Holocaust ist WAHR ....Belege -Berichte

The Guardian, Samstag, 17. Februar 2001

»Deutsche wussten über den Holocaust und über Todeslager Bescheid«

Details über die Ermordung von Juden und anderen Gruppen in den KZ war sehr wohn bekannt. (von John Ezard)

Die Masse der deutschen Durchschnittsbürger wusste Bescheid über den sich entwickelnden Terror von Hitlers Holocaust, gemäß einer neuen Forschungsstudie. Sie wussten, dass die Konzentrationslager voller Juden waren, die als Untermenschen und Rassenschänder gebrandmarkt wurden. Sie wussten, dass diese gleichermaßen wie andere Gruppen und Minderheiten, kurzerhand getötet werden sollten.

Sie wussten, dass Adolf Hitler wiederholt die Ausrottung aller Juden auf deutschem Boden vorausgesagt hatte. Sie kannten diese Einzelheiten, weil sie davon gelesen haben. Sie wussten, weil die Lager und die Maßnahmen, die diesen vorangegangen waren, an herausragender Stelle und voller Stolz, Schritt für Schritt in vielen tausend Artikeln in amtlich inspirierten Medien und auf Plakaten verkündet wurden, heißt es in der Studie die gleichzeitig in Großbritannien und in den USA Anfang nächsten Monats veröffentlicht werden soll und die von der Oxford University Press (OUP) gestern als bahnbrechend bezeichnet wurde und schon jetzt von anderen Historikern hochgelobt wird. Die Berichte, die in Zeitungen und Zeitschriften rundherum im ganzen Land veröffentlicht wurden, waren Etappen einer öffentlichen Aktion zur „Entsensibilisierung“, die nur allzu gut gelang und die mit der Tötung von sechs Millionen Juden gipfelte, sagt Robert Gellately.

Sein Buch, „Backing Hitler“ (Unterstützung für Hitler) gründet auf die erste systematische Analyse eines Historikers der übriggebliebenen deutschen Zeitungs- und Zeitschriftenarchiven, angefangen von 1933, das Jahr in dem Hitler Kanzler wurde. Die Durchforstung benötigte Hunderte Stunden und ergab Dutzende von Aktenordnern mit Fotokopien, viele von ihnen nach den 24 wichtigsten Zeitungen und Zeitschriften der Zeit.

Die Ergebnisse, sagt Professor Gelatelly, zerstören die Behauptung - allgemein von Deutschen nach dem Fall Berlins in 1945 hervorgebracht und von den meisten Historikern akzeptiert - dass sie nichts von den Greueltaten in den Lagern wussten. Er schlussfolgert, dass die Deutschen womöglich einzig von dem Einsatz im Industriemaßstab der Gaskammern nicht wussten weil, allemal ungewöhnlich, über diese „Endlösung“ keine Medienberichte zugelassen wurden. Jedoch waren gegen Ende des Krieges Lager über das ganze Land gestreut und viele Deutsche arbeiteten in ihnen.

OUP erklärte gestern, die Studie enthülle „ein für alle male den substantiellen Konsens und die aktive Teilnahme einer großen Zahl von durchschnittlichen Deutschen“. Die Leiterin der Abteilung für historische Veröffentlichungen, Ruth Parr, bezeichnete die Arbeit als eine bahnbrechende Studie über den Terror.

„Er stellt und beantwortet einige sehr schwierige Fragen über das, was durchschnittliche deutsche Menschen von den Greueltaten der Nazis wussten und in welchem Maße sie diese unterstützten,“, sagte sie.

Ein führender Holocaust.-Historiker britischen Ursprungs, Professor Michael Burleigh, sagte, das Buch sei „originell und hervorragend, unbezweifelbar wichtig“.

Eine andere Autorität in Sachen Lager, Professor Omer Bartov von der Brown University, Rhode Island, USA, beschrieb „Backing Hitler“ als „wegöffnend - ein entscheidender Beitrag für unser Verständnis der Beziehung zwischen Konsens und Zwang in der modernen Diktatur“.

Die konventionelle Annahme unter den Historikern der Nachkriegszeit war, wie es Lord Dahrendorf, der frühere Rektor von St. Anthony College, Oxford, in seiner Studie „Gesellschaft und Demokratie in Deutschland“ (1966) formulierte - „Es ist sicherlich wahr, dass die meisten Deutschen ,nichts wußten’ von den nationalsozialistischen Gewaltverbrechen; d.h. nichts Genaues, weil sie keine Fragen stellten.“. Eine gängige Erklärung unter den einflussreichen, modernen deutschen Historikern, einschließlich Hans-Ulrich Thamer in seiner Studie „Wooing and Violence“ (Umwerbung und Gewalt“) -1986 - ist, dass die Nazis eine willenlose und passive Öffentlichkeit „verführt haben“.

