Hallo,
das Thema war glaube ich ende letzten Jahres mal hier.
Hier habe ich einen interesanten Link zum Thema.
http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/02/12/026a1201…
Gruß
schnorz
Hallo,
das Thema war glaube ich ende letzten Jahres mal hier.
Hier habe ich einen interesanten Link zum Thema.
http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/02/12/026a1201…
Gruß
schnorz
Ergänzung
das Thema war glaube ich ende letzten Jahres mal hier.
Hier habe ich einen interesanten Link zum Thema.
hier- wer die referierte Studie ausführlicher nachlesen will- der Link zur Studie selbst:
http://www.doktor-quak.de/pdf/frei_adhs_2005_e.pdf
VG
F
Hallo Ben!
Vielen Dank für den Link.
Ich werde mir diese Studie sehr genau ansehen, insbesondere die tatsächliche Dauer der Studie.
Nach (nicht nur) meinen Erfahrungen in -zig Jahren in der „ADS-Szene“ sowohl im echten Leben als auch in diversen Internet-Foren zeigt sich nämlich, dass alle neuen Besen erstmal gut kehren.
Sprich, auch Traubenzucker-Pillekes oder vermehrte Zuwendung, Kinesiologie oder Bachblüten können zunächst eine positiv veränderte Verhaltensweise erwirken.
Daher bin ich sehr skeptisch, wenn Therapien als wirksam bezeichnet werden, wenn sie nur über einige Wochen angewendet wurden.
Wir haben im Lauf der Jahre so viele Dinge probiert - immer auf der Suche nach einer sogenannten Alternative - dass ich für uns behaupten kann, dass die einzig wirksame und verlässliche Behandlung über Jahre hinweg die Medikation mit Methylphenidat gewesen ist.
Unser Sohn steht kurz vor dem Abi an einem Regelgymnasium und nimmt MPH nur noch sporadisch vor einigen Klausuren.
Das nur am Rande um dem Irrglauben entgegen zu treten, dass MPH süchtig mache.
Angelika
Guten Morgen zusammen!
Habe die PDF-Datei noch nicht in Ruhe gelesen, möchte aber den Artikel in der Ärztezeitung noch kurz kommentieren:
Nach 12-wöchiger Therapie prüften die Studienärzte den klinischen
Gesamteindruck. Ein „viel besser“ oder „sehr viel besser“ im Vergleich zum
Behandlungsbeginn wurde bei gut 47 Prozent der Kinder in der Komplexmittel-:Gruppe festgestellt, in der Methylphenidat-Gruppe bei knapp 78 Prozent der
Kinder.
Knapp 70 Prozent der Kinder in der Komplexmittel-Gruppe schätzten ihren Zustand
mit „gut“ oder „sehr gut“ ein (knapp 74 Prozent in der Kontroll-Gruppe
Man überliest schnell die wichtigste Passage!!
Nämlich, dass bei 47% der Kügelchen-Einnehmer und 78% der Medikamenten-Einnehmer ein „viel“ oder „sehr viel besserer“ Gesamteindruck entstand.
Der Hammer ist aber, dass sich die ADS-Kinder selbst einschätzten, und dabei 70% (Kügelchen) 74% (Medis) gegenüberstanden. Also der Eindruck erweckt wird, dass Homöopathie hier nahezu gleichwertig wirkt wie ein Medikament.
Ist interessant, dass sich wahrnehmungsgestörte Kinder selbst richtig einschätzen können. Wir, im richtigen Leben, haben genau das Gegenteil festgestellt.
Nämlich, dass sie sich und ihr Verhalten selbst überhaupt nicht korrekt einstufen können!
Angelika