Homöopathie und Depression

Da ist also eine Person, die nachfragt, ob jemand Erfahrungen
mit der Behandlung von Hautkrankheiten hat. Richtig?

Falsch. Setzen…6!

Gott-sei-dank gibt es hier auch viele nette und kompetente
Leute, …

Von denen leider viele nicht mehr antworten. Rat mal warum…

Hab ich dich jetzt abgewatscht? Egal, die Diskussion ist für mich hiermit beendet.

Hab ich dich jetzt abgewatscht? Egal, die Diskussion ist für
mich hiermit beendet.

Genial Simone - falsch aber genial.
Was kümmert es die deutsche Eiche…

Servus
Esther

Hallo Esther!

guckst Du hier

http://www.aerztezeitung.de/docs/1999/05/03/081a1101…
oeopathie

Ja hab ich! Den Text hab ich gelesen und dann geschaut, was irgendwie wertvoll ist, weil es überprüfbar ist. Da hab ich an die beiden zitierten Papers gedacht…

Ich hab mal versucht, die Veröffentlichungen zu bekommen. Das Paper aus „The Lancet“ hab ich überflogen. Das aus dem „British Medical Journal“ konnte ich leider nicht bekommen, da die aus der Zeit nicht digitalisiert sind. Ich müsste schauen und sie auf Papier in der Unibib besorgen. Sowas finde ich nicht schön. Man sollte nicht auf handgeschriebende Manusskripte aus der Bibliothek von Tripolis verweisen ohne Kopien anzubieten. Der Artikel in Lancet war aufschlussreich. Er sagt letztlich, dass in einer Metaanalyse von veröffentlichten Homöopathiewirksamkeitsstudien herauskam, dass von den Studien signifikant viele eine Wirkung über der Placebowirkung attestierten. Ob dieses Resultat durch Bias hervorgerufen wurde oder nicht, wurde nicht eingehend analysiert.

Ich möchte auf ein neues Paper hinweisen, das sich intensiv mit der Arbeit von Linde (das alte Lancetpaper aus dem Ärztewerbeblatt) beschäftigt. Unten ist die Referenz angegeben. Es werden die Metaanalysen von Linde untersucht und mit Metaanalysen von Wirksamkeitsstudien aus dem konventionellmedizinischen Bereich verglichen. Es wird gezeigt, dass Bias bei Studien zur Wirksamkeit von Homöopathie und von konventionellen Therapien vorhanden ist.

Ich zitiere hier einfach mal die Interpretation:

„Biases are present in placebo-controlled trials of both homoeopathy and conventional medicine. When account was taken for these biases in the analysis, there was weak evidence for a specific effect of homoeopathic remedies, but strong evidence for specific effects of conventional interventions. This finding is compatible with the notion that the clinical effects of homoeopathy are placebo effects.“

So, das lässt die Sache etwas anders aussehen. Wenn Du ein Paper hast, was gewichtiger ist, dann lass es mich wissen. Bitte beziehe dich nicht auf Ärztewerbeblätter sondern aus peer-reviewed Artikel, weil Werbeblättchen Mist sind.

The Lancet 2005; 366:726-732

DOI:10.1016/S0140-6736(05)67177-2
Articles

Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects? Comparative study of placebo-controlled trials of homoeopathy and allopathy

Aijing Shang MD, Karin Huwiler-Müntener MD, Linda Nartey MD, Peter Jüni MD, Stephan Dörig, Jonathan AC Sterne PhD, Daniel Pewsner MD and Prof Matthias Egger MD

VG, Stefan

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Hallo Esther!

Hab ich dich jetzt abgewatscht? Egal, die Diskussion ist für
mich hiermit beendet.

Genial Simone - falsch aber genial.
Was kümmert es die deutsche Eiche…

Es ging um Erfahrungen mit oder Wissen um die Behandlung von Depressionen mit Homöopathie…

Das war die Frage! Deshalb hat Simone FALSCH gesagt.

VG, Stefan

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Kleine Ergänzung zur Literatursuche
Hallo nochmal!

