Homöopathie aufgedröselt

Hallo!

Du weichst mit Informationsgeschwurbel aus, für das es keine Hinweise gibt. Nenn mal bitte peer reviewed Publikationen einer Arbeitsgruppe, die dafür irgendeinen experimentellen Anhaltspunkt gefunden hat.

Da die Homöopathie nur für jeden einzelnen Menschen das für
ihn speziell das alleinig passende Mittel sucht, kann es keine
breit angelegte Feldstudien auf materialistischer Basis geben.
Es ist ungefähr so, wie wenn ich in meine Tastatur ein paar
Buchstaben eintippe und losschicke.

Das ist nicht der Punkt und das schreibe ich hier bestimmt schon zum zehnten Mal. Es wird nicht gefordert, die Wirkung eines bestimmten Homöopathikums bei einer bestimmten Erkrankung nachzuweisen, sondern die Wirksamkeit von Hochpotenzen an sich. Also nochmal kurzer Abriss einer proskriptiv placebokontrollierten (eventuell cross-over) Doppelblindstudie:
In einer (unter Homöopathieanhängern) angesehenen Homöopathieklinik oder in einem Verband von Praxen werden 200 Patienten in eine Placebogruppe gesteckt und 200 Patienten in eine Homöopathikagruppe. Wenn der Arzt/Homöopath jetzt ein Mittel in Hochpotenz (so ab D28 oder so) verschreibt, dann bekommt die eine Gruppe immer nur Placebos, egal was verschrieben wurde und die Medikamentgruppe bekommt Homöopathika. Damit wird NUR geschaut, ob es insgesamt für Therapieerfolge insgesamt einen Unterschied macht, Placebos oder Homöopathika in Hochpotenz einzunehmen, also ob hochpotenzierte Stoffe irgendeine Wirkung über einen Placebo hinaus haben können.
Und um die Studie noch sensitiver zu machen kann nach der halben Testphase für jeden Patient die Gruppe gewechselt werden. Dann haben wir eine cross-over Studie. Wer vorher in der Placebogruppe war, kommt er jetzt in die Homöopathikagruppe und umgekehrt. Geht es den Teilnehmern in den unterschiedlichen Gruppen signifikant anders (besser/schlechter/gestreuter) oder geht es denen, die die Gruppen wechseln in spezifischer Weise anders, weist das insgesamt eine grundsätzliche Wirkung nach. Wenn da nichts gezeigt werden kann, dann gibt es vermutlich keine therapeutische Wirkung.
Wenn Du dem widersprechen willst, dann begründe es. Und zwar GANZ NAH am Text. Es geht jetzt um statistische Methodik. Was genau soll an einer solchen Studie nicht funktionieren im Vergleich zur sog. Schulmedizin?

Nachdem weltweit fähige und gut ausgebildete Ärzte bei
chronischen Krankheiten immer mehr zur Homöopathie wechseln,
scheint eine Information bei homöopathien Mitteln da zu sein,
die von etwas in unserem Körper (nenne es auch Seele) gelesen
werden kann, das den heutigen üblichen Meßmethoden
vorenthalten ist.

Allein, dass Ärzte das machen, ist kein besonders gutes Indiz für irgendwas. Gerade nicht bei Ärzten, denn die sind Dienstleister und neigen dazu, den Therapiewünschen von Leuten zu folgen, besonders natürlich wenn sie privat abrechnen können. Aber auch ohne Ärzte speziell kritisieren zu wollen: Das sind auch nur Menschen. Es geht nicht um den Nachweis einer WirkungsWEISE, sondern um das Aufzeigen von Wirkung der Hochpotenzhomöopathie an sich. Ärzte sind keine Götter und ein Arzt kann auch nur mit Methoden eine Wirkung nachweisen, wenn diese in Studien nachweisbar ist. (Und wenn ich mir manche Medizinstudenten in Biochemie ansehe… Da ist oft so wenig Mechanismenverständnis vorhanden, dass einem Angst und Bange wird bei dem Gedanken, später von denen Medikamente verordnet zu bekommen!)
Man will zur Akzeptanz nur evidente Wirkung nachgewiesen bekommen. Mechanismen sind unwichtig. Das ist wie in der Biologie. Da macht man auch manche Sachen und weiß nicht was dadurch passiert, kann aber nachweisen, dass es nachher ein besseres Ergebnis bringt.

