Das mag sein, aber man muss man ja mal einen Einstieg finden.
Das ist richtig. Ich habe es auch nur der Vollständigkeit halber dazu gesagt, dass SelfHTML leider der Zeit hinterher hinkt. Aber das bezieht sich tatsächlich auch mehr auf die HTML-Basis (speziell die Semantik). Und auf die Trennung von Inhalt und Layout wird nicht genau genug eingegangen, was das effektiv wirklich heißt.
Und das Prinzip des CSS-Box basierten Layoutes ist in SELFHTML
einfach gut erklärt.
Allerdings werden dafür s verwendet, was leider das Märchen verbreitet, man mache heutzutage „Layout mit divs“. In der Tat ist das aber genau so falsch, wie Layout mit Tabellen.
Im übrigen glaube ich kaum, daß der Fragesteller auf seiner
Seite auf die Optik verzichten und zurück zum reinen HTML
kehren möchte. Warum auch?
Wer will das denn? Aber die Basis aus HTML muss trotzdem stimmen, d.h. sie muss valide und semantisch sinnvoll sein, sonst hast Du mit CSS nur Probleme. Wenn Du Fehler im HTML-Code hast, zeigt CSS u.U. nicht das an, was Du Dir vorgestellt hast. Wenn Du keine oder eine falsche Semantik vergibst, dann hast Du doppelte und dreifache Arbeit, wenn Du das später korrigierst.
Und so ganz nebenbei ist nur eine Site mit richtiger Semantik barrierefrei und wird von Suchmaschinen richtig erkannt. HTML richtig zu nutzen heißt nicht „back to the roots“, sondern ist nach wie vor eine unbedingt notwendige Basis. Nur seit der Einführung von CSS kann man HTML endlich wieder dem Sinn zuführen, zu dem es eigentlich gemacht ist. Und an dem Sinn wird sich auch in Zukunft nichts ändern, ohne HTML ist CSS nichts wert.
Er hat bereits eine Ahnung von HTML
Eine Ahnung vielleicht. Aber sehr rudimentäres Wissen, das für vernünftiges CSS leider nicht ausreicht. Den eigentlichen Sinn von HTML hat der OP noch nicht verstanden. Der Code könnte den 1990er Jahren entsprungen sein.
er muss nicht die Sprache von der Pike auf lernen
Doch. Er muss den Sinn von HTML verstehen. Er glaubt noch, HTML dient zur Darstellung von Websites und was „Semantik“ in dem Zusammenhang ist, ist ihm gänzlich unbekannt.
Er scheint dem gegenüber auch aufgeschlossen zu sein
Das möchte ich mit meinen Analysen seiner Fähigkeiten auch nicht abstreiten. Ich möchte damit nur klar machen, worauf es bei moderner Website-Erstellung ankommt. Weil das nämlich bei der Mehrheit der Webmaster leider immer noch nicht angekommen ist.
Meinst Du nicht, dass jetzt die Zeit für ein wenig praktische
Hilfstellung ist?
Ich sagte ja, HTML lernen. Verstehen, was „Semantik“ ist. Mit Google und ein paar Nachfragen kann man das recht schnell begreifen, wenn man sich nicht selbst im Weg steht.
Es bringt auch nichts, sich auf CSS zu stürzen, wenn man noch
kein HTML kann.
Ganz im Gegenteil, denke ich. Das Prinzip HTML für
Auszeichnungen -> CSS fürs Format verinnerlicht man am besten,
wenn man beides gleichzeitig lernt.
Das führt dann aber dazu, dass die Semantik oft auf der Strecke bleibt; und wenn man die dann ändert, wenn das Stylesheet fertig ist, hat man oft doppelte und dreifache Arbeit, weil man dann das Stylesheet auch wieder ändern muss.
CSS ist weit einfacher, wenn man eine valide und semantisch sinnvolle und fertige Basis aus HTML hat.
Dann kommt man nämlich gar
nicht erst in Versuchung, sich mit so lustigen Dingen wie
-Tags vertraut zu machen.
Das kommt man auch so nicht, weil das physische Inhaltsauszeichnung ist, die man mit HTML nicht macht (was SelfHTML nicht deutlich genug sagt). In HTML gehts ja um logische Inhaltsauszeichnung. Wichtig ist, dass man versteht, dass nichts, was man in HTML macht, man wegen des Aussehens macht, sondern nur wegen der Bedeutung des Inhalts.
Grüße,
-Efchen