Wenn Du einen oder fünf interessante Artikel im Auge hast, aber Du keinen Zugriff besitzt, dann schicke ich sie Dir gern per mail zu, da ich über meine Uni-IP Zugriff auf die Mehrzahl der Papers gewichtiger Journals habe.

VG, Stefan

Nee Stephan

Nee Stephan,

da bist Du nicht auf dem aktuellen Stand.
Es bezog sich auf das Posting i.S. Hauterkrankung

Gruss
Esther

Hallo Simone,

Gott-sei-dank gibt es hier auch viele nette und kompetente
Leute, …

Von denen leider viele nicht mehr antworten. Rat mal warum…

Tja, so ist das in Foren ja häufig. Für die, die nicht streiten wollen, gibt es ja zum Glück die Möglichkeit, zu mailen :smile: Ist zwar nicht Sinn und Zweck eines Forums, aber immerhin eine Möglichkeit … Schwierig wird’s eben immer, wenn jemand meint, er allein habe recht…

Viele Grüße von Leonora

Du selbst bist ein Beweis mehr :wink:, da du dich selbst
erfolgreich mit diesen Mitteln behandelst.

Nein. Ich habe sehr deutlich geschrieben, dass es keinen
Beweis gibt, dass mir diese Tropfen mehr helfen als ein
Placebo auch helfen würde.

Dann eben nicht, bleib’ doch ruhig. Ist doch alles nicht so schlimm :smile:.

Dann nimmst du künftig eben Placebos gegen deinen
Heuschnupfen. Jeder, wie er mag, so einfach ist das doch
eigentlich :smile:.

Darum ging es aber im Ausgangsposting nicht.

Hat das jemand behauptet? :wink:

Lies doch bitte die Postings richtig …

Das schaffe ich ohne deine Hilfe einfach nicht.

Scheint eindeutig der Fall zu sein. Es ist schon erstaunlich,
wie jemand seine Verbohrheit hier immer wieder unter Beweis
stellt und dann noch meint, durch einen blöden Spruch, der
nicht Ironie sondern nur Beschränktheit beweist, könnte man
das vertuschen.

Elke

Hoppla! Keine gute „Kinderstube“, liebe Elke :wink:

Leider ist das genau kein Beweis, da erstens keine
Vergleichsexperimente gemacht wurden und zweitens keine
statistisch signifikante Anzahl an Versuchen durchgeführt
wurde. Du kannst das drehen und wenden und amüsant sehen. Das
ändert einfach nicht, dass es ungenügend ist.

Das mag in DEINEN Augen ungenügend sein, und das ist in Ordnung so. Keiner zwingt dich, alles genau so zu sehen, wie es andere sehen.

Einer sieht es SO, einer sieht es ANDERS.

Ich weise auch einmal daraufhin, dass dies ein Expertenforum ist…

… welches die Überschrift „Wer-weiß-was“ trägt. Und wer etwas weiß, der kann es hier äußern. Jeder Leser kann sich dann DAS heraus"picken", was ihm am meisten zusagt.

Letztlich ging es darum, dass wir Heiler mit homöopathischen Mitteln festgestellt haben, dass diese in vielen Fällen sehr wirksam sind.

Gleichzeitig heißt das NICHT, dass IMMER und ALLES damit geheilt werden kann. Auch DAS wurde bereits erwähnt.

Es geht einfach darum, dass viel zu oft und viel zu schnell und gegen viel zu kleine Wehwehchen die „größeren Hämmer“ eingesetzt werden, die zahlreiche Nebenwirkungen mit sich bringen.

Ansonsten machst Du dich in meinen Augen (und in den Augen von
vielen anderen hier) einfach grob lächerlich!

… und trotzdem wird sich die Erde weiter drehen :wink:

Und das ist nicht arrogant von mir. Das ist vernünftig.

Gut, dass das dann doch erwähnt wurde.

