Hallo,
ich habe Annuitätendarlehn für ein Haus und diese vor ca. 3 Jahren für 10 weitere Jahre festgeschrieben. Die Tilgungsraten sind sehr hoch. Evtl. werde ich arbeitslos und kann die Tilgung nach ALG1-Bezug nicht mehr aufbringen.
Weiss da jemand man tun kann, ohne das die SPK die Lage ausnutzt?
Das wäre schön!
Weiss da jemand man tun kann, ohne das die SPK die Lage ausnutzt?
Wie sollte sie die Lage ausnutzen ?
Viele Darlehensverträge sehen vor, während der Laufzeit die Tilgungsrate ändern zu können. Einfach mal fragen, eine Begründung muß man der Sparkasse nicht liefern.
Im Vertrag ist die Tilgungsrate festgelegt, eine Änderung ist (lt.Vertrag) nicht drin.
Die Notlage könnte ausgenutzt werden, indem Vorfälligkeiten oder andere teure Vorschläge gemacht werden.
Nachgefragt wurde. Anwort war, da würde sich eine Lösung finden, wenn der Fall tatsächlich eintritt.
Hat jemand Erfahrungen, was die SPK in solchen Fällen üblicherweise macht? (Dürfte ja häufiger passieren)
In der Regel sind Kreditinstitute kompromissbereit, dass die Tilgung herabgesetzt oder sogar ausgesetzt wird. Das ganze geht natürlich nicht ewgi, aber ein paar Monate dürfte das kein Problem darstellen.
Wichtig ist, dass man rechtzeitig an die Bank herantritt, nicht erst wenn das Girokonto 20tausend im Minus ist, sondern bei Bekanntwerden des Eintritts der Arbeitslosigkeit.
Die Sparkasse hat auch keine Interesse daran Immobilien in die Versteigerung zu treiben, da legen sie selbst auch noch Geld drauf.
Gruß
Jörg
Danke für die Antworten, doch das Problem ist, das ein paar Monate Tilgungsreduzierung nicht weiterhelfen würden. Gehe davon aus, das ich keinen Job wiederfinde bzw. keinen, der die hohen Raten schafft. Mit geringer Tilgung liesse sich das Haus weiterfinanzieren.
Ich möchte nur gern vorher wissen, was auf mich zukommen kann - wie die SPK sowas üblicherweise regelt und eben nicht kurz vor knapp unter Zugzwang meinerseits.
Welche Möglichkeiten bestehen überhaupt, wenn es welche gibt?
Viele Grüße.