Hallo. Habe vor 2 Jahren ein Gartenhaus gebaut. Als Vorgabe hatte ich ein Botonboden der vor 40 Jahren mit wenig Zement errichtet wurde, 3auf 3,5 Meter . Und darauf U- Förmig mit Backsteinen ca 80 hoch herum gemauert, nach vorne offen. Habe darauf mit Balken und Brettern schönes Gartenhaus gemacht. Nun war nach 2 Jahen der Holzboden mit Balken. verfault. Hauptursache, waren 3 Wasserfässer, die überliefen und das Wasser ist von hinten in den Boden eingedrungen und hat sich auf dem Betonboden gesammelt und die Balken waren im Wasser, bzw immer feucht. Die Fässer wurden entfernt und der Boden raus-gerissen. Nun habe ich das beobachtet, über mehrere Monate, es ist bei sehr starkem Regen, ab und an, ganz wenig Feuchte auf Teilen des Bodens. ( Aber nach 1 Tag wieder trocken. ) Ich möchte nun wieder neue Balken einbringen, mit Holzdielen. ( aber die Dielen mit 1-2 Millimeter Abstand zu einander anbringen( wegen Lüftung. Vorher war das ohne Abstand.) Nun meine Fragen. Soll ich auf den Boden Teichfolie verlegen ?Und wie kann ich die sehr große Unebenheiten ausgleichen ? Mit Sand unter die Balken ,oder die Balken auf Beton legen, daß es gerade wird? Oder keine Folie, daß die Lüftung besser ist?
Es wäre nett, wenn ich eure Tips bekommen würde. Vielen Dank im Voraus.
MFG
Hi Josef,
wenn alles wieder trocken ist… was hälts du von Scheissbahn? Da bei dir Aussenwände stehen kannst du sie 10-15 cm oder Fussbodenhöhe an diesen seitlich hochziehen.
Gruss Keuper
Danke für die Antwort.Hört sich nicht schlecht an, aber ich habe solche Arbeiten noch nie gemacht. Dachte zuerst an Folie und dann estrich, aber auch das ist eine Arbeit. die ich noch nie gemacht habe. Deshalb dachte ich an Teichfolie, am Stück. Ich muß auch dazu sagen, daß der Boden sehr uneben ist von vorne nach hinten mindestens 4-10cm Unterschied
MFG
Hallo Josef,
wenn es die Raumhöhe zuläßt:
- Split einbringen, um die Unebenheiten auszugleichen und glattziehen, evt. mit etwas Gefälle,
- Holzbalken auf einer Bautenschutzunterlage verlegen (gibt es als Rolle oder geschnittene Quadrate, schau mal im Baumarkt bei WPC-Dielen),
- darauf die Dielen mit 2 mm Abstand verlegen.
Gruß
Matze
Moin,
ich würde den alten „Beton“ entfernen und dann „Anker“ (sog. Bodeneinschlaghülsen, ggf. zum Schrauben) aus verzinktem Stahl oder Edelstahl in den Boden treiben. Auf diese Anker werden dann die Bohlen befestigt, auf welche die Fussbodendielen verlegt werden. Dadurch ist weitestgehend sichergestellt, dass Feuchtigkeit unter normalen Umständen nicht von unten ins Holz ziehen und zudem ausreichende Hinterlüftung erolgen kann . . .
Sollte einmal Feuchtigkeit ins Gebäude gelangen, kann sie ungehindert im Boden versickern!
Hallo Danke für eure Anregungen. Ihr habt mir sehr geholfen. Werde mir die alles durch den Kopf gehen lassen und für eine Möglichkeit entscheiden. Nochmals vielen Dank
MFG
Gegenfrage
Moin auch,
dann „Anker“ (sog.
Bodeneinschlaghülsen, ggf. zum Schrauben) aus verzinktem Stahl
oder Edelstahl in den Boden treiben.
Hast du zufällig auch einen Tip, wie man diese Einschlaghülsen senkrecht in den Boden bekommt? Bei mir werden die Dinger immer schief.
Ralph
Hallo Ralph,
Hast du zufällig auch einen Tip, wie man diese
Einschlaghülsen senkrecht in den Boden bekommt? Bei mir werden
die Dinger immer schief.
ein Patentrezept dafür habe ich auch nicht - es kommt wohl auch sehr auf die Bodenbeschaffenheit (sandig, lehmig, steinig usw.) an.
Im Zweifel muss man halt ein Stück graben, die Einschlaghülse im gegrabenen Loch fixieren und nur noch den Rest wirklich einschlagen. Im beschriebenen Beispielfall, wo die Belastung ausschließlich als Druck von oben erfolgt, sollte das kein Problem sein, in anderen Fällen müsste man ggf. das gegrabene Loch mit Beton füllen.
Hi Josef,
ich nehm noch einmal die Idee von Builder auf… nur anders
bei 4-10cm Gefälle und Feuchtigkeit - den ganzen Mist raus. 10cm in der Hütte tiefer ausschachten - 10cm Drainagekies rein - Folie rein - Baustahlmatten rein vor die Wände einen Dämmstreifen aus Styropor oder ähnlich stellen und eine ca 15 - 20cm Platte giessen.
Was brauchst du? Ein paar Gummistiefel, einen alten Strassenbesen ohne Haare wo unten ein Brett statt derer angeschraubt wird und evtl eine Glättekelle.
Der Beton ist so flüssig das er quasi schon in Waage läuft den Rest machst du mit den Hilfsmitteln.
Scahu dir mal die letzte Sendung von „Ab ins Beet“ auf Vox vom letzten Sonntag… da machen die das gerade.
Gruss Keuper