ich habe folgende frage: ich hab immer so teure stromkosten und hab jetzt gelesen das das an dem hohen standbykosten liegen kann. bringt es was sowas mit so einem messgerät ( http://www.suewag.com/messgeraetverleih.html ) zu messen? weiß nicht ob sich das lont. kann mir dazu jemand was sagen?
Ob es sich lohnt,wirst Du anschließend sehen. Wenn Du dich dann vom Stand-By trennen kannst,wirst Du sparen !
Die Stromversorger verleihen solche Meßgeräte,daran kann man alle Steckergeräte prüfen,was sie zur Zeit verbrauchen. Meist ist auch eine echte Verbrauchsmessung zum Beispiel für einen Kühlschrank über Nacht möglich,weil das Meßgerät dann wie ein Stromzähler die kWh auflistet,die kann man dann selbst in Euro umrechnen(aus seiner Stromrechnung).
Du wirst überrascht sein,was die vielen scheinbar kleinen Stand-By-Geräte für einen Verbrauch ergeben,wenn man es dann auf das Jahr hochrechnet und den Geldbetrag sieht!
Ich würde es machen. Leih Dir so ein Gerät aus und teste alle Deine Geräte(mit Stecker) durch und schreibe die Werte auf.
Fest angeschlossene Großgeräte wie Herd,Durchlauferhitzer usw. kann man leider nicht so prüfen,die haben allerdings auch keinen Ruheverbrauch. Und was sie verbrauchen,sagt das Typenschild.
Naja, durch’s messen alleine wird deine Stromrechnung natürlich nicht fallen . . .
Aber du bekommst schon mal eine gute Vorstellung davon, wer die Stromverbraucher sind, und wie schnell sich Verbesserungen rechnen.
Du musst ja immer die Ersparnis gegen die Investition gegenrechnen.
Hundert gesparte Euro im Jahr durch einen neuen Kühlschrank klingt zwar erst mal gut, aber wenn der Kühlschrank 800 Euro kostet, dann bedeutet das, das du erst in acht Jahren „netto“ machst.
Umgekehrt klingen 16 Euro im Jahr beim Stanbei der Stereoanlage vieleicht nach Kleinkram - aber wenn man dafür nur eine Steckerleiste für 4 Euro aus’m Baumarkt braucht, bedeutet das Rentabilität nach nur drei Monaten - also sofort kaufen.
Und natürlich musst du ggf. auch deine handwerklichen Fähigkeiten bzw. Handwerkerlohn rechnen. Der Austausch der Heizungspumpe gegen eine moderne Hocheffizienzpumpe rechnet sich bei mit nach 3 1/2 Jahren - aber das ist in Anbetracht der potentiellen Schweinerei, die man dabei machen kann, vieleicht nicht für jeden Heimwerker geeignet - und wenn man dafür einen Handwerker kommen lässt, dann verzögert sich das Erreichen der „Gewinnphase“ natürlich um dessen Arbeitslohn . . .
Also: messen, überlegen, Preise einholen, gegenrechnen, was wie sinnvoll ist.