Ich denke da z.B. an den sogenannten

‚Zensor‘. Er scheint eine Art Scanner-Funktion im Bezug auf
Informationen und feinstoffliche Kräfte zu sein.

Das sind alles unbewiesene Hypothesen. Darüber kannst Du ruhig nachdenken. Das beweist aber nichts und ist deshalb an dieser Stelle irrelevant. Theorien haben als Grundbedingung die Widerlegbarkeit. Einsteins spezielle Relativitätstheorie beispielsweise basierte auf zwei experimentell prinzipiell falsifizierbaren Annahmen aus und daraus leitete er Folgerungen ab. Wären Folgerungen falsch gewesen oder Annahmen wäre die Theorie hinfällig gewesen. Wenn Du jedoch für die Homöopathie annimmst, da ist irgendetwas seelisch-feinstofflich-informationstechnisches und das hat zu Folge, dass Effekte der Homöopathie nicht nachweisbar sind, dann ist die Theorie bisher inhaltsleer, denn sie ist beliebig. Dann hat sie auch keinen Therapiewert, denn Heilung ist ein messbarer Parameter. Am Ende steht auch die Frage, wie denn irgendwer irgendwann mal richtige Maßgaben aufgestellt hat, wenn von nicht auf Experimentdaten basierenden Prinzipien ausgegangen wird.
Wenn Effekte nicht nachweisbar sind, wie hat dann Hahnemann rausgefunden, dass Hömopathie ach so super ist? Hahnemann war doch auch nur ein Mensch und ist doch durch Beobachtung und Deutung zu seinen Ideen gekommen. Er hat dann Grundannahmen getroffen und Folgerungen vorausgesagt. Also nichts viel anderes als Einstein. Aber die Versuchsergebnisse zu Einsteins Zeiten deckten sich mit seinen Annahmen. Deshalb hat er sie ja auch aufgestellt die Theorie. Und jede Verfeinerung der Messmethoden hat seine Voraussagen genau bestätigt. Das macht den Unterschied zur Homöopathie aus. Schon damals war die Indizienlage klein, heute widerspricht die „Theorie“ dem modernen Weltbild und empirisch lassen sich Effekte auch nicht zeigen. Ich frage also: Woraus schöpft die Homöopathietheorie eine nachweisbare Existenzberechtigung?

Grüße, Stefan

3 „Gefällt mir“

Hallo,

Es wird nicht gefordert, die Wirkung
eines bestimmten Homöopathikums bei einer bestimmten
Erkrankung nachzuweisen, sondern die Wirksamkeit von
Hochpotenzen an sich.

Da muß ich zum wiederholten Male fragen, wie du Individualität nachweisen willst.

Damit wird NUR geschaut, ob es für
Therapieerfolge insgesamt einen Unterschied macht, Placebos
oder Homöopathika in Hochpotenz einzunehmen, also ob
hochpotenzierte Stoffe irgendeine Wirkung über einen Placebo
hinaus haben können.

Arzneimittel haben nur dann eine positive Wirkung, wenn sie individuell zum Patienten passen. Wird das nicht berücksichtigt, geht die Studie natürlich ins Leere.

Wenn da nichts gezeigt werden kann, dann gibt es vermutlich keine
therapeutische Wirkung. Vermutlich?
Wenn Du dem widersprechen willst, dann begründe es. Und zwar
GANZ NAH am Text. Es geht jetzt um statistische Methodik. Was
genau soll an einer solchen Studie nicht funktionieren im
Vergleich zur sog. Schulmedizin?

Siehe dazu meine weiter unten gestellte Frage zu den Grundbedingungen solcher Versuche. Wenn ich etwas untersuchen will, muß ich schon die Grundlagen des Testobjektes beachten. Homöopathie hat nun mal andere Grundlagen als Medizin. Das muß berücksichtigt werden!

Nachdem weltweit fähige und gut ausgebildete Ärzte bei
chronischen Krankheiten immer mehr zur Homöopathie wechseln,

Allein, dass Ärzte das machen, ist kein besonders gutes Indiz
für irgendwas. Gerade nicht bei Ärzten, denn die sind
Dienstleister und neigen dazu, den Therapiewünschen von Leuten
zu folgen,

In anderen Ländern gibt es homöopathische Krankenhäuser. Oder schau dir die Hilfe durch „Homöopathie ohne Grenzen“ an. z.B. das Buch über das Mostar-Projekt. Dort wird in Kriegs- und Kriesengebieten homöopathisch geholfen. Hätten solche Projekte Bestand und würden nachgefragt, wenn die Arzneimittel bei den Kriegsopfern ins Leere gingen? Und da geht es nicht um Patientenwunsch und Abrechnung.

