Holzspalten abdichten

Liebe/-r Experte/-in,

wie schön daß es sei gibt.
ich habe ein kleines wochendhäuschen.

da habe ich schon seit langem das problem mit haselmäusen und auch anderen, da hier so viele große spalten sind, daß diese im dachegeschoß - ist nur ein matratzenlager - alles annagen und auch vor 5 cm dicken bretter nicht halt machen - meine damit, daß sie jetzt angefangen haben , auch solche dicken bretter an zu nagen.

im unteren teil habe ich alles mit linoleum ausgelegt und dort habe ich interessanter weise keine mäuse.

meine frage und bitte, wie kann ich diese spalten und fugen OHNE großen aufwand verschließen?? - da es dort oben sehr eng ist ?? wäre es schon, wenn es eine möglcihkeit geben würde, mit selbst klebendem material diese zu verschließen.

wenn es so etwas nicht gibt, dann macht es antürlich auch nichts, wenn es ein anders material sein sollte/geben würde.

wichtig ist nur, daß ich das verschließen kann.

danke für die mühe und liebe grüße

maria

hallo,
ich kenne das Problem, da ich selbst auch so ein Häuschen habe.
Zuerst: es gibt keine einfache, schnelle Lösung.
Man muss vor allem feststellen, wo die Biester herkommen.
Gehe mal um die Hütte herum und schau, ob es überhängende Äste gibt, von denen aus die Tiere auf das Dach springen können. Einen halben Meter springen die leicht. Bleistiftdicke Äste reichen den Tieren bereits.
In diesem Fall hilft es, die Äste zurückzuschneiden.

Dann muss man schauen, ob sie sich schon eingenistet haben. Man kann Lebend-Fang-Fallen bauen und die Tiere wegfangen und in ein paar hundert Meter Entfernung wieder frei lassen.

Das nächste ist, den Übergang zwischen Hauswand und Dach auf Öffnungen zu kontrollieren und mit kleinmaschigem Drahtnetz zu verschliessen. Es kann notwenig sein, ein paar Ziegel abzuheben damit man ran kann.

Drahtnetz (Kaninchendraht) kann man auch geknülltz zum Zustopfen von Öffnungen nehmen. Ist sehr zuverlässig.

Wenn die Viecher an der Wand hochklettern - das können die ! - dann hilft es, waagrechte oder leicht nach unten geneigte Bleche an die Wand zu schrauben, die die Tiere nicht übersteigen können.

Selbstklebematerial taugt in diesem Fall nichts, die nagen das in einer Nacht durch.

mit freundlichem Gruss
reinhold

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hallo herr reinhold

erst einmal danke für die antwort!!

die idee ist schon super, aber!! ich habe ein komlettes holzhäuschen.

das problem dabei ist, daß das mein vater anno dazumal in den anfang 60igern das ganze in kleinen stücken in das gebiet transportiert hat.

einen teil hat er davon wie geschrieben in den 60igern, dann den 2ten teil dazu gebaut in den mitte 60ern.
den anderen teil hat er nachträglich dazu gebaut und zwar genau wie den erste teil.

in den anfang 60er jahre war es leider noch nicht so einfach wie heute, das auf einmal in unwegsamen gelände zu bauen.

ich habe die bäume - ALLE bereits entfernen lassen.

nun ist es so, daß da so viele spalten sind, daß ich mir eben auf deine antwort hin, daß ich das ganze - matratzen lager - ist oben nur zum liegen - matratzenlager - mit diesem kanienchendraht dicht mache und was könntest du mir vorschlagen - das häuschen steht auf ca. 10cm hohen betonpfosten - kennst du sicherlich? - und ich nehme eigentlich an,-
daß diese mäuse von dort hinein kommen - wie könnte ich das außen! absichern??

rings herum ist wald.

oben: bei den fugen, diesen draht!!!
– und ring um das häußchen??

dann könnte ich später, das ganze oben beim matratzenlager - mit linoleumplatten oder so verschönern???

danke dir/ihnen nochmals herzlich für deine/ihre mühe und freundliche grüße

maria

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hallo,
es ist schwierig, das aus der Ferne zu beurteilen.

Vielleicht ist es möglich, auf den Betonsockeln einen auskragenden Blechkragen anzubringen, damit sie da nicht mehr hochklettern können.
Oder es hilft, in der Nähe auf Bäumen Nistkästen aufzuhängen, damit sie da reinkönnen und nicht mehr ins Haus gehen. Ich bin auf diese Weise ein Pärchen von Siebenschläfern los geworden, die hausen jetzt im Meisenkasten.

Normalerweise mögen die Tiere es nicht, wenn zu oft Menschen in ihrer Nähe sind und gehen von alleine.
Vielleicht hilft ja auch eine Katze, die Du Dir für ein Wochenende ausleihen kannst?

Linoleum im Matratzenlager ist keine schlechte Idee, aber erst musst Du die Biester loswerden.

gruss
reinhold

danke dir reinhold

genau so werde ich das versuchen.

wenn du willst, dann gebe ich dir dann bei einem erfolg oder auch mißerfolg bescheid??

liebe grüße

maria

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Hallo Maria,

ich hatte mal ein ähnliches Problem in einem Wohnhaus. Dort haben wir dann in die Ritzen einfach Glassplitter eingebracht (war in der Ecke zwischen Wand und Boden) und anschließend mit Bauschaum ausgeschäumt und in den noch nicht gehärteten Schaum noch mehrere Splitter eingebracht.
Das geht aber nur bei größeren Löchern. Wenn die Mäuse aber sowieso schon fast alles anfressen, dann unbedingt Fallen aufstellen. Es muss natürlich Sinn machen, nicht das sie von außen problemlos einfallen können.

Hoffe Dir geholfen zu haben!

Grüße

René

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Hallo Maria, erstmal etschuldige bitte das ich so spät antworte aber ich war im Urlaub. Jetzt aber zu deinem Problem: Die Sache hat ja nur bedingt etwas mit einem Holzexperten zu tun. Holz ist ein natürlicher Wekstoff der sich außdehnen und natürlich auch zusammen ziehen kann ( Trocknung) Dadurch entstehen dann Risse oder auch Fugen. Für kleinere Schäden gibt es im Baufachhandel Pasten und Holzkitte um diese zu verschließen. Bei großen Flächen wird es schon schwieriger diese zu versiegeln.Es wird ,glaube ich, nicht möglich sein wirklich alles „dicht“ zu bekommen. Ich würde eher das " Nagerproblem" mit Fallen, Köder usw. in Angriff nehmen. Gruß Günter

danke günter für deine mühe.

werde es mit fallen, usw. versuchen.

habe mir auch gift gekauft, hoffe,das klappt.

ist ein gift, wo die anderen mäuse nicht mißtrauisch werden, da es erst später wirkt.

es wirkt langsam.

danke nochmals und liebe grüße

maria