Gellately, Professor für Holocaust Geschichte an der Clark University, Massachussets, bietet eine große Menge von Einzelheiten zur Unterstützung einer früheren Arbeit, Daniel Goldhagens „Hitler’s Willing Executioners“ („Hitlers willige Helfer“), die 1995 eine internationale Sensation zeitigte. Goldhagens These war, das, „was die Nazis tatsächlich taten, war die Entfesselung und somit die Aktivierung des vorher gegebenen, aufgestauten Antisemitismus der Deutschen.“

Gellatelys Medienschleppnetz - ihm stand ein Assistent bei - fand heraus, dass so früh wie 1933 lokale Zeitungen über die Tötung von 12 Häftlingen in Dachau berichtet haben, das erste Konzentrationslager, eingerichtet als „Modell“, das ursprünglich für Kommunisten bestimmt war. Am 23. Mai schrieb die Dachauer Zeitung, das Lager wäre Deutschlands berühmtester Ort und er bringe „neue Hoffnung der Dachauer Geschäftswelt“.

1934 hat die wichtigste und viel gelesene Zeitung in Nazi Besitz, der „Völkische Beobachter“, schon von der Erweiterung dieser Politik für „andere politische Verbrecher“ berichtet, einschließlich Juden, die der Rassenschändung beschuldigt wurden. In 1936 wurden kommunistische Häftlinge gar nicht mehr erwähnt: ein Foto-Aufsatz in der SS-Zeitung „Das Schwarze Korps“ unterstrich, dass die Lager der Ort waren für „Rassenschänder, Vergewaltiger, sexuell Degenerierte und Gewohnheitsverbrecher“.

Die erweiterte Verwendung, wie Gellately es bezeichnet, wurde im „Völkischen Beobachter“ durch Fotos „typischer Untermenschen“ veranschaulicht, einschließlich Juden mit „entstellter Schädelform“. Zum ersten Mal wurde erwähnt, dass ihre Inhaftierung permanent sei. Im Januar 1937 berichtete die Berliner Börsen Zeitung, SS-Chef Heinrich Himmler habe verkündet, es seien „noch mehr Lager benötigt, für all die mit „Wasserkopf, schielenden Augen, für entstellte Halbjuden und eine ganze Serie von rassisch minderwertigen Typen“.

Im November 1938 wurde vom antijüdischen Pogrom in der „Kristallnacht“ in den Medien landesweit als von einem „heroischem“ Ereignis berichtet. Propagandaminister Joseph Goebbels gab bekannt, dass die „endgültige Antwort“ auf die Judenfrage mittels eines Regierungserlasses gegeben sein werde, schrieb der Völkischer Beobachter.

Ende 1939, das Jahr in dem der Krieg ausbrach, gaben die Zeitungen auf Regierungsbefehl bekannt, dass für alle Juden ab 8 Uhr abends Ausgangsverbot herrsche „damit sie keine arischen Frauen belästigen“. Im November dieses Jahres wurde von den ersten standrechtlichen Hinrichtungen von „asozialen“, ohne Gerichtsverfahren, durch die Polizei, berichtet Den Zeitungen wurde vorgegeben, sie sollten über diese Hinrichtungen klar und deutlich berichten.

Im März 1941 berichtete das „Hamburger Fremdenblatt“ von den ersten Massenversteigerungen von Gütern verhafteter oder umgebrachter Juden.

Hamburg wurde während der Kriegszeit der Umschlagplatz, und Gelatelly sagt, es hätten mindestens 100.000 Bürger bei den Versteigerungen gekauft.

Danach verlegte sich der Brennpunkt. Die meisten Presseberichte über Juden handelten von denen außerhalb Deutschlands. Dies, weil die amtliche aber nicht öffentlich bekannt gegeben Endlösung angelaufen war. Aber begeisterte Anzeigen gewöhnlicher Bürger von Juden und anderen „inneren Feinden“ setzten sich fort, und wurden in Hülle und Fülle berichtet.

„Backing Hitler“ bespricht 670 Fälle. Bei Kriegsende bekam Hitler noch immer 1000 private Briefe wöchentlich, viele von ihnen denunziatorisch.

Aha - soo WAR das deutsche Volk also…

Oder gar…IST NOCH so ?

