten am Heizkörper

Hallo

A zieht in eine neue Wohnung und hat für ein komplettes Jahr ca. 10.800 verbrauchte Einheiten, die durch elektronische Heizkörperverteiler abgelesen werden. Allein am HK im Wohnzimmer ca. 6000.
Die Ablesefirma kommt, prüft alle Verteiler, kein Fehler feststellbar, alle arbeiten einwandfrei.

Wohnung ist 80 qm.
Die anderen 9 Mieter haben alle zwischen 3500-8500 Einheiten, wobei die Wohnungen zwischen 80 und 90 qm variieren.

Im 1. Folgejahr hat A rund 6500 Einheiten, im 2. 6800.

Gibt es hier eine Erklärung (technicherseits) warum in diesem einen Jahr der Verbrauch so hoch war? Oder kann es sein, dass einfach nur zuviel geheizt wurde?

Danke.

Hallo,

Im 1. Folgejahr hat A rund 6500 Einheiten, im 2. 6800.

  1. / 2. Folgejahr von welchem ?

Der Winter 2005/2006 war lang und für unsere Verhältnisse hart. Die Heizperiode endete erst Ende Mai, bzw da wurde es erst richtig warm !!

gruß
dennis

Hallo,

  1. / 2. Folgejahr von welchem ?

gruß
dennis

Hallo dennis,

die hohen Werte waren in 2004, Folgejahre 05 und 06 mit jeweils um die 6000.

gruß

Hallo,

Hallo dennis,

die hohen Werte waren in 2004, Folgejahre 05 und 06 mit
jeweils um die 6000.

Dann scheint ja meine Vermutung nicht die richtige zu sein… :frowning:

Nun ja, scheint demnach doch ein Fehlverhalten beim Heizen gewesen zu sein. Solange es sich ja nicht wiederholt, kann man ja von einem defekt der Meßgeräte NICHT ausgehen.

gruß
dennis

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-(

Nun ja, scheint demnach doch ein Fehlverhalten beim Heizen
gewesen zu sein. Solange es sich ja nicht wiederholt, kann man
ja von einem defekt der Meßgeräte NICHT ausgehen.

gruß
dennis

Hallo Dennis

und wie könnte man das beweisen?

Stammen die hohen Verbräuche vielleicht noch vom Vormieter oder der leerstehenden Zeit? Alle Zählerstände sollten im Übergabeprotokoll vermerkt sein.

Bernhard

Stammen die hohen Verbräuche vielleicht noch vom Vormieter
oder der leerstehenden Zeit? Alle Zählerstände sollten im
Übergabeprotokoll vermerkt sein.

Bernhard

Hallo
et.
nein, weder noch. Das wurde vorher alles ordnungsgemäß abgerechnet.

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Hi Irene-Marie,

und wie könnte man das beweisen?

die Messgeräte scheinen jetzt ja richtig zu arbeiten. Von Zählern, die sich selbst reparieren, hat man noch nie gehört.

Als Fehlerquelle kommen nur Messgeräte in Betracht, die nicht zu den Heizkörpern passen. Das müsste die Abrechnungsfirma (ista, brunata, …) prüfen können.

Gruß Ralf

Als Fehlerquelle kommen nur Messgeräte in Betracht, die nicht
zu den Heizkörpern passen. Das müsste die Abrechnungsfirma
(ista, brunata, …) prüfen können.

Gruß Ralf

Hallo Ralf,

auch das kann ausgeschlossen werden. Die Ablesefirma teilte mit, dass dem Eichamt jeweils die Größe und Typ des Heizkörpers gemeldet wird und danach das Messgerät festgelegt wird. Das wäre auch in Ordnung.

Gruß

Hallo,

Hallo Dennis

und wie könnte man das beweisen?

