Homeverzeichnis auf FAT

Hallo,

ich habe Win95, Win NT und Linux auf einer Festplatte und benutze eine zweite Festplatte auf dem selben Rechner für meine Daten unter Windows. Die zweite Platte hat ein FAT Dateisystem.
Nun würde ich gerne mein Homeverzeichnis auch auf dieser Platte anlegen, das das meine Arbeit mit beiden Betriebssystemen vereinfachen würde.
Wie ich mein Homeverzeichnis verlagern kann weiß ich, aber kann die Tatsache, daß es auf einer FAT Partition liegt zu Problemen führen?
Kann ich auch das /root Verzeichnis auf die FAT-Partition legen, oder führt das zu Problemen?

Ludwig

Homeverzeichnis funktioniert wahrscheinlich, Root mit Garantie nicht. Ich wuerde jedenfalls keines von beiden versuchen, da Probleme auftreten koennen, die den ganzen Aufwand nicht wert sind.

Homeverzeichnis funktioniert
wahrscheinlich, Root mit Garantie nicht.

Was ist genau der Grund warum /root nicht fúnktioniert? Ist /root nicht ein normales Verzeichnis?

Ich wuerde jedenfalls keines von beiden
versuchen, da Probleme auftreten koennen,
die den ganzen Aufwand nicht wert sind.

Welche Probleme können auftreten?

Danke.

hi,

Homeverzeichnis funktioniert
wahrscheinlich, Root mit Garantie nicht.

Was ist genau der Grund warum /root nicht
fúnktioniert? Ist /root nicht ein
normales Verzeichnis?

/root schon, es war aber mit Root das „/“ gemeint, na, egal.

Das Problem von FAT ist, dass es mit den UNIX-Rechten nichts anfangen kann, sprich alles, was auf Rechten basiert funktioniert auf FAT nicht. Zu diesem Zweck gibt es eine Krücke namens umsdos, die man aber besser in der Mottenkiste ruhen/verschwinden lässt (aus Performance- und Sicherheitsgründen).

Ich wuerde jedenfalls keines von beiden
versuchen, da Probleme auftreten koennen,
die den ganzen Aufwand nicht wert sind.

Welche Probleme können auftreten?

Wenn’s wirklich nur Daten sind: kaum welche, sobald aber Programme betroffen sind, die mit Zugriffsrechten operieren, wird nicht mehr viel funktionieren.

Bessere Lösung: unter Windoof explore2fs verwenden: http://freshmeat.net/appindex/1999/11/27/943756349.html und unter Linux die FAT und NTFS-Partitionen zumindest lesbar einbinden.

hth,

al

Hi

Ich wuerde jedenfalls keines von beiden
versuchen, da Probleme auftreten koennen,
die den ganzen Aufwand nicht wert sind.

Welche Probleme können auftreten?

Wenn’s wirklich nur Daten sind: kaum
welche, sobald aber Programme betroffen
sind, die mit Zugriffsrechten operieren,
wird nicht mehr viel funktionieren.

Ich sollte mich wirklich genauer ausdruecken :wink: Das Hauptproblem stellt e2fschk dar. Dieses nette Programm ist dafuer verantwortlich, dass wenn eine Partition den maximalen Mountcount erreicht, ein Check durchgefuehrt wird. Findet es eine Partition, welche als Homeverzeichnis eingebunden wird, gibt es Probleme. Zweitens, Fat Partitionen werden in der Regel mit Root Schreibrechten eingebunden. Das heisst als normaler User koennte man nichts schreiben.
Das Root Dateisystem darf aber aus einem anderen Grunde nicht Fat sein. Der Start wuerde schiefgehen, da meines Wissens das Mounten in ein Fat Laufwerk nicht moeglich ist. Ich koennte also zum Beispiel keine CDRoms mounten, da das dazu benoetigte Verzeichnis nicht Fat sein darf.

Schade, was kann man tun?
Also daß es keine gute Idee ist die Homepartition auf ein FAT-Dateisystem zu legen sehe ich jetzt ein, aber es wäre so schön gewesen.
Nur ein Homeverzeichnis, für Linux und für Windows, alle Daten beieinander, keine Inkonsistenzen durch doppelte Dateien, nur ein Verzeichnis sichern etc.

Habt Ihr Vorschläge und Ideen wie an obige Vorteile kommen kann, ohne die gravierenden Nachteile mit /home/user auf einer FAT.
(Ich verwende zur Zeit unter Windows eine eigene FAT16 Partition für meine Daten, auf die sowohl Win95 als auch Win NT zugreift)

Ludwig