Gruss

Eine naive Frage zur Forschungsfreiheit
Dizarus,

könnte es nicht sein, daß gerade das gesetzliche Verbot, bzw. die Unmöglichkeit, gewisse Fragen zu stellen oder ihnen ergebnisoffen nachzugehen, manch klugen Kopf geradezu abschirmt vor der monumentalen Faktizität des Holocaust?

Lieber als mir von angloamerikanischen Gelehrten z.B. Artikel aus dem „Völkischen Beobachter“ auswählen und vorlesen zu lassen, wäre mir die Möglichkeit, mir selbst anhand der damaligen Literatur und Publizistik ein Bild über die veröffentlichte und die öffentliche Meinung zu machen.

Was eigentlich befürchtet die Bundesrepublik Deutschland, würde geschehen, wenn Literatur aus der Nazizeit frei gehandelt werden könnte und in den öffentlichen Bibliotheken z.B. „Stürmer“ und „Völkischer Beobachter“ frei einsehbar wären?

Wolfgang

Warum schreibst Du das alles??

Das bezweifelt doch niemand!!

Werner

Warum schreibst Du das alles??

Das bezweifelt doch niemand!!

Werner

Oh doch, Werner… lies etwas weiter unten…
Es ist zwar erschreckend, aber es ist so.

Ciao
Camilla

Hier ein Link…
…der dich interessieren könnte:

http://www.auschwitzluege.de/

Und noch ein Buch dazu:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3860722751/sho…

Gruß
Camilla

TEAM: Leugnung des Holocaust
Tag,

auch Zwangsversteigerungen anfielen. Auch gab es auch
deutschem Boden KZ (warum eigentlich KZ, müsste das nicht KL
heissen?), diese waren aber KEINE Massenvernichtungslager, wie

ich mache dich hiermit darauf aufmerksam, dass die Leugnung des Holocaust in Deutschland den Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllt. Du bewegst dich inhaltlich auf diese Aussage hin, deshalb hier eine förmliche Verwarnung.

Bei weiteren Verstößen dieser Art müssen wir dich von wer-weiss-was ausschließen und behalten uns rechtliche Schritte gegen dich vor.

Im Übrigen empfehle ich dir mal einen Besuch im KZ Neuengamme, direkt hier bei uns um die Ecke. Dort kannst du nochmal über deine Thesen nachdenken.

Michael Otto

Hallo Camilla!

Aber doch kein Thema mehr, sich aufzuregen und andauernd Gegenbeweise hervorzusuchen. Das heizt doch die Diskussion immer mehr an.
Totschweigen ist das Beste! (Ich meine das Totschweigen der Ungläubigen, nicht das des Holocaust oder wie man die Judenvernichtung heute auch merkwürdigerweise in Deutschland nennt. Denn schon bei dem Wort Holocaust fängt es an, dann hat man die beiden Wörter „Juden“ und „Vernichtung“ nicht benutzt. Klingt so, wie bei „Entlassungen“ das Wort „Freisetzen“. So schön harmlos).

Jede neue „Behauptung“ zieht sofort tausend Gegenbehauptungen nach sich.
Gruß Werner

aha

dann wiederlege mal…

http://www.h-ref.de/ar/amay/broszat.shtml

und zwar auf die gleiche Art und Weise, mit Quellen, und Datumgsangaben.

Ansonsten lass uns mit deinem Schmarrn in Ruhe, das nervt gewaltig. Und müll nicht das Plauderbrett zu - das interessiert dort wirklich niemanden.

Rolf

Tag,

Sehr geehrter Herr Otto, Pardon, wenn ich es nicht weiss, aber
sind Sie hier der Brett-Meister?

Ich bin Mitglied des Teams von wer-weiss-was. Es sei dir verziehen.

Im Übrigen, ich halte sehr viel vom Recht auf freie
Meinungsäusserung. Das ist eigentlich ein Menschenrecht. Es
geht nicht an, dass man andere Länder dafür kritisiert und in
seinem eingenen Land die Menschenrechte nicht komplett
einhält.

wer-weiss-was ist keine freie Plattform, deshalb schränkt unser Hausrecht dein Recht auf freie Meinungsäußerung ein. Der Menschenrechts-Vergleich ist ohnehin lächerlich.