Und deshalb hör damit auf, oder mach es weiter

Ich entscheide mich für Letzteres, da ich dir genau so wenig verbieten kann, DEINE Meinung hier darzulegen, wie du es MIR verbieten kannst.

deshalb solltest Du aufhören mit solchem Unsinn.

Was denn nun, aufhören oder weitermachen? Sei doch nicht so unhöflich, das gehört sich doch nicht, lieber Stefan.

HdE

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Hi!

Demnach müsste die tatsächliche Zahl der Todesfälle noch höher
liegen.

Das kann sein, aber auch da müssen die Umstände betrachtet werden :wink:

Ich will hier nicht solche Fälle leugnen, denn die gibt es zweifelsfrei - nur sage ich, daß bislang keine absoluten Zahlen existieren und die bisher vorgelegten Zahlen nicht eindeutig repräsentativ sind!
Vor paar Monaten war in der Fachpresse ein Aufruf der Ärzteschaft, daß solche Fälle (wie auch Kunstfehler und ähnliche Geschichten) künftig an einer zentralen Stelle gemeldet werden müssen. Zum einen, damit es endlich eine vernünftige Statistik gibt und zum anderen, damit man die jeweiligen Fehler analysieren und daraus lernen kann.
Wenn das mal endlich durchgesetzt wird, erhalten wir vielleicht dann zuverlässige Zahlen :wink:
In dem Fall bin ich zwar nicht ganz auf dem Laufenden, aber anscheindend hat Ulla Schmidt diese Forderung bei ihrer Reform völlig „vergessen“ *hmpf*

Über Bleivergiftungen durch Globuli habe ich bislang noch
nichts in Internet gefunden.

Es waren auch nicht alle Fälle online zu finden. Ich hatte mir drei Fälle exemplarisch in den Favoriten gespeichert, aber die Seiten sind nicht mehr abrufbar :frowning:
Es gibt online leider nur noch indirekte Fallbeschreibungen, wie dieses hier z.b.:
http://www.stern.de/wissenschaft/gesundheit/520089.h…

Alles andere, was ich jetzt auf die Schnelle fand, waren Links zu noch unseriöseren Seiten :wink:

Gruß,
Sharon

Alles andere ist Wunschdenken und/oder Spekulation :smile:

An homöopatischen Mitteln ist m.W. nach bislang keiner
gestorben.

Hallo Esther, dem muss ich wiedersprechen, ich habe an einem kleinen Seminarinternen medizinhistorischen homöopathischen Arzneimittel- Versuch teilgenommen (quasi die Simile-Wirkung ausprobiert, Homöop. verursacht im Gesunden die Symptome, die er beim kranken heilt.)
und wenn ich nicht rechtzeitig durch Kaffee und Zähneputzen die Wirkung des Globuli eliminiert hätte, wäre ich bestimmt gestorben (es war Belladonna D5? jedenfalls mit „nichts mehr drin“-Potenz), diese Schmerzen (Trigeminus- hatte ich nie zuvor und nie danach) waren echt unerträglich. Und da ich nicht wusste, was ich da nehme, hätte ich nicht unbedingt auf ein „Zahn und Kopf-Schmerzmittel“ getippt.
Vorher hab ich bisher nur mein Kaninchen mit Homöopathie behandeln lassen (Anfangs kurz seine Menschenscheu- er kam von einem Fleischhasenzüchter und hatte seinen Käfig mit Blick auf den richtblock-, später auch eine Folge einer langwierigen Nervenentzündung, nach Schulmedizinischer Behandlung blieben Zuckungen zurück, die nach nur einem Globuli wegwaren.)

