ich bin Männlich 27 Jahre alt und eigentlich Gesund.
Letzten Freitag war ich beim Augenartzt zu einer Rotineuntersuchung bei der sich Rausstellte das mein Augendruck erhöht ist. Der Augenartzt hat dan am Montag ein Tagesprofil von meinem Augendruck gemacht dabei hatte ich folgende werte:
er meinte gleich das man deshalb eine Therapie beginnen muss, und das ich wenn man jetz nichts unternehmen würde in 2 bis 3 jahren blind wäre.
meine Frage kann es wirklich sein das es sowas schlimmes ist wenn ich keinerlei beschwerden habe??
Er hat mir nun einen Betablocker verschrieben, denn ich nicht nehmen soll laut Hausartzt weil ich nur einen Ruhepuls von 42 habe.
Aufgrund dessen hat er mir AZOPT verschrieben die ich seit diesem Mittwoch nehme, und meiner Meinung nach nicht gut vertrage. Seit ich Sie nehme ist mir Schwindelig und bin Dauermüde und stehe irgendwie neben mir.
Kann das Aufgrund der Augentropfen sein???
Mein Hausartz meint es könnte nicht von den Augentropfen kommen da diese nur an dieser stelle wirken und nicht systemisch auf den Körper.
Ich fühle mich Irgendwie schlecht Beraten der Augenartz ist jetz erstmal im Urlaub un mein Hausartzt nimmt meine Symtome nicht ernst, und sagt das dieser Augendruck wahrscheinlich nur etwas vorübergehendes sei.
Was ich noch dazu sagen muss meine Mutter hat den grünen Star. Der AA hat gemeint das das vererblich ist. hat mir aber nicht erklärt was das was ich habe tatsächlich ist. Woher kann so ein druck kommen bei einem Gesunden Menschen.
Ich habe sehr viel stress durch meine Selbsständigkeit und bin stängid müde und ausgelaut und habe wenig schlaf, und bin unsportlich mit einer Größe von 1,75 und 106 KG.
Hallo,
sorry, aber als Logopäde (Sprach-, Sprech-, Stimmstörungen) bin ich für die Beantwortung dieser Frage nicht der richtige Ansprechpartner.
Alles Gute!
ich habe leider nur Erfahrung in der Kinder- und Frauenheilkunde. Daher kann ich auf die konkrete Frage, ein verschriebenes Medikament abzusetzten, nicht antworten.
Meine Meinung zu Ihrer Situation ist allerdings, dass ein kompletter köperlicher Check-up, gerade mit der Stressproblematik in Ihrem Beruf, sinnvoll wäre. Sie benötigen einen Arzt, der sich Ihre Sorgen anhört, sie ernst nimmt und auf Ihre Probleme eingeht. Bitte scheuen Sie sich nicht, eine Zeit lang nach so einer Person zu suchen. In der heutigen Welt ist es leider nicht so einfach so jemanden zu finden. Wenn Sie möchten, können Sie auch unterstützende Hilfe durch Heilpraktiker, Ostheopathen oder Alternativmediziner versuchen. Dies sollte aber nicht die Konsultation eines Facharztes ersetzten.
Dein Augenarzt hat völlig Recht, wenn er auf die Gefahren, die mit dem Glaukom verbunden sind, hinweist. Alles andere wäre grob pflichtwidrig. Die Erkrankung verläuft schleichend, meist ohne gravierende Symptome und endet nicht selten in der Blindheit. Zur Vermeidungen von Wiederholungen möchte ich Dich an Wikipedia /Glaukom verweisen. Besser könnte ich es auch nicht erklären. Regelmäßige Wiederholungsmessungen des Augeninnendrucks sind ganz wichtig! Nur so kann zwischen einer Episode und einer Erkrankung sicher unterschieden werden.
Bei einem Puls von 42 sind Betablocker sicher nicht indiziert. Sofern zugleich noch Bluthochdruck bestehen sollte, muss dieser ebenfalls korrigiert werden; auch mit 27 Jahren.
