Hallo Stefan,
Lies Dir mal die ganzen (nach Meinung der
Katholiken) ach so schwulenfeindlichen Passagen in der Bibel
durch, mit denen der Papst sein homophobes Handeln
rechtfertigen will. Wenn Dir dabei noch nichts auffällt, geh
auf die Homepage www.huk.org und lies Dir die Expertenartikel
durch.
Ich habe mir den Artikel auf http://www.huk.org/allgem/bibel.htm angesehen.
In allen Fällen, in denen die Bibel Homosexualität erwähnt, wird diese als verwerflich dargestellt. Die Homosexualität wird generell verurteilt.
In diesem Artikel wird allgemein gesagt, daß die Ablehnung der Homosexualität nur in Zusammenhang mit der Vorstellung von „Heiligkeit“ im damaligen Israel steht.
Man müsse einfach alles relativieren.
Der Beweis dafür bleibt aus. Mit der gleichen Argumentation kann man auch sagen, dass Sodomie, Inzest und Vergewaltigung zwar damals verboten waren, aber heute völlig in Ordnung sind
Spätestens dann wirst Du feststellen, daß die Bibel
nichts (oder zumindest nicht so viel) gegen Homosexualität hat
und dieses Gerede wie auch die Marienverehrung eine Erfindung
des Papsttums ist.
Wenn man die Bibel wirklich selber liest, wird man feststellen, daß die AUSÜBUNG der Homosexualität verurteilt wird, nichts anderes. Man kann natürlich hingehen und in die Bibel hineininterpretieren was man will. Man muss sich ja nicht sklavisch an irgendwelche Wörte, Sätze oder Inhalte richten.
Man kann sie redigieren, erläutern und ergänzen.
Aber letztlich ist das alles ineffizient. Wenn man es schon richtig haben will, schreibt man sich die Bibel am besten selber oder läßt si gleich weg.
Die Marienverehrung ist natürlich auch völlig unbiblisch, aber das ist ein anderes Thema.
Vielleicht hilft Dir das ja und Du kannst wieder an die Bibel
glauben (und Du läßt Dich nicht mehr durch das falsche Gehabe
in Rom verrückt machen).
Was hat Rom mit der Bibel zu tun?
Gruß
Carlos