Also wenns funzt, ist doch prima, aber doch lieber bei harmlosen Wehwehchen, falls es nicht funzt ist es nämlich auch mit Schulmedizin langwieriger und komplizierter, je länger die Krankheit anhält.
Gruß Susanne

ch vergass noch ein paar Opfer
Hallo Esther, auch wenn das doch eher ein Dosierungsfehler war, aber evtl auch mit an den Versuchen durch Hahnemann sind zwei bis drei seiner Kinder (die ganz jung verblichenen hab ich mal weggelassen, die sind eher der damals üblichen Kindersterblichkeit zum Opfer gefallen)und eine Ehefrau gestorben. Nachzulesen in der Biographie von Jütte (der Hahnemann-Spezie heutzutage) ich glaube aus 2005.
Gruß Susanne

Liebe Susanne,

ich habe mich bislang noch nicht so intensiv mit dem Leben des Herrn Hahnemann beschäftigt, daher kann ich weder bestätigen, noch widerlegen, ob er nun im Rahmen seiner Testversuche eventuell Mitglieder seiner Familie „in die ewigen Jagdgründe“ befördert hat.

Wir sprechen hier vom 18. Jahrhundert. Tierversuche wie heute gab es damals noch nicht.

Ich habe aber seiner Vita entnommen, dass er das (auch für heutige Zeiten) stolze Alter von 88 Jahren erreicht hat.

Und das könnte dann u.U. wieder für die Homöopathie sprechen…

LG
Esther

Wenn Du einen oder fünf interessante Artikel im Auge hast,
aber Du keinen Zugriff besitzt, dann schicke ich sie Dir gern
per mail zu, da ich über meine Uni-IP Zugriff auf die Mehrzahl
der Papers gewichtiger Journals habe.

Vielen Dank, Stefan

das ist sehr nett von Dir. Aber im Grunde spielt es für mich keine Rolle, da ich,
wie auch Kai weiter oben, sehr gute Erfahrungen mit der Homöopathie
gemacht habe - da hat eben jeder seine eigene Meinung.

Und wie schon gesagt - bei meinen Katzen funktioniert es auch.

Das geht dann so: Die Tierärztin (mit normaler medizinischer Ausbildung
und Dr. Titel) verschreibt sie. Dann geben ich die Globuli für mehrere Wochen mit in das Katzenfutter und das war es schon.

Ich packe sie dabei weder in eine Wolldecke, noch summe ich Mantras oder führe Schleiertänze auf, nein, alles bleibt völlig normal wie immer.
Dann beobachte ich einfach, ob es der Katze besser geht.

Und , Stefan, es funzt (um im Jargon zu bleiben) ganz gewaltig. Meinem Kater ist es egal, ob die Produkte von der DHU oder von Pfizer sind.
Hier kann man mir nichts von einem „Placeboeffekt“ erzählen.

Warum es hier plötzlich „funzt“, obwohl es eigentlich nur ein wirkungsloses „Placebo“ sein soll, man mir immer noch nicht erklären können.

Eine Einlassung noch zu Abschluss: Vor 25 Jahren hat man über die Landwirte, welche sich entschlossen hatten, ihre Tierhaltung und Feldbestellung in Richtung biologisch-dynamischer Landwirtschaft auszurichten, nur den Kopf geschüttelt. Man hat sie für „Spinner“ gehalten und sich gnadenlos über sie lustig gemacht. Und heute? Da besteht eine gewaltige Nachfrage nach derartigen Produkten, so viel Anbaufläche gibt es gar nicht.

Und auch in puncto Medizin werden die Menschen klüger, wenn sie die ellenlangen Nebenwirkungen auf dem Beipackzettel lesen und versuchen, eine „sanftere Alternative“ zu finden.

Dieses Forum ist der Beweis dafür.

Trotzdem habe ich nichts gegen die Schulmedizin und bin froh, dass es sie gibt.
Aber alles zu seiner Zeit.

LG
Esther

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Hallo Nora,
ich antworte dir hier, weil dein Ursprungsartikel schon im Archiv verschwudnen ist.
Man kann Depressionen homöopathisch behandeln, allerdings muß man sehr gründlich abwägen und sollte sorgfältig und sicher sein bei dem was man tut.
Selbstmedikation ist nicht möglich, wie überhaupt bei allen schweren Krankheitsbildern.
Es gibt die Möglichkeiten:
A)Therapie und Homöopathie von Arzt oder Heilpraktiker.
B)Therapie und Psychopharmaka vom Arzt und Homöopathie von Arzt oder Heilpraktiker.

