also eins erstmal vorweg: ich will auf keinen Fall wieder eine unendliche Lange Diskussion über die Hohlwelttheorie anzetteln, aber im Astronomie und Astrologie (unter Horoskope) Brett, wurde das wieder angesprochen und weil ich nicht mehr genau weiß, was sich beim letzten Mal schließlich als Ergebnis herauskristallisiert hatte, wärs nett, wenn mal jemand - ganz kurz - folgende Fragen beantworten könnte:
Ist diese Theorie in sich stimmig
Erklärt es alle Phänomene
Worin liegen die Vorteile dieser Theorie?
Gibt es überhaupt eine Möglichkeit diese Theorie „kaputtzutesten“?
Theorie ist Quatsch und Blödsinn
hi Oliver
Nur ganz kurz
das Modell deckt sich nicht mit seismischen Befunden, es deckt sich weder mit der Mondlandung noch mit interplanetaren Sonden, es deckt sich nicht mit den berechenbaren Bedeckungen der Jupitermonde… es erklärt die Parallaxen naher Sterne nicht, es kann das Verhalten von Kreiselkompassen nicht erklären (danke Mr Stupid *g*) …
Uff
lufthol
das reicht mal fürs erste.
Zu deinen Fragen…
Ist diese Theorie in sich stimmig
NEIN
Erklärt es alle Phänomene
Oh Nein
Worin liegen die Vorteile dieser Theorie?
Ich kenn ehrlich gesagt keinen, ausser das sich Esoteriker damit besser fühlen
Gibt es überhaupt eine Möglichkeit diese Theorie
„kaputtzutesten“?
Klar, siehe oben, Seismik ist das einfachste für Mich, ist aber beruflich bedingt…
Oder flieg mit einer Raumsonde zu der Fixsternsphäre… *LOL*
bin zwar kein Physiker, aber mir kamen die Erklährungsversuche sehr logisch vor. Aber…
…auch wenn etwas mathematisch erwiesen ist, glaubt man doch lieber an das, was man sieht
Es gibt jede Menge Dokus zu dem Thema im Netz, aber nur ein kleiner Teil ist wissenschaftlich, der Rest ist Spinnerei.
Gruß, Steffen
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Gleich mal vorweg: Ich glaub’ nicht an die Hohlweltheorie; Aber ganz so einfach zu wiederlegen ist sie auch nicht. Das Beispiel mit den Bedeckungen der Jupitermonden und anderer Sachen läßt sich „ganz einfach“ erklären:
Die Plantetenbahnen wären Ellipsen um den Erdmittelpunkt; der Mond befände sich etwa auf einer Bahn mit 100km Radius, die Sonne auf einer Bahn mit Radius 250m. Der mond hat einen Durchmesser von 1km, die Sonne nur 2m.
die Hohlwelt ist mit ganz mit Luft gefüllt; wenn nun - rein theoretisch - der Brechungsindex der Luft müßte sich so verhalten: n=r^2/R^2 (r: Abstand vom Erdmittelpunkt, R Erdradius)
Dann wäred am Rand(wo wir leben) der Brechnugsindes 1(also annähernd so wie er wirklich ist)
In größerer Nähe des Erdmittelpunkts würden die Lichtstrahlen so gebrochen, daß sie auf gekrümmten Bahnen laufen: alle Lichtstrahlen, die die innere Erdoberfläche erreichen sind dann Kreise mit dem Radius R/2, die durcj den Erdmittelpunkt gehen. Alle anderen Strahlen sind dann kresbögen mit größeren Radien. Das heißt aißerdem, daß die winkeltreu und kreistreu sind. Damit kann der Horizont, Tages-, Jahreszeiten und Finsternisse erklärt werden!!!(die Hohlwelt würde also so aussehen, wie wir unsere Erde tagtäglich erleben)
Nahe am Mittelpunkt läuft das Licht wegen des Brechnugsindexes langsamer: so kommen die vielen lichtjahre der Astronomen heraus, die von dieser Verlangsamung nichts wissen. Satellitenaufnahmen von der Erde würden ebenfalls nichts beweisen, da dies nach dem Verhalten der Lichtstrahlen ja zu erwarten ist(eine konvexe Erde…).
Widersprüche ergeben sich, wenn manStrahlungsenergie und Gravitationsprobleme behandelt. Die Sonne, nach Messungen 6000K heiß, könnte uns nicht erwärmen, da auf dem Weg zur Erdoberfläche der Großteil der Strahlung absorbiert werden würde. (10^9-fache Abschwächung!!!) Außerdem: auch die wenige Wärme kann in einer Hohlwelt ja nicht abfließen: es müßte bereits unerträglich heiß sein hier drin…
Kurze Erläuterung
hi Joachim
Ich find es ja wirklich nett, die meisten, die sich ernsthaft mit meinen Argumenten auseinadersetzten, glauben selber nicht dran…
Irgendwie bezeichnend für diejenigen, die daran glauben
Das mit den Mondphasen, Finsternissen etc ist ja klar… *g*
Mir ging es hierbei um die gegenseitigen (!) Verfinsterungen und Bedeckungen der Jupitermonde. da der Jupiter ja eine Kreisbahn um den erdmittelpunkt einhält, verändert sich sein Abstand zur Erde nicht bzw nur marginal. Ergo müssten sich die Bedeckungen eben nicht so verändern, das man daraus auf eine Abstandsvariation schliessen kann (Ausser Jupiter läuft auf einer SEHR seltsamen Bahn)
Ach ja, noch was, wieso laufen die Planeten NIE durch den Schattenkegel, der die Mondfinsternisse verursacht… Sollten sie eigentlich ab und zu. die Position des Kegels ist bekannt, ebenso die Bahnparameter, die sich vorausberechnen lassen.
