Hohe Courtage deutschen Makler

Ich bin auf der Suche nach einer Wohnung in Deutschland (Nieder-Sachsen oder Emsland). Es wundert mir das die Courtage für Makler im vergleich zu den Niederlanden wirklich hoch ist. Arbeitet ein Makler in den Niederlanden durchschnittlich für 1,5% (bezahlt vom Verkäufer!)die niedrigsten courtage die ich bei einer deutschen Makler gesehen habe ist 4,5%, aber meistens höher (zu bezahlen vom Käufer).

Courtage zahlen finde ich logisch aber wenn ich einem Haus kaufe für 200.000 euro und ein Makler empfangt zwischen 9.000 und 12.000 euro dann finde ich dass wirklich zuviel.

Meine Fragen:

  • In den Niederlanden senken die Courtage Tarife noch immer. Gibt es diesen Trend auch in Deutschland?
  • Warum soll der Courtage immer vom Käufer bezahlt werden (es wird wohl geschrieben dass oft die Hälfte von beiden bezahlt wird, aber in die Anzeigen die ich bisher gesehen habe wird das nicht von den Makler erwähnt).
  • In wieferne ist es möglich einem Makler für einen niedrigen Courtage arbeiten zu lassen. Soll mann darüber schon im ersten Kontakt reden (wenn mann Informationen über der Wohnung bekommen woll) oder kann mann sich erst der Wohnung anschauen und bei der Unterhandlungen sagen dass mann nur 2% Courtage zahlen woll.

Ich bin auf der Suche nach einer Wohnung in Deutschland
(Nieder-Sachsen oder Emsland). Es wundert mir das die Courtage
für Makler im vergleich zu den Niederlanden wirklich hoch ist.

Der niederländische und deutsche Markt sind nicht direkt vergleichbar.

Arbeitet ein Makler in den Niederlanden durchschnittlich für
1,5% (bezahlt vom Verkäufer!)die niedrigsten courtage die ich
bei einer deutschen Makler gesehen habe ist 4,5%, aber
meistens höher (zu bezahlen vom Käufer).

Die Höhe ist meist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich zwischen 3,48% und 6,96%.

Courtage zahlen finde ich logisch aber wenn ich einem Haus
kaufe für 200.000 euro und ein Makler empfangt zwischen 9.000
und 12.000 euro dann finde ich dass wirklich zuviel.

Meine Fragen:

  • In den Niederlanden senken die Courtage Tarife noch immer.
    Gibt es diesen Trend auch in Deutschland?

nein

  • Warum soll der Courtage immer vom Käufer bezahlt werden (es
    wird wohl geschrieben dass oft die Hälfte von beiden bezahlt
    wird, aber in die Anzeigen die ich bisher gesehen habe wird
    das nicht von den Makler erwähnt).

In den Anzeigen muss die Provisionspflicht gegenüner dem Käufer geltend gemacht werden. Aus der Anzeige geht nie hervor, ob beide Seiten also Käufer und Verkäufer zahlen

  • In wieferne ist es möglich einem Makler für einen niedrigen
    Courtage arbeiten zu lassen.

Das kannst du vergessen. Warum sollte ein Makler das tun? Dann nimmt er eben einen anderen Interessenten, der zahlungswillig ist und nicht feilscht.

Soll mann darüber schon im ersten
Kontakt reden (wenn mann Informationen über der Wohnung
bekommen woll) oder kann mann sich erst der Wohnung anschauen
und bei der Unterhandlungen sagen dass mann nur 2% Courtage
zahlen woll.

  • In wieferne ist es möglich einem Makler für einen niedrigen
    Courtage arbeiten zu lassen.

Das kannst du vergessen. Warum sollte ein Makler das tun? Dann
nimmt er eben einen anderen Interessenten, der zahlungswillig
ist und nicht feilscht.

Warum nicht? Es gibt viele Häuser im Verkauf. Der Makler wohl gerne verkaufen und ich habe die Möglichkeit mir ein anderes Haus zu suchen.

In wieferne ist es möglich einem Makler für einen niedrigen
Courtage arbeiten zu lassen.
Das kannst du vergessen. Warum sollte ein Makler das tun? Dann
nimmt er eben einen anderen Interessenten, der zahlungswillig
ist und nicht feilscht.