Alles ist erfolgsversprechend bzw. erfolgsversagend, das kommt immer auf den Einzelfall an.
Ich hab letztens einen Patienten an einen Psychiater abgegeben, der jetzt selber eine Kombination aus Antidepressiva und homöopathischen Mitteln macht.
Das ist eine Frage der sorgfältigen Abwägung von Schweregrad und Möglichkeiten.

Gruß
Kerstin

Und auch in puncto Medizin werden die Menschen klüger, wenn
sie die ellenlangen Nebenwirkungen auf dem Beipackzettel lesen
und versuchen, eine „sanftere Alternative“ zu finden.

Dieses Forum ist der Beweis dafür.

Trotzdem habe ich nichts gegen die Schulmedizin und bin froh,
dass es sie gibt.
Aber alles zu seiner Zeit.

LG
Esther

Genau darum geht es. Alles zu seiner Zeit. Und wer der Meinung ist, die „sanfteren Alternativen“ wären Unfug, der soll es einfach anders handhaben und gut. Welche Methoden nun besser oder schlechter sind, das ist einfach Ansichtssache. Jeder soll das tun, was ihm am liebsten ist.

Hallo Esther, das Problem mit dem Durchschnittsalter der Bevölkerung im 18. Jh. ist, dass durchaus einige, sogar einige mehr als wir uns das durch diese Zahlen so vorstellen, so alt werden konnten. Denn der niedrige wert konmmt eher durch die hohe Kindersterblichkeit (durchaus etwas mehr als 50 %) zustande, als dadurch, dass alle schon mit 40-50 tot umfielen. Die Anzahl der 60 Jährigen war durchaus beträchtlich, selbst 70Jährige wahren nicht selten anzutreffen, 80 zu werden war allerdings auch damals etwa so oft verbreitet wie heute und an den 90 zu kratzen etwa so oft vertreten, wie noch vor ca. 20 Jahren.
Dazu muss man allerdings auch sehen, was die Schulmedizin zu der Zeit betraf, da war es sicher heilsamer einen Cholerakranken nur Globuli zu geben, als ihn mit Aderlass und Einlauf bis zur totalen Erschöpfung zu schwächen. Krankheit war damals schulmedizinisch ein Zuviel an irgendwelchen Säften, diese wurden dann Ausgeleitet. Bei Cholera war es eben die Galle und die geht mit dem Stuhl und urin ab, also tat man damals für heutige Schulmediziner genau das verkehrte. Kein Wunder dass daher die Globuli weniger Schaden anrichtetet und sogar einige geheilt wurden, oder soll ich sagen überlebten.
Auf heutige Verhältnisse kann man das ganze deshalb nicht unbedingt anwenden, Hahnemann war gegen Schulmedizin, ja, aber eben weil die Schulmedizin damals wirklich grottig war. Der heutige Schulmediziner hat eben für viele Krankheiten eindeutig hilfreiche Arzneien, die dürfen auch durchaus mal Pflanzlich (Johanniskraut zB. gings hier nicht mal um Depressionen)sein, aber eben manchmal reichen Pflanzen nicht aus, und es muss dann doch die Chemiekeule her. Ich bin froh, dass ich die Wahl hab, für ne Erkältung nehm ich was Pflanzliches oder nur einen Tee, für meine Schilddrüse eben die Künstlich erzeugten Ersatzhormone (bevor es die gab, wurden die aus Leichenschilddrüsen gewonnen, keine schöne Vorstellung), gegen starke Infektionen Antibiotika (können auch ziemlich natürlich sein, wie zB. Penicillin) und gegen Krebs (der mich hoffentlich verschont)eben heftige Zytostatika.
Die Dosis macht eben das Gift (ganz nach Paracelsus)und (ebenfalls Paracelsus im Satz davor)All Ding sind Gift.
Ich würd mir nicht alles an Homöopathika andrehen lassen (Arsen oder Quecksilber mag durchaus hilfreich sein, ich lass die Finger davon)
Schöne Grüße Susanne

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