Hallo,
man nehme an, ein Arbeitnehmer wird von einer dem Wohnort nahgelegenen Niederlassung (8 km) in einen entfernteren Standort (55 km) versetzt.
Der Arbeitnehmer versteuert nach den pauschalen Regeln den Dienstwagen, also 1% plus Entfernungs-Kilometer zwischen Wohnort und Arbeitsstelle. Somit entstehen dem Arbeitnehmer enorme Nachteile, er wird monatlich ca. 80-120€ weniger netto haben.
Der neue Teamleiter unterstützt das vom Arbeitnehmer gewünschte Home Office, leider sieht jedoch die Arbeitsplatzrichtlinie des Unternehmens kein Home Office vor.
Der Arbeitnehmer kann also Home Office machen, hat jedoch im Arbeitsvertrag den 55km entfernt gelegenen Standort eingetragen.
Der Dienstwagen wird in der Folge vornehmlich privat gefahren.
Was kann der Arbeitnehmer tun, um die zusätzliche Belastung zu minimieren? Was bringt unter diesen Umständen ein Fahrtenbuch?
Danke und Grüße,
svs04