Man will zur Akzeptanz nur evidente Wirkung nachgewiesen
bekommen. Mechanismen sind unwichtig.

Diese Einstellung zeigt, daß du keine Ahnung von Homöopathie hast. Ohne die Wirkungsweise ist Homöopathie eben keine Homöopathie.
Wenn die Wirkungsweise so egal ist, warum werden dann nicht alle Medikamente auf die gleiche Art appliziert?

Gruß Steffi

Tach

Es wird nicht gefordert, die Wirkung
eines bestimmten Homöopathikums bei einer bestimmten
Erkrankung nachzuweisen, sondern die Wirksamkeit von
Hochpotenzen an sich.

Da muß ich zum wiederholten Male fragen, wie du Individualität
nachweisen willst.

Schreibe ich undeutlich? Jeder Patient wird vom Homöopathen individuell behandelt und bekommt eine individuelle Therapie, eventuell halt mit Medikation. Damit ist die Therapie individuell. Beobachtet wird nur der evidente Output. Also, ob sich die Leute mit Homöopathika besser fühlen als mit Placebos. Esther sagt doch auch, es ginge ihrer Katze nachher besser und führt das auf Homöopathika zurück. Ob das stimmt oder nicht, sei dahingestellt. Auf jeden Fall meint sie jedoch einen symptomorientierten Parameter der Wirksamkeit verwenden zu können. Das ist auch die allgemeine Forderung an Wirksamkeitsstudien. (Was nicht sein soll, das ist, davon zu reden, dass irgendwo auf „Informationsebene“ oder „feinstofflich“ eine Reinigung erfolgt und dass könne man mit unseren Messmethoden nicht nachweisen. Wenn es den Leuten besser geht, ist das Gefühlsempfinden Messparameter.)

Damit wird NUR geschaut, ob es für
Therapieerfolge insgesamt einen Unterschied macht, Placebos
oder Homöopathika in Hochpotenz einzunehmen, also ob
hochpotenzierte Stoffe irgendeine Wirkung über einen Placebo
hinaus haben können.

Arzneimittel haben nur dann eine positive Wirkung, wenn sie
individuell zum Patienten passen. Wird das nicht
berücksichtigt, geht die Studie natürlich ins Leere.

Ich habe bereits gesagt, dass jeder Patient genau die Therapie bekommen soll, die der Homöopath nach homöopathischen Grundsätzen für richtig hält. Manche bekommen halt nur einen Placebo.

Wenn da nichts gezeigt werden kann, dann gibt es vermutlich keine
therapeutische Wirkung. Vermutlich?
Wenn Du dem widersprechen willst, dann begründe es. Und zwar
GANZ NAH am Text. Es geht jetzt um statistische Methodik. Was
genau soll an einer solchen Studie nicht funktionieren im
Vergleich zur sog. Schulmedizin?

Siehe dazu meine weiter unten gestellte Frage zu den
Grundbedingungen solcher Versuche. Wenn ich etwas untersuchen
will, muß ich schon die Grundlagen des Testobjektes beachten.
Homöopathie hat nun mal andere Grundlagen als Medizin. Das muß
berücksichtigt werden!

Wenn evidente Wirkung keine Grundlage ist, dann ist Homöopathie wirklich nur Esoterik und keine Medizin. Was soll an der Studie nicht funktionieren?

In anderen Ländern gibt es homöopathische Krankenhäuser. Oder
schau dir die Hilfe durch „Homöopathie ohne Grenzen“ an. z.B.
das Buch über das Mostar-Projekt. Dort wird in Kriegs- und
Kriesengebieten homöopathisch geholfen. Hätten solche Projekte
Bestand und würden nachgefragt, wenn die Arzneimittel bei den
Kriegsopfern ins Leere gingen? Und da geht es nicht um
Patientenwunsch und Abrechnung.

Diese Argumentation ist logischer Dünnpfiff. Allein das etwas gemacht wird, beweist seine Wirksamkeit nicht. Frag doch mal nach, woher die Organisationen wissen wollen, dass ihre Hilfe nicht ins Leere geht! Da müssten Studien zu durchgeführt worden sein, um das zu beweisen. Das ist nämlich die einzige Möglichkeit eines evidenzorientierten Nachweises. Und nichts anderes fordere ich.

