vielleicht könnt Ihr mir ja weiterhelfen (oder mir zumindest die Flausen austreiben )…
Wir haben Folgendes vor: Nachdem wir in unserem Garten zwischen einer riesigen Tanne und einer schönen alten Stermagnolie das ganze Efeu (wir konnten es einfach nicht mehr sehen) weggerissen haben, möchten wir dort eine freistehende Terasse aús WPC-Holz (4 x 2 m)um die Sternmagnolie herum bauen. Der Platz bietet sich dafür gut an; abgesehen davon scheint dort nur Efeu zu wachsen
Nun wissen wir natürlich, wie man eine „richtige“ Terasse mit Kiesbett, Vlies etc baut. Das ist hier aber nicht möglich. Der Boden ist voller Wurzeln und recht locker. Zudem soll die Sternmagnolie unbedingt erhalten bleiben. Deren Wurzeln (ca. 3 m im Umkreis) sind ca. 2 cm unter der schütteren Grasnarbe. Der „klassische“ Terassenbau geht also nicht. Wenn wir den Boden entsprechend ausheben würden, geht die Sternmagnolie in jedem Fall ein.
Daher meine Frage: Wie komme ich trotzdem zu einer stabilen Terasse? Ach ja - bis 24.04.2010 sollte diese fertig sein.
Habt Ihr (kurzfristig) hilfreiche Ideen?
Hallo Trillian,
bei Deiner Anfrage unter den genannten Rahmenbedingungen kann es sich nach meiner Ansicht doch nur um einen verspäteten Aprilscherz, nicht jedoch um eine konkrete Anfrage ob einer soliden Konstruktion handeln.
-.-.-
Gruß: Klaus
ich meinte die Frage nicht als verspäteten Aprilscherz.
Also ist unser Vorhaben nicht umsetzbar. Wir haben es ja schon befürchtet
Ich dachte aber, dass eine Nachfrage nicht schaden kann, denn vielleicht hätte es ja doch eine Lösung gegeben. Vielleicht mit einem Streifenfundament oder H-Anker einbetonieren, oder was auch immer. Der „Termin“ wäre schön, ist aber keine zwingende Voraussetzung.
Daher meine Frage: Wie komme ich trotzdem zu einer stabilen
Terasse? Ach ja - bis 24.04.2010 sollte diese fertig sein.
Habt Ihr (kurzfristig) hilfreiche Ideen?
wie stark soll die Terasse belastet werden?
Eventuell wäre eine Lösung mit Punktfundamenten machbar.
Hallo Gandalf,
vielen Dank für Deine Antwort.
Die Terrasse soll „ganz normal“ genutzt werden. Also Stühle und ein Tisch mit den entsprechenden Personen drauf.
Die WPC-Unterlattung ist 4 x 4 cm stark (falls das wichtig sein sollte)
Der 24.04.2010 ist auch nicht wirklich ein Ausschlusstermin. Wenns länger dauert, dann ist es eben so.
Lieben Gruß
Trillian
mich beschäftigt gerade ein ähnliches Problem. Die Unterkonstruktion aus WPC benötigt alle 50-60 cm einen festen Untergrund, sonst gibt die ganze Terasse nach. Wenn dich der schwankende Boden nicht zu sehr stört, kannst du auf maximal 1 Meter vergrössern. Wenn du eine „schwebende“ Terasse bauen willst, die nur an den Seiten aufliegt (H-Anker o.ä.), dann musst du definitiv auf entsprechend starke Holzbalken ausweichen. Dies sind meine Erkenntnisse aus dem Gespräch mit dem Zimmermann.
Übrigens bin ich wieder von WPC abgekommen, da es bei Sonneneinstrahlung schon ganz schön warm/heiss wird, mit der Zeit spröde wird, und sich einfach nach Plastik anfühlt.
Hallo Elton,
danke für Deine Antwort. Gerade Deine Ausführungen zum WPC sind interessant: Hast Du selbst schon WPC verlegt? Wie lange hat es denn gedauert, bis die Sprödigkeit eintrat?
Lieben Gruß
Trillian
Hallo,
nehme Bodenhülsen zum Einschlagen und setze passendes Kantholz in gewünschter Höhe ein. Danach aus dem gleichen Material die Quer- oder Längsverbindungen auflegen und mit Winkel sichern.
Abschliessend Dielung aufbringen. Fertig ist die Laube.
Ist leicht zu erstellen, kann jederzeit verändert werden, fügt der Bepflanzung keinen Schaden zu und ist kostengünstig ohne Fachleute machbar. Was beim Carportbau möglich ist ist auch bei einer simplen Sitzanlage möglich. http://www.baumarkt.de/nxs/718///baumarkt/schablone1…
Gruß
noge
Hallo noge,
vielen Dank für Deinen Tipp. So machen wir das!
Wir betonieren die Einschlaghülsen allerdings noch ein. Das passt dann schon
Lieben Gruß
Trillian