Homöopathische Misteltherapie (subcutan)

Hallo, an alle !
Wegen zwei Auto-Immunerkrankungen (Rheuma und Thyreoiditis - durch auto-aggressive Entzündungen ist meine Schilddrüse so gut wie weg -), die etliche unangenehme Begleiterscheinungen mit sich bringen - besonders eine andauernde Erschöpfung und geringe Belastbarkeit - soll nun bei mir eine homöopathische Misteltherapie (subcutan) durchgeführt werden.Hilft das überhaupt ? Gibt es Vor- und Nachteile ?
Wer hat da Erfahrungen und kann mir Tipps geben ?
Aber bitte nicht verwechseln mit der klassischen Misteltherapie - z.B. nach Krebserkrankungen - , das ist ein anderer Behandlungsansatz.
Schon mal vielen Dank für eure Antworten !
Viele freundliche Grüße
von
Sigrid

Guten Abend und hallo an alle,

ich fange hinten an:

Ob das hilft weiss ich nicht.

Aber ich weiss , dass die Anwendung wie beschrieben auf alle Fälle nicht unter das Verfahren der Homöopathie fallen kann, denn diese kennt seit Dr. S. Hahnemann (Entdecker derselben) ausschließlich orale Einnahmen. D.h. das Spritzen (subcutan) weisst schon darauf hin, dass es sich um ein anderes Verfahren handeln muss.

In der Hömöopathie werden Medikamente verordnet, die weit über der Schwelle der stofflichen Nachweisbarkeit liegen, in denen also „nichts drin“ ist.

Subcutane Spritzen enthalten i.d.R. noch sehr viele Moleküle einer Urtinktur und wirken damit ausschließlich auf der körperlichen Ebene, d.h. sie verändern körperliche Symptome ohne die geistigen erfassen zu können. Dies bedeutet folgerichtig, dass diese Vorgehensweise eine ähnliche Wirkung wie die der Allopathie hat.

Ich hoffe, ich wurde wenigstens ein bischen verstanden.

Grüße

J.G.

Hallo !
Doch, ich glaube, ich hab’s verstanden. Vielen Dank für die Antwort !
Es soll aber angeblich doch wirklich eine homöopathische Aufbereitung (D- Potenzen) sein, die mir verordnet wurde.
Mal sehen, ob’s hilft.
Viele Grüße
von
Sigrid

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Nochmal hallo,

die Potenz ist wahrscheinlich in dem Bereich D3 - D12, also recht nah der Urtinktur ein einzuordnen.

D-Potenzen werden von der Homöopathie nicht verschrieben und schon gleich nicht subcutan. Dies bedeutet also gleich zwei Mal einen Regelverstoß. Dazu käme noch, dass nur ein körperliches Symptom kuriert werden soll und nicht auch die psychische Befindlichkeit. Und damit wären wir bei einer Vorgehensweise, wie man sie von der Allopathie kennt.

Aber helfen kann es trotzdem, es gibt Dinge in der Medizin und Heilkunde, die funktionieren, obwohl sie entgegen jeder Regel verlaufen.

Ich wünsche auf alle Fälle alles Gute.

J.G.

Hallo !
Danke für die Hinweise ! - Ich nehme mir vor, fest daran zu glauben, dass die Behandlung hilft !
Viele Grüße
von
Sigrid

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D-Potenzen???
Hallo!

D-Potenzen werden von der Homöopathie nicht verschrieben und
schon gleich nicht subcutan. Dies bedeutet also gleich zwei
Mal einen Regelverstoß.

Hab das nicht verstanden. Warum werden in der Homöopathie keine D-Potenzen verschrieben?

gruss
catmad

Ganz kurz: D-Potenzen heißt „stoffliche Verdünnung“ im Verhältnis 1:10; C-Potenzen analog 1:100.
Logischerweise ist rein stofflich nach so und sovielen Verarbeitungsschritten auch mit modernsten analytischen Untersuchungsmethoden irgendwann kein noch so kleines Teilchen des Ausgangsstoffes mehr nachzuweisen; es bleibt also nur der reine Trägerstoff übrig (rein stofflich betrachtet!)
Die Homöopathie und ich meine hier die Lehre nach Dr. Hahnemann (dem Entdecker und Entwickler) verschreibt Potenzen, die deutlich über dieser Grenze liegen aus erwähnten Gründen. Die Schwellengrenze liegt bei C-Potenzen meiner Erinnerung nach etwa so bei 8 Verarbeitungsschritten (C8). Ein Homöopath fängt bei
C 30 aufwärts an zu verschreiben, je nach Fall.

Warum man nicht D4 oder D12 3x oder 5x täglich verschreibt habe ich kurz versucht gestern zu erklären.

Falls noch Fragen, gerne weiter.

Grüße

J.G.

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