Hallo Daniel,
anhand der Beispiele kann ich dir jetzt besser helfen.
Das Bewegen, was auf den Beispiel-Seiten zu sehen ist, wurde mit Flash erstellt, wobei bei Gillette eine ganze Seite in Flash gemacht wurde, wodurch ein interaktive GUI (Grafische Benutzeroberfläche) entsteht.
Das zweite Beispiel ist deutlich aufwendiger und kostenintensiver.
Also wird wohl die Beste Variante die sein dass ich mir aus allen Webseiten das raus suche was ich will und damit dann zur company gehe?
Gerade dass ist die schlechteste Variante. Deine Website soll ja nach einem individuellen und auf dich oder deine Firma zugeschnittenen Konzept beruhen. Ob zu einem Bestattungsunternehmen wirklich eine supermoderne Flashanimation gehört, die vermittelt, wie schnell der Sarg unter die Erde kommt, ist doch eher unwahrscheinlich.
Die „company“ wird dir schon sagen, was du für ein gutes Resultat brauchst. Natürlich sind dabei deine Ideen oder Bespiele immer gut am Platz.
Du solltest es dir nicht so vorstellen, dass du dir was raussuchst und die Agentur das dann einfach macht. Die Agentur wird sich hüten, jedem Kundenwunsch nachzugehen. Sie wird dir im Gegenteil sagen, was professionell ist und was du für die Firma brauchst. Einzig und allein die Ideen, Vorschläge und Verbesserungen kommen von deiner Seite. Schließlich möchte die Agentur ja auch eine professionelle Referenz.
Ich will nur wissen wie ich am besten eine Webseite programmieren lassen kann.
Die Antwort auf die Frage „Wie“ man eine Website programieren lässt, gehört hoffentlich bei keiner Agentur zu den Aufgaben des Kunden.
Wenn du ein erstes Konzept hast oder ein paar Beispiele, reicht das völlig aus für den Gang zu einer Agentur. Die machen den Rest mit dem Programmieren schon professionell ohne Hilfe des Kunden.
Ein Nachbarsjunge (Student) wollte mit mit Dreamweaver oder Frontpage was machen… dass das nix wird ist ja wohl klar…
Das kann man so nicht von vorneherein sagen. Vielleicht studiert er ja Informatik oder Neue Medien an einer Fachuniversität. In diesem Fall wäre das Resultat wahrscheinlich ebenfalls oder auch genauso gut wie das einer Agenur / eines privaten Dienstleisters. Und die Kosten würden dich nicht gleich aus den Latschen hauen.
Außerdem kommt es immer auf die Referenzen an. Hat der Nachbarsjunge vielleicht schon die Website der Konkurrenzfirma gemacht? Und ist diese Website besonders gut gelungen? Wenn ja, würde ich mir das Vorurteil ganz schnell abgewöhnen. Denn besonders Studenten wollen gerne etwas dazu verdienen und tun das oft in dem Bereich, den Sie studieren.
Ist dem auch nur annähernd so, wird er sicher damit einverstanden sein, dass er dir ein paar Referenzen zeigt oder einfach mal ein kleines Angebot für dich entwirft. Gerade junge Menschen kennen sich mit der neuesten Technologie und den aktuellen Webstandards besonders gut aus. Außerdem haben sie oft kreative und innovative Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten parat.
was macht ne gute Seite aus?
wie geh ich da am besten ran
will keinen Service vertrag sondern selbst weiter brauen…
Was eine gute Site ausmacht, ist objektiv einfach zu bestimmen, aber wird aus der Sicht des Kunden oft ganz anders definiert. Der Kunden denkt: Eine gute Website heißt:
Top-Design
Ganz oben bei Google
Ganz wenig Kosten
Aber die Realität einer guten Site ist anders:
Aktuelle Webstandards
Benutzerfreundlichkeit
Barrierefreiheit
einfach Aktualisierung
etc…
Am besten gehst du da ran, wenn du dir eine Agentur oder einen Dienstleister (vllt. auch mal den Nachbarsjungen) suchst und dein Vorhaben schilderst, deine Ideen präsentierst und dir die Meinung des Profis (auch die des Nachbarjungen) anhörst. Dann kannst du dir noch einen Kostenvoranschlag geben lassen und dir überlegen, wem du den Auftrag erteilst.
Wenn du selbst „weiterbauen“ (also die Texte und Bilder redakitonell ändern) willst empfehle ich dir ein CMS, was aber für einen Profi nichts besonderes ist. Es kostet in den meisten Fällen mehr, ist aber trotzdem besser als irgendein Service-Vertrag oder so.
Ich hoffe ich hab alles verständlich und ausführlich erklärt. Bei weiteren Fragen habe ich jederzeit ein offenes Ohr.
MfG, Florian J.