Das muß derjenige selber wissen, ob er viel, oder wenig geheizt hat, ob er die KH zurückdrehte bei Abwesenheit etc.

gruß
dennis

Hallo Irene-Marie,
wenn diese Zahlen dem Gericht vorlagen (dein anderes Posting im Rechtsbrett), ist es doch verständlich, daß der Gutachter Einblick in die Abrechnungen der letzten Jahre haben möchte. Um die Veränderungen aller Parteien in den letzten Jahren zu prüfen und zu vergleichen. Die Änderung der Verbauchswerte für A. sind enorm, erreichen dennoch nicht annähernd die Werte der anderen Mieter. Die Differenz der Ablesewerte im Streitjahr zwischen A. und den anderen Mietern war extrem hoch. Da halte ich einen genereller Einwand von A. für berechtigt, die Ursachen sind klärungsbedürftig. Da kann etwas nicht stimmen.

Gruß
Der Franke

ich einen genereller Einwand von A. für berechtigt, die
Ursachen sind klärungsbedürftig. Da kann etwas nicht stimmen.

Gruß
Der Franke

Hallo

das mag ja sein - nur WAS kann nicht stimmen, woran kann es liegen?

Gruß

Guten Morgen,

ich habe gerade den Artikel gelesen.

Wenn der Gutachter festgestellt hat (was wohl so gewesen ist in Deinem Fall) das die Meßeinrichtungen in Ordnung sind, könnte ich mir ein Fehlverhalten beim Heizen vorstellen.

Sehr oft Heizen die Menschen einfach falsch (auch ich tat das einmal falsch in meiner ersten eigenen Wohnung- es war mir in jungen Jahren ein seeeeehr lehrreicher Erfahrungsgewinn).

Wenn man z.B. bedingt durch falsches Lüftungsverhalten versucht feuchte Luft durch Heizen zu erwärmen, so benötigt man ein Vielfaches der Energie, die man normalerweise benötigen würde.

Ob das bei Dir der Fall war, kann heute niemand mehr sagen und nachweisen -außer Du selbst.

Hier einige Hinweise, wie man sich behelfen kann:

Kauf einiger Hygrometer (bei diesen Meßgeräten kann man die Luftfeuchtigkeit ermitteln).Die normale Luftfeuchtigkeit einer Wohnung die belebt ist sollte zwischen 40- und 55% liegen.Ist der Wert kleiner als 40% handelt es sich um sehr trockene Luft, die die menschlichen Schleimhäute austrocknet und unangenehm wirken kann.Eine Austrocknung der Schleimheute kann zur Folge haben, das der Mensch Anfälliger wird für Erkrankungen. Ist der Wert höher als 55% ist das Beheizen des Raumes eher unwirtschaftlich, da die Luft dann so feucht ist, das man wesentlich mehr Heizenergie verbrauchen würde.

Empfehlung

Anschaffung der besagten Hygrometer und Aufstellung dergleichen in den verwendeten Räumen. Bei Überschreitung des Wertes von etwa 55 bis 60% (bei größer 65% auf jeden Fall) Luftfeuchte Durchführung einer sogenannten Stoßlüftung. Eine Stoßlüftung ist ein kurzes Abstellen des Heizkörpers unter gleichzeitigem Öffnen des Fensters von möglichst weniger als 15 Minuten.In dieser Zeit gelangt Frischluft in den Raum und feuchte Luft kann zum Teil entweichen. Hiernach schließt man das Fenster wieder und öffnet das Heizkörperventil wieder. Du wirst feststellen, daß Du bei Berücksichtigung dieser Empfehlung vermutlich wesentlicher wirtschaftlicher heizt.
Sehr viel Feuchtigkeit wirst Du morgens im Bereich des Schlafzimmers ermitteln können. Das kommt dadurch, das die Ausatmungsluft des Menschen Feuchtigkeit enthält und bei geschlossenem Fenster über Nacht nicht enweichen kann und dadurch, daß die Bettwäsche- wie auch die Matratze den menschlichen Schweiß auffängt (Puffereffekt).Früher hängten die Menschen oftmals die benutzte Betwäsche aus genau diesem Grund morgens zum Fenster heraus zum Lüften. In der heutigen Zeit ist dieses arbeitsbedingt leider oftmals nicht mehr ganz realisierbar.

