Hohe Jahresfahrleisung - lohnt ein neuer Wagen?

hallo,

ich fahre im Jahr ca. 35.000-40.000 lm. den wagen nutze ich auch für den arbeitgeber und bekomme dafür 0,30 euro/kilometer. am monatsende sieht es meisst so aus, dass die fahrtkostenerstattung durch den arbeitgeber höher ist (mal mehr, mal weniger) als die für kraftstoff ausgegebene summe.

zurzeit fahre ich eine skoda fabia 1.4 tdi. der wagen hat jetzt 87.000 km runter und ist 2 1/2 jahre alt. ich bin mit dem wagen recht zufreiden, mängel sind noch keine aufgetreten und der verbrauch liegt bei 4,5-5 l/100 km. nur die ölwechselintervalle (15.000 km) sind recht kurz.

nun überlege ich den wagen zu verkaufen und mir einen gebrauchten zuzulegen. im moment tendiere ich stark zu einem bmw 118d. der ist mit 20.000-30.000 km für unter 15.000 zu haben.

nun zu meiner eigentlichen frage: lohnt sich das? also entweder ich fahre den fabia weiter bis er auseinander fällt, in dieser zeit fallen natürlich einige reparaturen und austausch von verschleissteilen an. oder ich kaufe mir einen gebrauchten mit einem besseren wiederverkaufswert, fahre den wagen bis knapp 100.000 km und hole mir dann wieder einen gebrauchten. der vorteil hier: geringere wahrscheinlichkeit für anfallende reparaturen, ein jahr händler-garantie, evtl. bessere sicherheitsausstattung und geringerer verbrauch (je nach modell), längere service-intervalle.

es soll eine reine vernunftsentscheidung sein, d. h. es muss jetzt nicht unbedingt einer bmw o. ä. sein.

Hallo,

am monatsende sieht es meisst so aus, dass die
fahrtkostenerstattung durch den arbeitgeber höher ist (mal
mehr, mal weniger) als die für kraftstoff ausgegebene summe.

Ich denke, da die Betriebskosten wesentlich höher sind als die Kraftstoffkosten, sollte da auch einiges übrig bleiben.

nun überlege ich den wagen zu verkaufen…

Warum verkaufen, wenn Du damit zufrieden bist? Natürlich werden in Zukunft die Reparatur- und Wartungskosten höher werden. Aber wenn man überlegt, wie viel Geld Dich der Wagen in den 2 1/2 Jahren gekostet hat, wenn Du den jetzt verkaufen würdest, dann müsste schon sehr viel kaputt gehen, damit die Gesamtkosten in der Zukunft ähnlich hoch bleiben.

der vorteil hier: geringere wahrscheinlichkeit
für anfallende reparaturen, ein jahr händler-garantie,

Im Prinzip richtig. Dafür ist der Wertverlust deutlich höher.

evtl. bessere sicherheitsausstattung

OK

und geringerer verbrauch (je nach modell)

Das dürfte eher gegen den BMW sprechen.

längere service-intervalle.

Die aber - wie schon geschrieben - teuer erkauft werden.

Ich persönlich würde den Wagen noch mindestens 1-2 Jahre weiter fahren.

Beste Grüße
Guido

Hallo!
Deine Frage zu beantwworten ist nicht leicht. Es spielen dabei so viele unbekannte Faktoren (zukünftiger Verbrauch, Reparaturkosten (eventuell www.motor-talk.de nach bekannten Fehler der einzelnen PKW untersuchen), Steuerentwicklung, Reifenverschleiss, Versicherungskosten…) mit, die man dabei berücksichtigen sollte, dass es an Glaskugelleserei erinnert.
Was du jedoch berücksichtigen kannst ist der bisheriger praxisnahe Verbrauch anderer User. Hier ist vieleicht eine interessante Seite für dich:

www.spritmonitor.de

Wenn du viel fährst, und somit viel Zeit mit deinem Auto verbringst, solltes du dir auch Gedanken darüber machen, in welchem Auto du dich am wohlsten fühlst, welches am praktischten ist…

ich habe mal kurz (Ersatzfahrzeug) einen Scoda Fabia mit 250000km auf der Uhr gefahren, und war überascht, in welch erstaunlich gutem Zustand das Auto trotz der Fahrleistung war. Die Lauffleistung halten also auch preiswertere PKW aus.
Allerdings sagte mir das Auto im allgemeinem nicht zu, mir als Dienstfahrzeug zu dienen. (Straßenlage, Sitz-Position, Verarbeitung) Momentan fahre ich als Dienstwagen einen neueren Audi A3 mit 140PS und DSG bei ca. 6l Verbrauch. Als Außendienstler bin ich ca. 40.000 km pro Jahr beruflich unterwegs, kann daher als Vielfahrer ein wenig mitreden…