Man will zur Akzeptanz nur evidente Wirkung nachgewiesen
bekommen. Mechanismen sind unwichtig.

Diese Einstellung zeigt, daß du keine Ahnung von Homöopathie
hast. Ohne die Wirkungsweise ist Homöopathie eben keine
Homöopathie.

Ahhhh! Es ist mir egal, WIE die Homöopathie funktioniert. Wenn ich eine Therapie bekomme, will ich, dass es mir nachher besser geht. Darum geht es. Die Therapie soll ruhig so individuell sein, wie sie kann. Aber es geht bei Wirksamkeit um einen Output. Darüber ist Wirksamkeit definiert.

Wenn die Wirkungsweise so egal ist, warum werden dann nicht
alle Medikamente auf die gleiche Art appliziert?

Das ist ein schwachsinniger Vergleich. Vergleichen muss man es mit dem Vergleich von Applikationsmethoden. Ob ein Medikament geschluckt wird oder intravenös gegeben wird macht wohl einen Unterschied. Man weiß aber nicht zu jedem Medikament, wie es sich nach oraler Aufnahme genau verhält. Wenn es den Patienten nach oraler Aufnahme aber deutlich besser gaht als nach intravenöser, dann zieht man die orale Aufnahme vor, denn sie wirkt besser. Dabei ist man sich über den Wirkmechanismus der oralen Einnahme nicht ganz im klaren. Empirisch ist sie jedoch besser. Und selbst hier könnte man wieder Cross-over Studien machen. Denn eventuell helfen ja Spritzen beim einen besser und beim anderen orale Aufnahme. Und die Sache wird verkompliziert, da für den Patienten und den Arzt Spritze und Schlucktablette unterschiedliche Sachen sind. Hier müssten also wieder zwei Placebostudien damit vergleichen werden. Bei Hochpotenzhomöopathika ist das anders. Hier ist es einfach, weil individuelle Hochpotenztherapien mit Placebotherapien verglichen werden können.

Stefan

3 „Gefällt mir“

Tach

das beantwortet aber nicht meine Frage, mit welchen Grundlagen diese Studien durchgeführt wurden, ob Homoöpathie spezifische Maßgaben berücksichtigt wurden und wo ich dies als Dokumentation nachlesen kann.

Steffi

1 „Gefällt mir“

Hallo!

das beantwortet aber nicht meine Frage, mit welchen Grundlagen
diese Studien durchgeführt wurden, ob Homoöpathie spezifische
Maßgaben berücksichtigt wurden und wo ich dies als
Dokumentation nachlesen kann.

Ob genau eine solche Studie durchgeführt wurde, ich weiß es nicht. Es ging mir darum, eine Möglichkeit der Überprüfung aufzuzeigen, die Homöopathiewirkung nach Maßgabe der Homöopathie beweist, oder eben beweist, dass keine signifikanten Effekteexistieren und Homöopathie damit praktisch widerlegen kann.

(Falsifizierbarkeit ist schon von vornherein eine Grundforderung an Theorien. Solange die Homöopathie keine Möglichkeiten der Falsifizierung aufgezeigt, solange dürfte sie eigentlich eh nicht anerkannt werden und kann nicht im Sinne eines Wissenschaftspluralismus sondern nur als Pseudowissenschaft verstanden werden. Aber das hat mit der eigentlichen Fragestellung nix zu tun.)

Und jetzt frage ich dich nochmal, was an einer auf beschriebene Weise konzipierten proskriptiven placebokontrollierten Cross-Over Doppelblindstudie nicht funktionieren soll. Wo sollen da Besonderheiten der Homöopathie unberücksichtigt sein?

Stefan

1 „Gefällt mir“

Hallo, Stefan,

einen praktischen Versuch willst Du ja nicht wagen! Deine verklausulierten Beschreibungen, was DU willst oder nicht willst, ist für MICH irrelevant.
Dein Gründeln nach irgend … (keine Ahnung), ist ganz einfach zu beantworten mit den Worten von Paracelsus: „Wer heilt, hat recht!“ … aber das wird Dir ja nicht genügen!
Will Dir deswegen ein kleines Geheimnis verraten: Solange es kein Mittel gegen die Menschliche Dummheit gibt, gibt es auch keine Heilung! Die Homöopathie versucht dieses Dilemma in die Therapie mit einzubeziehen. Daher, je höher die geistige Verwirrung, umso höher die Potenzen!