Du siehst, man hat gleich mehrere Faktoren, warum Feuchtigkeit in der Umgebungsluft ist. Einmal die Ausatmung des Menschen,den Schweiß des Menschen, dann wetterbedingte Feuchtigkeit und nicht zuletzt baulich bedingte Faktoren.

Eine weitere Überlegung wäre, welche Steuerung verwendet wird (Raumthermostat oder „nur“ Heizkörperthermostate). Ich habe mir vor einigen Jahren elektronische Heizkörperthermostate zugelegt, bei denen man mittels Uhrzeitangaben und Eingabe der Maximaltemp., sowie Minimaltemp. sehr gute Spareffekte erzielen kann. Diese sind für (fast)jedes verbaute Heizkörperventil erhältlich beim Heizungsbauer (bitte kein Baumarktschr…x…tt).

Und was noch interessant zu wissen wäre, ist wie die Nachtsteuerung (Nachtabsenkung) geschaltet und vollzogen wird. Werte bei der Nachtabsenkung unter 15°C halte ich da für wenig sinnvoll, da man dann beim Aufheizen umso mehr Energie verbraucht, als wenn man nur von 15°C bis z.B. 20°C aufheizen muss (5 Kelvin).Außerdem ist es dann möglich, das Außenwände feucht werden über Dauer (wieder mal das Feuchtigkeitsproblem).

Und zu guter letzt als Hinweis…
Wenn man die Wohnung für längere Zeit verlässt, sollte man nach Möglichkeit die Nachtabsenkung aktivieren, auch das spart enorme Kosten. Das ist bei den meisten Raumthermostaten mit einfachem Tastendruck durchführbar oder mit meinen oben benannten elektronischen Heizkörperthermostaten.

Übrigens ist Schimmelbefall in Wohnungen meistens auch ein Problem falscher Heiz-und Lüftungsmethoden.

Als sehr gute Ergänzung zur Einsparung von Heizenergie finde ich auch die Einsparung von Strom- und Wasserkosten oder überhaupt irgendwelcher Energien die man benötigt (wenn man ja schon mal dran ist…dann auch richtig) *fg*.

ENERGIESPAREN SCHONT DEN GELDBEUTEL UND UNSERE UMWELT !
DENKT BITTE AN DIE ZUKUNFT UNSERER NACHKÖMMLINGE!

Ich hoffe ich konnte einige sinnvolle Möglichkeiten darstellen und es bringt jemandem von Euch etwas.Ich denke Geld haben wir ja vermutlich alle nie genug *fg*.

Martin

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Fragewurm,

das mag ja sein - nur WAS kann nicht stimmen, woran kann es
liegen?

Also ein typischer Fehler ist z.B. ein gekipptes Fenster direkt über dem Thermostaten. Der „sieht“ dann immer kalte Luft und fährt den Heizkörper auf volle Leistung.

Andere Ursachen können auch vor den Heizkörper gestellte Möbel sein, was zu einem Wärmestau führen kann und nicht von jedem Messgerätetyp richtig erkannt wird.

Bei der ersten Heizperiode sind natürlich immer noch Ablesefehler als möglicher Fehler in Betracht zu ziehen.

Weiter muss noch berücksichtigt werden WIE genau berechnet wurde und mit WAS für Verbrauchswerte (hochgerechnet ?) du da um dich wirfst.
Praktisch ist es so, dass mit dem Jahresmittel gerechnet wird. Bei den Abschlagszahlungen zahlt man im Winter zu wenig und im Sommer zu viel, gemessen am tatsächlichen Verbrauch. Bei einem Wohnungswechsel ausserhalb der Abrechnungsperiode, besonders bei einem Wechsel mitten im Winter, ergibt sich dann rechnerisch ein hoher Jahresverbrauch.

MfG Peter(TOO)