Bin jetzt blos zu faul dazu.
Am liebsten hab ich aber immer noch das Seismikargument. Wieso laufen Erdbebenwellen in der Erde so, wie es bei einer Vollkugel sein sollte und nicht wie in einer Hohlkugel.
Widersprüche ergeben sich, wenn man Strahlungsenergie und
Gravitationsprobleme behandelt. Die Sonne, nach Messungen
6000K heiß, könnte uns nicht erwärmen, da auf dem Weg zur
Erdoberfläche der Großteil der Strahlung absorbiert werden
würde. (10^9-fache Abschwächung!!!) Außerdem: auch die wenige
Wärme kann in einer Hohlwelt ja nicht abfließen: es müßte
bereits unerträglich heiß sein hier drin…
Mir ging es hierbei um die gegenseitigen (!) Verfinsterungen
und Bedeckungen der Jupitermonde. da der Jupiter ja eine
Kreisbahn um den erdmittelpunkt einhält(hier liegt der Fehgler: siehe unten), verändert sich sein
Abstand zur Erde nicht bzw nur marginal. Ergo müssten sich die
Bedeckungen eben nicht so verändern, das man daraus auf eine
Abstandsvariation schliessen kann (Ausser Jupiter läuft auf
einer SEHR seltsamen Bahn)
Nein, nein, das braucht er gar nicht. Steckt alles im veränderlichen Brechungsindex: vielleicht erinnerst Du Dich: ich habe angenommen, daß die Hohlwelt ganz mit Luft(oder einer Luftähnlichen Substanz) gefüllt ist, deren Brechungsindex in einem Ort mit dem Abstand r zum Erdmittelpunkt folgendermaßen bestimmt ist: n=r^2/R^2, wobei R der Erdradius ist.
Jupiter würde auf einer Bahn um die Sonne(!) kreisen(diese wiederum kreist in einem Orbit um den Erdmittelpunkt);
Die Jupitermonde kreisen um Jupiter; Durch den Brechungsindex wird die Lichtgeschwindigkeit dort und auf dem Weg hierher so verzerrt, daß man auch eine Bedeckungsveränderung messen würde, wie das in Wirklichkeit auch der Fall ist;
Ach ja, noch was, wieso laufen die Planeten NIE durch den
Schattenkegel, der die Mondfinsternisse verursacht… Sollten
sie eigentlich ab und zu. die Position des Kegels ist bekannt,
ebenso die Bahnparameter, die sich vorausberechnen lassen.
Bin jetzt blos zu faul dazu.
Wenn ich Dich richtig verstehe, braucht man da gar nichts berechnen. Da die Sonne dem Erdmittelpunkt näher ist als alle anderen Planeten kann ein Mondschatten sowieso nur auf die Hohlweltoberfläche fallen. Ist der Mond nicht in der richtigen Stellung, dann „biegt“ sich der Schatten aufgrund des besonderen Brechungsindexes so, daß er die Hohlweltoberfläche nicht erreicht.
In Wirklichkeit fallen auch keine Mondschatten auf andere Planeten - der Mondschatten reicht ja nur knapp 380.000 bis 390.000 km in den Raum, also sogar bis zur Erde reicht er nur ganz knapp.
Bei einer Mondfinsternis ist’s genauso: der Erdschatten reicht hier etwa 1.378.000 km in den Raum; Der nächste Planet, den der Erdschatte treffen könnte wäre Mars und da müßte der Erdschatten aber schon 57mal länger sein!
Am liebsten hab ich aber immer noch das Seismikargument. Wieso
laufen Erdbebenwellen in der Erde so, wie es bei einer
Vollkugel sein sollte und nicht wie in einer Hohlkugel.
ich habe angenommen, daß die Hohlwelt ganz mit Luft(oder einer
Luftähnlichen Substanz) gefüllt ist, deren Brechungsindex in
einem Ort mit dem Abstand r zum Erdmittelpunkt folgendermaßen
bestimmt ist: n=r^2/R^2, wobei R der Erdradius ist.
Das dürfte bereits experimentell wiederlegt sein.
Jupiter würde auf einer Bahn um die Sonne(!) kreisen(diese
wiederum kreist in einem Orbit um den Erdmittelpunkt);
Damit die parallaktische Größenbestimmung von der Erde aus zu einem halbwegs konstanten Durchmesser kommt, müßte der arme Jupiter seine Größe dann innerhalb eines halben Jahres verdoppeln und im nächsten halben Jahr wieder auf die Hälfte schrumpfen.
Nur ganz kurz:
nach dem mir vorliegenden Modell der Innenwelt (nicht Inversionswelt) kreist Jupiter nicht um die Sonne. und ausserdem innerhalb der Sonnenbahn um den Erdmittelpunk. bitte nachsehen bei