Da Du nichts von einem „Zensor“ weist (wie aus Deinen Worten anzunehmen ist), kennst Du sicher auch nicht die Messungen von Reaktionen des Immunsystems auf homöopathische Mittel. Die Wirkung der Homöopathie wird heute mittels Kinesiologie oder Elektroakupunkturmessung sehr wohl als wirksam anerkannt, besonders von namhaften Forschern in Rußland.

Es gibt auch in Deutschland die „Filderstadt-Klinik“, die sehr wohl klinisch mit Homöopathika arbeitet. Aber dies nur am Rande, da Sie für Dich keine Wertigkeit haben (wie ich aus Deinem Dialog mit Stefanie entnehmen konnte).

Für Dich hier nochmal ein ganz einfaches Beispiel:
Ich gebe Dir den besten Mikrometer, die feinste Briefwaage und ein sehr gutes Mikroskop sowie zwei Musikcassetten - eine bespielt, eine leere. Und jetzt sage mir, auf welcher Musikcassette - neben vielen anderen Stücken - das ‚Requiem‘ von Mozart ist…
Dabei würde ich Dir gerne zusehen, wenn Du Deine wissenschaftlichen Messungen vornimmst! - Dabei ist dies sooo einfach: Stecke beide in ein Abspielgerät und Du hörst es!!!
Gib’ das gleiche Mittel fünf verschiednen Leuten, so werden sie zwar die Musik hören, aber vielleicht nicht das ‚Requiem‘ - weil sie vorher schon die Musik abgeschaltet haben, weil sie ihnen nicht gefällt …
Und so kommst DU mir vor - Du willst einen theoretischen BEWEIS und lehnst die Praxis ab. Aber es wird so sein, wie Stefanie schon schrieb, Du scheinst wirklich keine Ahnung von Homöopathie zu haben.

Wage den von mir vorgeschlagenen Versuch und gehe in die Apotheke. Du wirst dann schon sehen, ob Hochpotenzen wirken …

Gruß, Michael

Hallo, Steffi,

endlich mal jemand, der sich wirklich mit Homöopathie auskennt. Habe Deine Vita gelesen und denke, als Tierhomöopathin hast Du eine gute Wahl getroffen. Tiere sind weder verblendet noch haben sie Vorurteile! Da ich noch nicht lange genug im Forum bin, kann ich Dir leider nur verbal bzw. hier in Schriftform zwei „Sternchen“ geben!

Einen Rat möchte ich Dir dennoch geben: Erspare Dir diese Art von „Beweisführung“, denn meine Erfahrung (auf anderen Brettern dieses Forums) haben gezeigt, daß entweder die Forschungsarbeiten oder das Renommee der Forscher selbst den „höchsten Ansprüchen“ der Unkundigen (Ignoranten) nicht genügen können!

Auf meine Unterstützung dieses Themas kannst Du immer zählen, weil nur die praktische Arbeit und das Ergebnis zählt!!!

Gruß, Michael

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo, Steffi,

wenn Du statt Globuli die flüssige Applikationsform wählst, kannst Du ab LM 12 beliebig große Mengen der gleichen Dilution ohne Mehrkosten herstellen, indem Du einfach mit der Hochpotenz einen Eimer Wasser „impfst“. Einmal umrühren und die ganze Menge Wasser ist quasi eine LM 12 geworden. (Nachzulesen bei ‚Stauffen-Pharma‘)

Gruß, Michael

Hallo Michael,

endlich mal jemand, der sich wirklich mit Homöopathie auskennt.
Da ich noch nicht
lange genug im Forum bin, kann ich Dir leider nur verbal bzw.
hier in Schriftform zwei „Sternchen“ geben!
Auf meine Unterstützung dieses Themas kannst Du immer zählen,
weil nur die praktische Arbeit und das Ergebnis zählt!!!

DANKE! Schön, das es auch Leute wie dich gibt!

als Tierhomöopathin hast Du eine gute Wahl getroffen. Tiere sind
weder verblendet noch haben sie Vorurteile!

Die Besitzer aber nicht.
Doch das eigentliche Problem besteht darin, daß man in der Bevölkerung zu wenig über Homöopathie weiß, was die Arbeit durch Kundenfehlverhalten oft erschwert.