Michael Otto

Hallo Team,
ein wenig lasch reagiert,finde ich.
Kann man seine Daten herauskriegen?
Kann man ihn nicht langsam mal anzeigen???
Einen anderen Weg gibt es doch wohl gar nicht mehr, oder???
Es wäre ein Hohn,es nicht zu tun, und mal wieder die ganz deutsche Guckwegstrategie.
Auch ein klein bisschen Weggucken hielte ich für einen weiteren Schlag ins Gesicht der vielen, die ihre Verwandten, Freunde,Kinder,Lebensgrundlage,Besitz und vielleicht sogar ihre Seele im Krieg verloren haben.
Und auch hier bei www sind, da bin ich mir sicher auch im weiteren Sinne Betroffene.
Also bitte…
Mina

Dizarus,

könnte es nicht sein, daß gerade das gesetzliche Verbot, bzw.
die Unmöglichkeit, gewisse Fragen zu stellen oder ihnen
ergebnisoffen nachzugehen, manch klugen Kopf geradezu
abschirmt vor der monumentalen Faktizität des Holocaust?

Soo ist es - aber das ist begruendet durch den ungluecklicherweise unrichrichtigen Ansatz des gesamten Holocaust durch den sogenannten NOLTE -PLAN = der alles anders behandeln liess durch alle Scenarien und somit offene Diskussionen verhinderte.

Lieber als mir von angloamerikanischen Gelehrten z.B. Artikel
aus dem „Völkischen Beobachter“ auswählen und vorlesen zu
lassen, wäre mir die Möglichkeit, mir selbst anhand der
damaligen Literatur und Publizistik ein Bild über die
veröffentlichte und die öffentliche Meinung zu machen.

Ich weiss nicht - ich sehe das anders - dieser Prof. Gelatelay
HAT in Wien als Student GELEBT- HAT HIER in D recherchiert - oft gegen den Willen zu vieler im Lande.

Viele Blaetter chronologisch sehr genau - dafuer ist er sehr gelobt worden - detalliert jahrelang durchgegangen mit samt Querverweisen.

Er ist canadischer Holocaust-Forscher geworden - da der er den NOLTE-PLAN - wie ebenso junge deutsche Forscher - in weiten Teilen fur schlichtweg falsch und sehr oberflaechlich 'weglassend ’ findet…

Was eigentlich befürchtet die Bundesrepublik Deutschland,
würde geschehen, wenn Literatur aus der Nazizeit frei
gehandelt werden könnte und in den öffentlichen Bibliotheken
z.B. „Stürmer“ und „Völkischer Beobachter“ frei einsehbar
wären?

SEHR gute Frage - frag mal die da OBEN - NOLTE vor allenm- ALLE
-sorry - alten Saecke sind DAGEGEN - ALLE - es ist nicht opportun !!!

DESWEGEN sind ja schlussendlich die Wissenschaftler Goldhaben
und Gelately damit gekommen um Licht ins Dunkel zu bringen - denn es gibt ja wirklich viel festzustellen - was falsch ist und unrichtig’ gesteuert ’ - ergo manipoliert wurde.

Gruss

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Tag,

Sehr geehrter Herr Otto, Pardon, wenn ich es nicht weiss, aber
sind Sie hier der Brett-Meister?

Ich bin Mitglied des Teams von wer-weiss-was. Es sei dir
verziehen.

Im Übrigen, ich halte sehr viel vom Recht auf freie
Meinungsäusserung. Das ist eigentlich ein Menschenrecht. Es
geht nicht an, dass man andere Länder dafür kritisiert und in
seinem eingenen Land die Menschenrechte nicht komplett
einhält.

wer-weiss-was ist keine freie Plattform,

sondern?

deshalb schränkt

unser Hausrecht dein Recht auf freie Meinungsäußerung ein.

warum?

Der

Menschenrechts-Vergleich ist ohnehin lächerlich.

Michael Otto

Hallo Team,
ein wenig lasch reagiert,finde ich.
Kann man seine Daten herauskriegen?
Kann man ihn nicht langsam mal anzeigen???
Einen anderen Weg gibt es doch wohl gar nicht mehr, oder???
Es wäre ein Hohn,es nicht zu tun, und mal wieder die ganz
deutsche Guckwegstrategie.
Auch ein klein bisschen Weggucken hielte ich für einen
weiteren Schlag ins Gesicht der vielen, die ihre Verwandten,
Freunde,Kinder,Lebensgrundlage,Besitz und vielleicht sogar
ihre Seele im Krieg verloren haben.
Und auch hier bei www sind, da bin ich mir sicher auch im
weiteren Sinne Betroffene.
Also bitte…
Mina

Mina,

finde ich nicht gut. damit setzt du dich auf die stufe derjenigen, die du bekämpfst.