Lieber Hans Schneider,
es ist mir zwar schon mehrmals aufgefallen, dass Antworten in diesem Forum gegeben werden, die mir die Haare zu Berge stehen lassen. Ich versuche manchmal - als Immobilienexperte - gegenzusteuern und klarzustellen, was wirklich richtig ist.
Ich weiss ja nicht, welche Erfahrungen Sie bis heute selbst gemacht haben. Ihre Aussage ist glücklicherweise falsch.
Entscheidend ist für den Käufer nur, welchen Preis dieser letztlich, inclusive Makler, bezahlen muss.
Da ich meist selbst in Kaufverhandlungen eingebunden bin, können Sie mir dies glauben.
Es mag Ihre Erfahrung sein, trifft aber nicht für alle Angebote zu.
Gruss
Friedrich Pausch
www.Immobilienratgeber.com

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Richtig so!
Ich habe bisher, nachdem ich von Maklern die Anfrage nach für mich provisionsfreien Immobilien bestenfalls mit einem milden Lächeln beschieden bekommen habe, stets gute Erfahrungen mit einer entsprechenden Suchanzeige ( Vermerk: Keine Makler oder nur provisionsfreie Angebote ) in höherwertigen Tageszeitungen gemacht.

Gruß,
speedofthoughts

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Wenn dem Fuchs die Trauben zu hoch hängen…

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Sie geben mir das Gefühl das Sie selber Makler sind. Sonst verstehe ich nicht wirklich ihre Reaktion.

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Ich finde den Artikel wirklich interessant. Denn der Anteil an Maklerverkäufen beträgt in den Niederlanden über 70% und bei uns unter 50%. Jetzt weiß ich endlich den Hauptgrund dafür , nämlich die erschwinglicheren Courtagen.
Aber abgesehen davon sind unsere Courtagen keine festgeschriebenen Gebührenordnungen sondern durchaus verhandelbar ebenso der Kaufpreis der Immobilie. Bei uns in Bayern sagt man: „A biserl wos geht immer!“ Viel Glück.

und wenn es sp waere , dann waere es Ihrer Meinung nach verwerflöich oder wie darf ich es interpretieren?
Warum arbeiten Sie denn nicht fuer ein Drittel Ihrer bisherigen Bezuege, wenn Sie dies anderen vorschlagen?

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Ich habe bisher, nachdem ich von Maklern die Anfrage nach für
mich provisionsfreien Immobilien bestenfalls mit einem milden
Lächeln beschieden bekommen habe, stets gute Erfahrungen mit
einer entsprechenden Suchanzeige ( Vermerk: Keine Makler oder
nur provisionsfreie Angebote ) in höherwertigen Tageszeitungen
gemacht.

Wieso sollte ein Markler provisionsfreie Imobilien anbieten? Arbeitest Du umsonst?

Gruss
Sandra

Hallo Sandra,

„für mich provisionsfrei“ heißt nicht zwingend, dass der Makler kostenlos arbeiten muß.

Bei unserem neuen Zuhause hat der Makler den Eigentümer überzeugen können, a.) die Miete um 20 % zu senken und b.) die Provision vollumfänglich zu übernehmen. Davor stand das bis dato selbstgenutzte Anwesen wegen Wegzugs des Eigentümers fast 1 Jahr leer, was einen Mietausfall in deutlich fünfstelliger Höhe zur Folge hatte.

Ich betrachte es als angemessen, als zahlender Kunde nicht mit „Vermittlungsgebühren“ belastet zu werden und halte 3 Monatsmieten plus MWSt. für ziemlich unverschämt.

Gruß,
speedofthougths

Ich wundere mir nur. Warum können niederländischen Makler für 1,5% (oder weniger) arbeiten und brauchen die deutschen Makler 4,5% bis 6%. Ich glaube nicht das die Arbeit in Deutschland mehr ist. Können Sie mir vielleicht die Unterschied erklären?

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Nein. Natürlich soll ein Makler nicht umsonst arbeiten. Aber braucht ein Makler wirklich 4,5% bis 6%. Wenn ein Makler 6% fragt bei einem Preis von 200.000 euro dann bekommt er einem Gehalt von 12.000 euro. Dann braucht er nur 4 Häuser pro Jahr zu verkaufen um schon gut zu leben. Oder sehe ich dies Falsch?