Einen Rat möchte ich Dir dennoch geben: Erspare Dir diese Art
von „Beweisführung“

Ich versuche nur Schiefes grade zu rücken. Diejenigen, die hier mitlesen, sollten auch über die korrekte homöopathische Seite informiert werden. Und Homöopathie-Interessierten ist vielleicht etwas Vertiefung des Themas willkommen.
Vielleicht hast du Recht.
Aber ich würde doch zu gern wissen wie die Studie genau aufgebaut ist. Komisch nur, daß keiner von den vehementen Gegnern klipp und klare Aussagen trifft. Niemand nennt Fakten zu den Versuchsgrundlagen. Entweder Schweigen oder ein Beharren darauf, daß doch nur die Wirksamkeit der Mittel bewiesen werden soll.

LG Steffi

Hallo,

das beantwortet aber nicht meine Frage, mit welchen Grundlagen
diese Studien durchgeführt wurden, ob Homoöpathie spezifische
Maßgaben berücksichtigt wurden und wo ich dies als
Dokumentation nachlesen kann.

Ob genau eine solche Studie durchgeführt wurde, ich weiß es
nicht.

Und jetzt frage ich dich nochmal, was an einer auf
beschriebene Weise konzipierten proskriptiven
placebokontrollierten Cross-Over Doppelblindstudie nicht
funktionieren soll. Wo sollen da Besonderheiten der
Homöopathie unberücksichtigt sein?

Du willst es nicht verstehen!
Homöopathie und die Wirkung homöopathischer Arzneien beruht nicht nur auf dem Mittel als solchem, sondern auf einer Vielzahl von Faktoren.
Darum meine Frage welche Faktoren berücksichtigt wurden. Wenn du oder jemand anders mir endlich auf diese Frage antworten würde, könnte ich mich auch zu deiner Frage äußern, was da nicht funktioniert hat.

Was soll ich denn davon halten? Erst laut trommeln, die Versuche bewiesen die Unwirksamheit und wenn es konkret wird Schweigen im Walde, Beharren auf „nur Mittelwirksamkeit“ und Ausweichen mit Tanz um den heißen Brei.

Also benennt mir die Versuchsgrundlagen und ich benenne euch die möglichen Fehlerquellen.

In Erwartung von Fakten.
Steffi

Hallo, Steffi,

diese Grundeinstellung habe ich auf anderen Brettern ebenfalls durchgehalten … denn ich weiß, daß viele Leute es lesen und dazu schweigen.

Ist Dir schon einmal aufgefallen, mit welcher Verächtlichkeit die sogenannten „Rationalisten“ von einem angeblichen &gt:stuck_out_tongue_winking_eye:lacebo-Effekt[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Michael,

wahre Toleranz und Offenheit ist eine meisterliche Sache.

Die allopathische Medikation hat meines Erachtens nur bei
Infektionskrankheiten und im Notfall ihre wirkliche
Berechtigung …

Jain.
Zum einen muß man erst mal sehen, was es für ein Notfall ist.
Alles was zwangsläufig operiert werden muß, kann nur homöopathisch nachbehandelt und begleitet werden.
Bei schweren Notfällen wie z.B. Schlaganfällen könnte man (wenn man könnte und dürfte) eine erste Hilfe leisten wenn der Notarzt durch besondere Umstände nicht innerhalb kurzer Zeit da sein kann.
Bei manchen Notfällen wie z.B. Sepsis wäre die homöopathische Behandlung sogar die bessere Möglichkeit, weil dabei kaum mit Dauerschäden zu rechnen ist.
Bei „normalen“ Unfällen kann hervorragend homöopathisch geholfen werden. Da gibt es viele bewährte Indikationen.
Zerrung, Prellung, Quetschung, Verstauchung, Bluterguß, Fleischwunden, Insektenstiche, Gehirnerschütterung…
Die super-Wirkung ist dabei einfach eine Frage der Potenz und der Wiederholung. Läuft bzw. hüpft mein Pferd auf drei Beinen, weil es einen Abzeß im Huf hat und vor Schmerz den Huf gar nicht mehr aufsetzt, dann hilft auch das richtige Mittel nichts, wenn D3 draufsteht. Mit C1000 und höher ist es am Folgetag wieder fit.

