Homöopathie bei Lampenfieber

Schönen guten Tag!:smile:
Meine Tochter hat immer wieder kleine Aufführungen in der Schule. Sei es von der Schulband oder von der Thatergruppe. Sie meistert diese Aufgaben immer ganz wunderbar. Das Problem ist aber, dass sie davor schon so aufgeregt ist, dass sie 3 Tage zuvor nicht richtig schlafen kann und sich sogar übergeben muss. Ich weiß nicht, weshalb sie so sehr unter versagensängsten leidet…
Habt ihr eine Idee, mit welchen Pflanzlichen Mitteln ich sie ein wenig beruhigen kann? Selbstverständlich kommen nur Mittel ohne Nebenwirkungen in Frage.
Liebe Grüße Greta

Hi Greta,

Woher weißt du, das es Versagensängste sind, die sie plagen? Das wäre für eine Verordnung wichtig.
Übrigens: Homöopathische Mittel sind nicht grundsätzlich pflanzlich, sondern auch tierischer oder mineralischer Herkunft.

Liebe Grüße,

Jochen

Hallo Greta,

da Ihre Tochter schon einige Tage VOR der Vorführung diese Ängste hat, begleitet von Durchfall, wäre Argentum nitricum das Mittel der Wahl.
Gelsemium gibt man bei Nervosität am Tag vorher
kurz vor und während der Prüfung (Voeführung) gibt man Strophantus

Also ich würde zu Argentum Nitricum D12 3x1 Tbl. (oder 3x5 Globuli) raten. Wenn sie IMMER 3 Tage vorher mit den Beschwerden anfängt, würde ich am Abend VOR den 3 Tagen die erste Gabe geben. Wenn der Beginn des Lampenfiebers unterschiedlich ist, würde ich einfach mit Beginn der Beschwerden mit der Einnahme beginnen.

Viel Erfolg und liebe Grüße
Sigrid Sjöberg-Glenz

Hallo, liebe Greta,
nun bin ich ja leider kein Experte, versuche aber dennoch, Dir einen Tipp zu geben.
Das einzige, das mir dazu einfällt, sind die Bach-Notfalltropfen.
Bin aber neugierig, ob andere einen anderen Tipp haben.
Alles Gute für Dich und Deine Tochter,
Günter

Es ginge vielleicht mit Tee, z.B. mit Tee.

Homöopatisches Mittel kann ich so allgemein nicht sagen, hier wäre wohl ein Konstitutionsmittel angesagt.

Es hört sich ja schon nach ziemlich extremen Lampenfieber an, so dass ich viel mit ihr reden würde, so dass man vielleicht über das Gespräch etwas das Fieber reduzieren kann. Herausbekommen, warum sie es hat. Gab es unangenehme Auftritte? Liegt es daran, dass sie keine Fehler machen will? Wie geht es ihr nach einem Auftritt? …?

LG
Marianne

Es ginge vielleicht mit Tee, z.B. Melisse.

Homöopatisches Mittel kann ich so allgemein nicht sagen, hier wäre wohl ein Konstitutionsmittel angesagt.

Es hört sich ja schon nach ziemlich extremen Lampenfieber an, so dass ich viel mit ihr reden würde, so dass man vielleicht über das Gespräch etwas das Fieber reduzieren kann. Herausbekommen, warum sie es hat. Gab es unangenehme Auftritte? Liegt es daran, dass sie keine Fehler machen will? Wie geht es ihr nach einem Auftritt? …?

LG
Marianne

Hallo Greta,
deine Tochter hat, wie ich deiner Schilderung entnehme, offensichtlich keine schwerwiegende, akute Erkrankung, die einen schnellstmöglichen Besuch beim Arzt erforderlich machen würde. Ich erwähne dies nur, weil nur in einem solchen Fall, eine Selbstbehandlung überhaupt empfohlen werden kann. Trotzdem sollte das
geeignete homöopathische Mittel für deine Tochter m. E. durch eine/n geschulte/n Homöopathen/in ermittelt werden, da es ja nicht nur ein Mittel gegen diese Art der Beschwerden, wie sie deine Tochter hat, gibt. Es muss zuerst herausgefunden werden, welche Arznei dem Wesen deiner Tochter am ehesten gerecht wird. Aus diesem Grunde wird in der homöopathischen Behandlung eine ausführliche Anamnese durchgeführt, bei der die unterschiedlichsten Fragen beantwortet werden sollten, z. B., ob sich Beschwerden nachts oder morgens bessern oder verschlimmern, ob eher Kälte oder eher Wärme Einfluss auf Beschwerden hat, usw. usw. Jeder Mensch empfindet solche Umstände unter anderen Gesichtspunkten. Aber nur, wenn diese Punkte durch Befragung bekannt sind, kann das richtige Mittel für eine Person gefunden werden. Man kann natürlich auch hergehen und etwas auswählen, das aus Erfahrung schon häufig in bestimmten Fällen geholfen hat. Da kann man aber möglicherweise ganz schön daneben liegen. Ob diese Denkweise für einen Patienten wirklich hilfreich ist?

Als Beispiel möchte ich dir berichten (ich bin weder Arzt noch Homöopath), dass ich selbst unter ähnlichen Beschwerden leide, wie du sie mir von deiner Tochter geschildert hast und mein Wissen nur durch Einlesen in die Materie und persönliche Erfahrung erworben habe. Ich habe deshalb nach einer Anamnese für mich das Mittel
Argentum nitricum D 12 herausgefunden und habe damit gute Erfahrungen gemacht indem ich ca. 2 bis 3 Stunden vor einem Ereignis, das mir schon im Vorfeld starkes Lampenfieber verursacht, 5 Globuli (Streukügelchen) des besagten Mittels und dann noch 1/2 Stunde davor nochmals die gleiche Gabe nehme. Das hilft mir und nimmt mir die Spitze der Aufregung. Argentum nitricum (Silbernitrat) habe ich übrigens in einschlägiger Literatur wiedergefunden als eines der in Frage kommenden Mittel bei Beschwerden, wie du sie von deiner Tochter berichtet hast. Aber es ist eben nur eines der in Frage kommenden Mittel und ob es das richtige auch für deine Tochter wäre, kann ich dir nicht beantworten. Es kommt, wie eingangs geschildert, auf die jedem Menschen eigene persönliche Note an. Ich würde dir deshalb raten, mit deiner Tochter eine/n erfahrene/n Homöopathen/in in deiner Nähe zu konsultieren.

MfG und alles Gute

Helmut

Dass

Hallo,

ich denke, am besten ist es dabei zu sein und ihr beizustehen. Ich würde meinen Kindern wegen so etwas kein Mittel geben. Schließlich dürfen sie ruhig lernen, wie man ohne Hilfsmittel mit kniffligen Situationen fertig wird.

Ansonsten solltet ihr Euch diese „Versagensängste“ auch mal anschauen. Beschäftigt Euch damit und versucht Ihnen auf den Grund zu gehen.

Ich wünsche Euch viel Erfolg
Achim