Ein Medikament eigenmächtig abzusetzen kann ich nicht empfehlen, denn das beschädigt das gegenseitig Vertrauensverhältnis und beendet die medikamentöse Therapie abrupt. Ich würde 1. das erneute Gespräch mit dem Augenarzt oder seinem Vertreter suchen, mal so ein bischen googlen und last not least eine 2. Fachmeinung einholen. Sprich vielleicht einfach einmal mit Deiner Kasse, ob sie einen entsprechenden Service bereits anbieten.
Auf „sanego“ werden einige Alternativen und Berichte veröffentlich. Schau mal rein.
Deine Befindlichkeitsstörungen weisen darauf hin, dass es an Entspannungskonzepten, sportlichem Ausgleich und einer Schlafhygiene mangeln könnte. Insofern muss man das eine vom anderen klar abgrenzen. So kann es auch sein, dass zwei Experten zu unterschiedlichen Einschätzungen kommen. Während Dein Hausarzt Dich als ganzes betrachtet und vielleicht nicht vollwissend zu einzelnen Krankheiten, Therapien und Nebenwirkungen ist, betrachtet der Facharzt nur seine Spezialität und übersieht vielleicht andere gravierende Details. Das ist natürlich nicht schön und verunsichert, ganz klar. Der gute alte Hausarzt ist der Ansprechpartner der 1. Wahl. Bei entsprechender Mitarbeit sind die oben genannten Probleme aber über 12 -24 Monaten gut lösbar.
Fazit: nicht absetzen, mit dem Doc reden, nach einer Zweitmeinung eines weiteren Facharztes suchen.
Guten Abend,
also ich kenne kein Medikament dessen Wirkung nicht auch eine Nebenwirkung hätte. Anders herum formuliert bedeutet dies, dass ein Pharmazeutikum, dass nebenwirkungsfrei ist, überhaupt keine Wirkung in der Hauptsache hätte. Das ist auf Grund der langen Liste an Nebenwirkungen aber nicht plausibel. Eine Anfrage beim GBA könnte Dir aber letzte Gewissheit bringen.
Egal, das Internet bietet Dir wahnsinnig viele Meinungen, aber leider kein individuelles Behandlungskonzept. Das kann Dir nur Dein behandelnder Arzt offerieren. Dem musst Du zwar nicht folgen, weshalb ich Dir schon in der 1. Mail eine fachärztliche Zweitmeinung nahe gelegt habe! Aber irgendwann – den Zeitpunkt bestimmst allein Du – wäre es für den Erhalt Deines Augenlichtes sehr hilfreich, wenn Du Dich einem Handlungskonzept anschließen würdest. Viele Fachgesellschaften der Medizin haben sog. „Leitlinien“ für dezidierte Krankheitsbilder herausgegeben. Wenn es weiterhin begründete Zweifel Deinerseits geben sollte, dann google doch unter „ Glaukom / Leitlinie“ oder so ähnlich.
Für Dich ist aber einzig und allein von aller größter Bedeutung, dass Du nicht erblindest! Also füge Dich nicht in Dein Schicksal, sondern suche Dein Vertrauen in Deinen Facharzt für Augenheilkunde Deines Vertrauens. Das ist nicht immer ganz leicht, aber es gelingt meistens in einer offenen Kommunikation mit den Behandelnden. Wenn mein gut gemeinter Rat Dir eine Hilfe war, dann berichte unserer Kommunitie.
Der ehöhte Augendruck ist das Frühstadium vom Günen Star. Deswegen ist es sehr gut wenn mann das rechzeitig erkennt und behandelt, da kann der Verlauf verlangsammt werden oder sogar verhindert. Daher denke ich das das wirklich bei Ihnen genetisch ist.
Es kann sein das Sie den Augendruck schon länger haben und der Körper sich daran gewöhnt hat und somit keine schweirigkeiten machte . Jetzt aber ist der Druck auf einmal weck und da reagiert der Körper mit schwindel und abgeschlagenheit, bis er sich dran gewöhnt.Wenn sie sich nicht arbeitsfähig fühlen, dann würde ich wirklich noch mal mit dem Hausartzt reden.Ist es nach 2 Wochen nicht besser, nochmal zum Arzt gehen. Messen sie sich den Puls mal bei jeder Schwindelatacke und morgens vor dem aufstehen wenn sie ruhig sind. Notieren sie sich wann und wieviel, um es mit dem Hausartzt zu besprechen.