Ähnlich ist es bei heftigen Infekten. Man kann sie erfolgreich homöopathisch behandeln und tat das früher auch. Heute ist die Behandlung ansteckender Krankheiten für Nicht-Ärzte gesetzlich verboten.
Außerdem ist es hierzulande so, daß es hingenommen wird, wenn die medizinische Behandlung letztlich versagt, Dauerschäden entstehen oder der Patient sogar stirbt. Ein Homöopath würde dafür „gehenkt“.

Dazu kommt noch, daß schwere akute Erkrankungen auch unter homöopathischer Behandlung einer ständigen Überwachung bedürfen, was nur in Krankenhäusern gewährleistet ist, es aber bei uns, im Gegensatz zu anderen Ländern, keine homöopathischen Krankenhäuser für solche Fälle gibt.

Ich habe einmal bei meinem eigenen Hund eine Sepsis kuriert. Fast drei Tage lang habe ich mich kaum wegbewegt bis der Hund außer Gefahr war. Inzwischen ist der Hund 10 Jahre alt und hat keine Folgeschäden. Das könnte ich für fremde Tiere im Grunde gar nicht leisten.

Homöopathie kann auch und gerade hochakute und schwere Krankheiten lindern und oft sogar heilen, wenn man Homöopathie wirklich kann. Doch dazu gehört mehr als die Laienbücher mit den D-Potenzen als Streicheleinheit für leichte Krankheiten aus denen der Körper auch von selbst wieder heraus käme.

Es ist schade, daß Homöopathie hierzulande zumeist mit der Laienanwendung gleichgesetzt wird und in der Bevölkerung kaum bekannt ist was Homöopathie zu leisten im Stande ist.

Gruß Steffi

Hallo, Steffi,

BRAVO … besser kann man es nicht ausdrücken!

So etwas hören die Medizi(ünik)ner nicht gerne!

Für alle, die auf diesem Brett mitlesen, ein gaaaanz, gaaaanz tolles Buch zu empfehlen: „Unheilbare Krankheiten - Krebs und ähnliches“ von Tamara Lebedewa im Dieterich-Verlag. Es lohnt sich wirklich(!!!) zu besorgen. Tamara Lebedewa ist eine russische Prof. für Chemie. Sie hat einen wissenschaftlichen Blick für diese Dinge.

Liebe Grüße,
Michael

Hallo Steffi,

ich glaube nicht, dass es eine sinnvolle Studie, wie Du sie forderst („Vielzahl von Faktoren“), gegeben hat. Vermutlich aus genau den Gründen, die bei der Diskussion zw. Stefan und Dir aufgekommen sind.
Es würde sicherlcih recht lang dauern, bis sich Homöopathen und Schulmediziner auf die Versuchsbedingen geeinigt hätten. Aber meiner Meiung nach ist eine solche Studie im allgemeinen Interesse!

ich kenne mich leider nicht gut aus mit den Datenbanke/Archiven von medizinischen Studien, geschweige denn kann sie richtig lesen.
Gibt es denn heir niemanden, der/die Zugang zu den Archiven von medizinischen Studien hat UND hochqualitative Studein erkennen kann?
Meine Erfahrung ist, dass „Schweigen“ meist darauf beruht, dass man entweder zu faul ist, oder dass es keine Quellen gibt. („Feigheit“ ist eher kein Grund fürs „Schweigen“)

bester Gruss
yps, der ein paar Tage weg war und nur deswegen sich nicht an der Diskussion beiteiligt hat.

Hallo Steffi,

ich glaube nicht, dass es eine sinnvolle Studie, wie Du sie
forderst („Vielzahl von Faktoren“), gegeben hat. Vermutlich
aus genau den Gründen, die bei der Diskussion zw. Stefan und
Dir aufgekommen sind.

Gibt es denn heir niemanden, der/die Zugang zu den Archiven
von medizinischen Studien hat UND hochqualitative Studein
erkennen kann?
Meine Erfahrung ist, dass „Schweigen“ meist darauf beruht,
dass man entweder zu faul ist, oder dass es keine Quellen
gibt. („Feigheit“ ist eher kein Grund fürs „Schweigen“)

bester Gruss
yps, der ein paar Tage weg war und nur deswegen sich nicht an
der Diskussion beiteiligt hat.

Du kannst sicher sein, gäbe es diese Studie/n, wären sie von den Homöopathen längst gewinnbringend ausgeschlachtet worden.
Das Schweigen hängt eher mit der Problematik zusammen, Studien für wirkfreie Substanzen zu initiieren.

1 „Gefällt mir“