…diese Mina. Lachhaft, immer Verbote statt Argumente. Es
zeugt nur von Schwäche. Na dann mach mal :smile:)

„Es ist unmöglich, daß Ungerechtigkeit, Meineid und Lüge zu
dauernder Macht gelangen. Solche Lügengebäude können nur eine
Zeit lang täuschen, aber sie werden bald in sich
zusammenfallen.”

Demosthenes

Tröstet dich der Spruch?

solche sprüche sind aus dem zusammenhang gerissen und säen nur unfrieden. ich würde es an deiner stelle nicht als argumentation benutzen.

Mina,

finde ich nicht gut. damit setzt du dich auf die stufe
derjenigen, die du bekämpfst.

Hallo Markus, das habe ich schon begriffen,daß Du es so siehst.
Ich sehe es anders.
Mina

Mina,

finde ich nicht gut. damit setzt du dich auf die stufe
derjenigen, die du bekämpfst.

Hallo Markus, das habe ich schon begriffen,daß Du es so
siehst.
Ich sehe es anders.
Mina

Hallo Mina,

ist doch ok

Markus

Etwas weniger naive Antwort
Hi Wolfgang

Das meiste von der Nazi-Literatur ist sorgfältig archiviert. alleine die bayerische Staatsbibliothek hat einen wahren Berg an Zeugs, was allen Forschern und auch Interessierten Laien auf Antrag zugänglich ist. Du wirst als Laie aber vermutlich den Leuten dort vorher ein paar Fragen beantworten müssen, eventuell musst Du auch zu den Historikern gehen und da mal fragen. Und dann gibt es noch viele viele weitere Stellen und Archive in Deutschland.

Man kommt an das ganze Zeug ran.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.Nur haben die Holocaust leugner nicht den Willen, denn diese Unterlagen würden ihre Propaganda als ein einziges Lügengebäude enthüllen, wie ja der Prozess Lippstadt-Irving eindrucksvoll gezeigt hat.

da braucht es weder geheimnisvolle „Nolte-Pläne“ (was issn des überhaupt… Habe dazu NICHTS gefunden) Noch sonst irgendwelche Verschwörungetheorien.

Die Wahrheit über diese Zeit ist im übrigen so dunkel und ekelerregend, das ich davon Alpträume bekam.

Um es deutlich zu sagen: bereits 1% der Vorliegenden Akten, Zeugenaussagen, sowie Bild- und Tondokumente reichen für die Klärung dieser Fragen jenseits jedes vernünftigen Zweifels aus.
Wer den Holocaus leugnet, ist entweder absolut unwissend, hirnamputiert, betreibt neonazistische Propaganda oder es handelt sich bei solchen Typen um eine Kombination aus allem.

Man kann zum Verbot der Holocaust-Leugnung stehen wie man will, aber Fakten bleiben Fakten. Es wird übrigens einiges zu diesem Thema geforscht, nicht nur von Goldhagen mit einer eher mäßigen Dissertation.

Gruß
Mike

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Hallo Michael,

Man kommt an das ganze Zeug ran.

Das ist ja erfreulich.

Um es deutlich zu sagen: bereits 1% der Vorliegenden Akten,
Zeugenaussagen, sowie Bild- und Tondokumente reichen fE die
Klärung dieser Fragen jenseits jedes vernEftigen Zweifels
aus.

Das ist sehr interessant. Nach all den Jahrzehnten hatte ich nämlich schon das Gefühl, daß es eine relativ kleine Anzahl von Dokumenten ist, die immer wieder in den Massenmedien aufscheint.

Man kann zum Verbot der Holocaust-Leugnung stehen wie man
will,

Das nimmst Du relativ leicht.

Ich bedanke mich.

Wolfgang

hi Wolfgang

Das Problem liegt darin, das halt in den Medien immer recht krasse Beispiele gebracht werden, welche die „Normalgreuel“ noch übertreffen, wobei die „Normalgreuel“ bereits weit über das normale menschliche Vorstellungsvermögen hinausgeht.

Ausserdem gibt es nur wenige Filmdokumente, die sich Mediengerecht aufbereiten lassen.
Die meisten Dokumente müssen in einer elenden Fitzelarbeit ausgewertet werden.
Sehr informativ über den Holocaust schreibt übrigens Browning… sehr empfehlenswert.

Man kann zum Verbot der Holocaust-Leugnung stehen wie man
will,

Das nimmst Du relativ leicht.

Wieso? Ich kann durchaus Fakten anerkennen. In dem Zusammenhang ist die Leugnung des Holocaustes einfach unsinnig. Das Verbot betrifft mich nicht.
So einfach ist das.

Gruß
Mike