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Ich kann es mir nur so erklären, das der deutsche markt anders ist als der niederländische. die gewinnspanne bei deutschen maklern ist nicht so gross, wie man vielleicht denkt. der deutsche immobilienmarkt ist flau; das kommt dazu.

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Hallo Sandra,

„für mich provisionsfrei“ heißt nicht zwingend, dass der
Makler kostenlos arbeiten muß.

Bei unserem neuen Zuhause hat der Makler den Eigentümer
überzeugen können, a.) die Miete um 20 % zu senken und b.) die
Provision vollumfänglich zu übernehmen. Davor stand das bis
dato selbstgenutzte Anwesen wegen Wegzugs des Eigentümers fast
1 Jahr leer, was einen Mietausfall in deutlich fünfstelliger
Höhe zur Folge hatte.

Ich betrachte es als angemessen, als zahlender Kunde nicht mit
„Vermittlungsgebühren“ belastet zu werden und halte 3
Monatsmieten plus MWSt. für ziemlich unverschämt.

3 Monate sind nicht erlaubt.
aber wenn man eine dienstleistung in anspruch nimmt, sollte man sie auch bezahlen.

Gruß,
speedofthougths

schön wärs.
ist aber leider in der wirklichkeit nicht so. der makler muss erstmal sehen, dass er an einen auftrag kommt. und das muss nicht unbedingt ein alleinauftrag sein. kann auch sein, dass die preisforderung des verkäufers zu hoch ist, oder aus anderen gründen die immobilie nicht verwertbar ist. und wenn der kunde nicht bezahlen will, also den makler austrickst, hat der makler gar nix

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Moment!
Hi,

und wenn
der kunde nicht bezahlen will, also den makler austrickst, hat
der makler gar nix

wer hat denn was von „austricksen“ gesagt? Maklerprovisionen sind glücklicherweise keine festgelegten Gebühren sondern frei aushandelbar. Wenn der Makler genügend Interessenten an der Hand hat, braucht er sich auf keinen Deal einlassen. Aber viele finden dann doch eine Lösung, und in der derzeitigen Situation (Käufermarkt) müssen oft Verkäufer und Makler ein wenig „Federn lassen“. Was ist daran verwerflich? Das ist Marktwirtschaft!

Gruß Stefan

selber moment mal
es war nicht runterhandeln, sondern nichtbezahlen gemeint.
im übrigen ist ein makler, der sich runterhandeln lässt selber schuld.
warum lässt du denn dein gehalt nicht runterhandeln von deinem chef. nehme mal an du bist angestellter und spd wähler

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Hi,

und wenn
der kunde nicht bezahlen will, also den makler austrickst, hat
der makler gar nix

wer hat denn was von „austricksen“ gesagt? Maklerprovisionen
sind glücklicherweise keine festgelegten Gebühren sondern frei
aushandelbar. Wenn der Makler genügend Interessenten an der
Hand hat, braucht er sich auf keinen Deal einlassen. Aber
viele finden dann doch eine Lösung, und in der derzeitigen
Situation (Käufermarkt) müssen oft Verkäufer und Makler ein
wenig „Federn lassen“. Was ist daran verwerflich? Das ist
Marktwirtschaft!

Gruß Stefan

selber moment mal
es war nicht runterhandeln, sondern nichtbezahlen gemeint.

Es war nie die Rede davon Makler auszutricksen oder gar um ihre Provision zu betrügen! Alle Vertragsmodalitäten (und dazu gehört auch die Höhe der Maklerprovision und wer sie zahlt) werden im Vorfeld ausgehandelt.
Der Maklerberuf ist nun mal an den Handel gebunden und der ist Marktschwankungen unterlegen. Wer damit ein Problem hat, sollte in der Tat als Angestellter arbeiten…

im übrigen ist ein makler, der sich runterhandeln lässt selber
schuld.

oder ein guter Kaufmann…

warum lässt du denn dein gehalt nicht runterhandeln von deinem
chef.

falls Du in den letzten Monaten die Nachrichten nicht verfolgt haben solltest: auch das kommt immer öfter vor…

nehme mal an du bist angestellter und spd wähler

Vorurteile sind doch was schönes, nicht? Sie können wunderbar das Denken ersetzen.