ich hätte eine Frage zu einem homöopathischen Mittel namens „Bacillus Gärtner“ …!
Ich habe noch nie vorher davon gehört ,bin schon seit Jahren in Behandlung und mir geht es im Vergleich wesentlich besser (ich hatte vorher viel mit schlimmen Ängsten zutun u. a ).Gestern musste ich aufgrund von lang anhaltenden Beschwerden (Harnwegsinfektion,Migräne,Unterleibschmerzen)dieses oben genannte Mittel nehmen und ich las,dass es in der Geriatrie bei Krebs (maligne) eingesetzt wird bzw. wenn absolutes Chaos im Organismus herrscht und sozusagen nichts mehr geht.
Es scheint sehr selten eingesetzt zu werden.
Ist es eine Darm-Nosode? Wird es häufiger eingesetzt?
Vielen Dank für eine evtl.Antwort !!!
Viele Grüße,Anja
Vielen Dank dafür-hatte ich vorher aber auch schon gefunden…mir wohl einfach das „Schlimmste“ herausgepickt, obwohl es mir auch widersinnig erschien !!!
Liebe Grüße, Anja L.
Liebe Anja,
ja, das Mittel ist eine Darmnosode. Eine Info über das Arzneimittelbild kannst du zB unter www.homoeopathiker.de erhalten. Dort gibt es ein pdf über das AMB.
und nein, für mein Empfinden wird es nicht häufig eingesetzt. Aber das ist ja sehr individuell. Warum fragst Du nicht Deine BehandlerIn danach?
Liebe Grüße
Iris Lange
Vielen Dank !
Ja,ich habe schon gelesen,das es sich um eine Darmnosode handelt.
Ich sollte viell. lieber meine Bahandlerin fragen oder es einfach so stehen lassen,denn ich vertraue ihr und halte große Stücke auf ihr Können und Wissen.
Viele Grüße,Anja
ja, es ist eine Darmnosode und wird aus Salmonellen gewonnen und wird auch bei schweren und ernsten Fällen von Krebs mit schlechter Prognose eingesetzt; von absolutem Chaos
im Organismus und Fällen, wo sozusagen nichts mehr geht, habe ich jedoch nichts gefunden.
Habe es selber noch nie eingesetzt und habe gerade in meiner ausführlichsten Materia Medica nachgelesen, dem „Seideneder“, da sind für so ein kleines Mittel doch überraschend viele Symptome aufgeführt.
Deine Frage an sich verstehe ich leider nicht: möchtest Du mehr über das Mittel erfahren, oder vertraust Du der Verordnung Deiner/m Homöopthin/en nicht? Oder hast Du gar Angst Krebs zu haben oder zu bekommen oder ein Fall zu sein, wo absolutes Chaos im Organismus herrscht und sozusagen nichts mehr geht?
Verordnungen von Kollegen/innen sind nur äußerst schwer zu bewerten, daher müßtest Du eventuelle Bedenken und Fragen mit Deiner/m Homöopthin/en direkt abklären (ist für die Mittelwahl wichtig!) oder die Wirkung einfach abwarten, oder notfalls den Behandler/in wechseln.
ganz herzlichen Dank für Ihre (für mich bisher hilfreichste Antwort).
Ja,es war tatsächlich so,dass ich ein wenig Angst hatte,so derart belastet zu sein (miasmatisch),dass sämtliche Funktionen gestört sind.Ich bin seit gut 3 Jahren in Behandlung und sehr zufrieden mit meiner Behandlerin,die ich für absolut kompetent und überaus fürsorglich,verantwortungsbewusst halte.Sie hat über Jahre (Jahrzehnte)Erfahrung,Medizin studiert und hat hier in der Gegend einen überaus guten Ruf, bildet sich permanent fort.
Ich bin schon sicher,dass sie weiß,was sie mir verordnet.
Es ist richtig, was Sie schreiben.Ich sollte diese Dinge mit ihr besprechen.
Ih werde einfach abwarten…!Sollte mir noch etwas unklar sein,muss ich mit ihr reden.
Bisher hat sie mir wirklih immer helfen können und schnell erkannt,was mir hilft. Mein Konstitutionsmittel ist Psorinum (ich bekam dieses als mein 1.Mittel in LM 18 -Potenz)und Luesinum LM 18 im Wechsel (was unheimlich gut half).Dann im Verlauf viele explosive Mittel…Lachesis,Thuja,Mercurius,Stramonium etc.und habe mich immer sehr intensiv mit dem Wesen der gewählten Mittel auseinander gesetzt und so viel aufarbeiten können.
Langer Rede kurzer Sinn…ich werd mich in Zukunft gleich an die richtige Stelle wenden (es wird ja wieder deutlich,dass es mir peinlich ist,sie direkt zu fragen,aus der Angst oder Hemmung heraus, damit zu signalisieren nicht selbst zu verstehen,was mit meinem Körper los ist …!
Nochmals vielen Dank,Anja L.
wenn Du es schaffst, Dich auch über die Dinge,über die Du Dich schämst oder die Dir peinlich sind, mit Deiner Behandlerin auszutauschen, kann die Therapie exakter und wirkungsvoller werden.
Außerdem ist das natürlich ein Akt von innerer Reifung und Wachstum, wenn ich es schaffe, all diese Dinge zu denen ich mich sonst nicht oder nur ungerne bekenne, endlich einmal auszusprechen. Es wirkt ungemein erleichternd, mehr und mehr meiner Persönlichkeit nicht mehr verbergen zu müssen und das setzt auch oft große Kräfte frei, die dann nicht mehr darin gebunden sind, diese „unpassenden“ Seiten verborgen zu halten. Dieses „Verborgen Halten“ ist ein aktiver Akt und „kostet“ Lebenskraft, die unter Umständen meinem Immunsystem bei seiner wichtigen Arbeit fehlen.
So wird auch mein eigene Verantwortlichkeit für meine Gesundheit klarer und der Druck auf den Behandler, diesen Job alleine schultern zu müssen, sinkt erheblich.
Damit kann Gesundheit, bzw. ihre schrittweise Wiederherstellung zu einem gemeinsamen Projekt zwischen Rat- und Hilfesuchendem Patienten und Behandler/in werden und die Verantwortung kann sich so mehr und mehr zugunsten des Patienten verschieben, was ganz andere Qualitäten von Therapie möglich macht.
Alles Gute
Thomas Wenzel
PS es immer „verstehen“ zu wollen oder zu müssen, kann auch ein Akt der Distanzierung sein, mich dem eigentlichen, dem Gefühlsmäßigen und manchmal auch belastenden Inhalt nicht begegnen zu wollen oder zu können. Oft wollen wir das Problem einfach nur „loswerden“, was nicht unbedingt eine liebevolle Haltung mir selber und dem Problem gegenüber darstellt (ein wie auch immer geartetes Problem ist immer auch ein Ausdruck meiner Selbst und damit meiner umfassenden Persönlichkeit, die meist mehr enthält, als die von mir gerne nach außen und auch oft nach innen präsentierten Aspekte).