MFG
Sparmeier

vielen dank schonmal für die beiden antworten.

ich weiss, die rechnung hat viele unbekannte - war ja nur erstmal eine überlegung.

lt. spritsparmonitor steht der skoada tatsächlich besser dar als der bmw. aber wie gesagt, muss ja kein bmw sein.

für weitere antworten bin ich jedenfalls dankbar.

als der bmw. aber wie gesagt, muss ja kein bmw sein.

fahr ihn erstmal Probe, dann reden wir weiter… :smile:
(sagt ein Audifahrer mit BMW Herz…)

MFG
Sparmeier

Hallo!

ich fahre im Jahr ca. 35.000-40.000 lm.

Das ist nicht allzu viel.

den wagen nutze ich
auch für den arbeitgeber und bekomme dafür 0,30
euro/kilometer. am monatsende sieht es meisst so aus, dass die
fahrtkostenerstattung durch den arbeitgeber höher ist (mal
mehr, mal weniger) als die für kraftstoff ausgegebene summe.

Das dürfte dann bei einem BMW vorbei sein…

zurzeit fahre ich eine skoda fabia 1.4 tdi. der wagen hat
jetzt 87.000 km runter und ist 2 1/2 jahre alt. ich bin mit
dem wagen recht zufreiden, mängel sind noch keine aufgetreten
und der verbrauch liegt bei 4,5-5 l/100 km. nur die
ölwechselintervalle (15.000 km) sind recht kurz.

Solche Autos können bei ordentlicher Pflege locker 250.000 Km halten.
Bin zwar kein Fan der VW TDIs, da wir bei uns der Firma (ca. 100 VW/Audi TDI Fahrzeuge) mit den kleineren Dieseln der 2 L Klasse (v.a. die 170 PS) öfter Ärger haben, aber wir fahren meist Vollgas.

Dein Wagen kann sicher noch 3 Jahre eingesetzt werden. Der Wert ist ohnehin niedrig, also behalte ihn.

nun überlege ich den wagen zu verkaufen und mir einen
gebrauchten zuzulegen. im moment tendiere ich stark zu einem
bmw 118d. der ist mit 20.000-30.000 km für unter 15.000 zu
haben.

Würde ich nicht machen. Du gewinnst ein wenig Leitung, kaum Platz und verdoppelst die Kosten.

nun zu meiner eigentlichen frage: lohnt sich das? also
entweder ich fahre den fabia weiter bis er auseinander fällt,
in dieser zeit fallen natürlich einige reparaturen und
austausch von verschleissteilen an.

Das eher nicht.
Irgendwann gibt es einen Schaden am Turbo oder an den Injektoren. Dann ist zwar der Rest normalerweise noch fit, aber die Reparatur lohnt nicht mehr. Dann kaufst Du eben einen neuen Octavia.

oder ich kaufe mir einen
gebrauchten mit einem besseren wiederverkaufswert, fahre den
wagen bis knapp 100.000 km und hole mir dann wieder einen
gebrauchten. der vorteil hier: geringere wahrscheinlichkeit
für anfallende reparaturen, ein jahr händler-garantie, evtl.
bessere sicherheitsausstattung und geringerer verbrauch (je
nach modell), längere service-intervalle.

Der Wiederverkaufswert Deines Skoda ist eher niedrig. Du würdest also ein gutes Auto fast verschenken, um für viel Geld ein anderes zu kaufen, bei dem Du wieder viel Geld verlierst. Als Privatkäufer auf Wiederverkaufswerte zu spekulieren, halte ich für gefährlich.
Zumal Du ja aktuell fast nichts zu verlieren hast.
Fahre den Skoda einfach weiter und denke bei 160.000 Km wieder mal über einen Neukauf nach.
Die nächsten 2-3 Jahre werden für die Automobilindustrie extrem finster. Ende 2011 wird in dieser Branche nichts mehr so sein wie heute.

Ich persönlich warte deshalb auch noch mit dem neukauf. Mein Volvo ist 6 Jahre alt und hat 120.000 Km gelaufen. Er wird 10 - 15.000 Km p.a. genutzt. Was soll mir denn passieren?

Wenn es in 2 Jahren einen fast neuwertigen X5 für 30.000 Eur gibt, denke ich mal wieder über einen Neukauf nach.

es soll eine reine vernunftsentscheidung sein, d. h. es muss
jetzt nicht unbedingt einer bmw o. ä. sein.

Dann mache nichts und pflege den Skoda.

Gruß,
M.