Holzheizun

Hallo,

ich suche nach einer Möglichkeit, unsere Gasheizung mit einem Speicher und einem Festbrennstoffkessel zu unterstützen (alleine, um Gas zu sparen. Holz ist vorhanden, sauber und trocken).

Nun sehe ich zwei Arten:

  1. Ein Kamin fürs Wohnzimmer mit einem Wärmetauscher, der den Speicher im Keller lädt
  2. Einen hcohtechnisierten Festbrennstoffkessel mit Steuerung, Lüftern, …

1 fällt flach, da ihm WZ kein Kaminanschluss nutzbar ist.
2 möchte ich in dieser Form nicht unbedingt, da diese Kessel wohl für den Dauerbetrieb als alleinige Heizung ausgelegt sind und damit meines Erachtens unnötig teuer und kompliziert für mich sind.
Was ich möchte:
Es morgens schnappe ich mir, wenn ich Lust habe, eine Fuhre Holz und zünde den Kessel an. Wenn ich am Mittag zu Hause bin, lege ich nochmal nach - oder eben auch nicht. Der Kessel soll also nur, wenn ich Zeit und Lust habe, also ein paar mal pro Woche, angefeuert werden. Er stünde dann im Keller neben der Gasheizung, soll also nicht den Raum mitheizen.

Gibt es simple Festbrennstoffkessel, die ohne große Steuerungselektronik und pi-pa-po daher kommen?

ich suche nach einer Möglichkeit, unsere Gasheizung mit einem
Speicher und einem Festbrennstoffkessel zu unterstützen.

Nachtrag:

Für den Speicher haben wir sehr viel Platz, da sind wir in der Auswahl felxibel.
Die Gasheizung ist eine ECOvit mit 22kW Nennleistung, die aber - so wie ich das verstanden habe - über den Parameter „Teillast“ auf 16kW gedrosselt ist (wozu eigentlich? das Gerät moduliert doch sowieso stufenlos?). Das Haus ist ein 20er Jahre Doppelhaus mit ca. 320m² Fläche, wovon aber einige Räume wenig (Schlafzimmer) oder sporadisch (Gäste-, Arbeitszimmer) geheizt werden. Der Gasverbrauch betrug letztes Jahr knapp 30.000kWh.

Hallo

So einfach nur hinstellen und anschließen wird nicht gehen. Regelungstechnisch muss da auch was gemacht werden, sowie verschieden Sicherheitsbauteile integriert werden.
Muss das mal vor Ort von einem Fachmann überprüfen lassen und natürlich mit dem schwarzen Mann aalles absprechen und absegnen.
Pufferspeicher muss auch richtig ausgelegt dimensioniert werden, muss die gesamte Leistung einer Holzladung aufnehmen können.

Für die qm beheizte Fläche Hut ab für den geringen Verbrauch!

Besteht denn die Möglichkeit eines Aussenwandkamins vom Wohnzimmer aus?
Wäre nen Pelletofen mit Wärmetauscher doch interessant, außer man kommt gut und günstig an Brennholz dran.
Den Pelletöfen sind ewtas unproblematischer anzuschließen.

Aber wie gesagt, muss alles richtig ausgelegt werden und ohne Technik wird das nix.

Gruß
Nelsont

So einfach nur hinstellen und anschließen wird nicht gehen.
Regelungstechnisch muss da auch was gemacht werden, sowie
verschieden Sicherheitsbauteile integriert werden.

Sicher, solche Regelungen für Rücklaufanhebungen kann man ja kaufen.
Ebenso Notkühlsysteme, die den Wärmetauscher im Ofen retten, wenn der Strom weg ist und die Ladepumpe nicht mehr geht.

Muss das mal vor Ort von einem Fachmann überprüfen lassen und
natürlich mit dem schwarzen Mann aalles absprechen und
absegnen.

Da an diesem Kamin bis vor zwei Jahren noch ein alter Küchenofen dran war, sollte das kein Problem sein.

Pufferspeicher muss auch richtig ausgelegt dimensioniert
werden, muss die gesamte Leistung einer Holzladung aufnehmen
können.

Für die qm beheizte Fläche Hut ab für den geringen Verbrauch!

Das Haus ist zweischalig gebaut, also zwei halbsteinige Ziegelwände mit Luftspalt drin. Zudem regeln wir sparsam: Elektronische Thermostate sorgen dafür, dass meine tagsüber leer stehenden Zimmer auch nur auf 16° gehalten werden. Wenn ich am Abend wieder da bin, erwarten mich aber schon 20°.

Besteht denn die Möglichkeit eines Aussenwandkamins vom
Wohnzimmer aus?

Nee, das wollen wir auch nicht. So ein Kamin steht 230 Tage im Jahr im Wohnzimmer, das eh nicht allzu groß ist, ungenutzt herum, und hätte bei uns auch einen niedrigen „WAF“.

Wäre nen Pelletofen mit Wärmetauscher doch interessant, außer
man kommt gut und günstig an Brennholz dran.

Holz ist ausreichend beschaffbar, umsonst.

Aber wie gesagt, muss alles richtig ausgelegt werden und ohne
Technik wird das nix.

Das da ein gewisser Grad Technik zu gehört, war klar. Nur fand ich die Festbrennstoffkessel doch recht teuer, ich habe auch schon mehrere elektrisch angeschlossen. Die ganze Steuerungselektronik mit den stufenlos geregelten Abluft- und Zuluftgebläsen möchte ich dann doch nicht bezahlen. Man sieht doch, dass ein simpler Wärmetauscher im Kamin auch funktioniert. Der merkt einfach nur, wenn es warm wird, dann geht eine Ladepumpe an, und wenn es zu warm ist, wird mit Frischwasser notgekühlt.
Und am Speicher sitzt ein kleines Kästchen drin, was bei Wärme im Speicher den Rücklauf anhebt, in dem Wasser aus dem Speicher zugemischt wird.