Homosexualität

Hallo Thomas,

ich bezeichne mich selbst als Christ.

Mich würde Eure Meinung dazu interessieren. Darf die
christliche Lehre warum auch immer bestimmen, was richtig und
was falsch ist, darf sie einen Menschen als ‚so nicht gewollt‘
bezeichen?

Wenn Du wirklich für Dich auf der Schiene weiterkommen willst schau mal in HuK (Homosexuelle und Kirche)- Kreisen rein. Sie beschäftigen sich u.a. mit den Gründen/Begründungen für die Dogmen und kämpfen dagegen an. Meiner Meinung nach sind sie ein Zwischending zwischen Selbsthilfegruppe und Kampfverband.

Tschuess Marco-

P.S.: Ich kenn e das nur aus Gesprächen mit Aktiven, kenne allerdings die Szene überhaupt nicht.

Hallo,

womit übertreiben denn die Schwulen deiner Meinung nach? Das würde mich mal interessieren. Ist diese Aussage nicht etwas zu pauschal?

An anderen Internet-Angeboten - wie z.B. http://www.eurogay.de/ - kann man übrigens sehen, dass Schwule und Lesben auch ganz „normal“ sind …

Schöne Grüße

Michael

http://www.michael-timm.de/

Schwule: Daß ich nicht lache

Hallo,

womit übertreiben denn die Schwulen deiner Meinung nach? Das
würde mich mal interessieren. Ist diese Aussage nicht etwas zu
pauschal?

An anderen Internet-Angeboten - wie z.B.
http://www.eurogay.de/ - kann man übrigens sehen, dass Schwule
und Lesben auch ganz „normal“ sind …

Schöne Grüße

Michael

www.eurogay ist ein Riesenskandal für jeden normal denkenden Menschen, und der Newsletter von denen (lese ich seit langem mit) zeigt deutlich die Unverschämtheiten auf, die man sich heutzutage erlaubt *inzornsag*

Damit das klar ist: Ich habe früher nie etwas gegen Schwule gehabt, aber mittlerweile ist das Gebaren von denen unerträglich und kaum mehr auszuhalten. Jeder, der den Krampf nicht toll findet, soll sogar schon in die rechte Ecke gedrängt werden. Schöne neue Gesellschaft.

http://www.michael-timm.de/

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Kulturgut Homosexualität

gibt nur Menschen, die aufgrund alter Kulturgüter ein Problem

alte Kulturgueter? Nun es kommt darauf an auf welche
Kulturgueter Du dich da beziehst. Im jahrtausendealten Sodom
wurde homosexualitaet offen praktiziert, nachzulesen in der
Bibel, auch die Roemer waren angeblich dafuer bekannt, und ja
auch die Griechen…

Gruss Abe…

Homosexualität betrachte ich durchaus als altes Kulturgut, und in jeder Kultur hatte die Homosexualität ihren Stellenwert. Jede Gesellschaft hat einen gewissen Anteil an Homosexuellen und kann diese gut integrieren und damit gut leben.
Aber der Kult und die Werbefeldzüge, der heute von der Schwulenlobby und ihren Vertretern getrieben wird, ist mittlerweile unerträglich - wie oben schon gesagt.

Hallo Thomas,
Sie darf, denn es ist absolut legal eine Meinung zu äussern. Die Frage ist nur, ob eine solche Institution ernst genommen wird. Mein Rat: Du bist auf dem guten Weg, wenn Du das tust, was Dir richtig erscheint.
Mit Gruss: engelhard

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Hallo,
Ich weiß nicht, ob nicht schon wer Anderes Dir diesen Tip gegeben hat. Ich hab mich mal für den Reli-Unterricht mit dem Thema „Homosexualität und Kirche“ auseinandersetzen müsssen und bin dabei zu ein paar interessanten Erkenntnissen gekommen. Lies Dir mal die ganzen (nach Meinung der Katholiken) ach so schwulenfeindlichen Passagen in der Bibel durch, mit denen der Papst sein homophobes Handeln rechtfertigen will. Wenn Dir dabei noch nichts auffällt, geh auf die Homepage www.huk.org und lies Dir die Expertenartikel durch. Spätestens dann wirst Du feststellen, daß die Bibel nichts (oder zumindest nicht so viel) gegen Homosexualität hat und dieses Gerede wie auch die Marienverehrung eine Erfindung des Papsttums ist.
Vielleicht hilft Dir das ja und Du kannst wieder an die Bibel glauben (und Du läßt Dich nicht mehr durch das falsche Gehabe in Rom verrückt machen).

Gruß

Stefan

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Hallo Stefan,

Lies Dir mal die ganzen (nach Meinung der
Katholiken) ach so schwulenfeindlichen Passagen in der Bibel
durch, mit denen der Papst sein homophobes Handeln
rechtfertigen will. Wenn Dir dabei noch nichts auffällt, geh
auf die Homepage www.huk.org und lies Dir die Expertenartikel
durch.

Ich habe mir den Artikel auf http://www.huk.org/allgem/bibel.htm angesehen.
In allen Fällen, in denen die Bibel Homosexualität erwähnt, wird diese als verwerflich dargestellt. Die Homosexualität wird generell verurteilt.

In diesem Artikel wird allgemein gesagt, daß die Ablehnung der Homosexualität nur in Zusammenhang mit der Vorstellung von „Heiligkeit“ im damaligen Israel steht.
Man müsse einfach alles relativieren.

Der Beweis dafür bleibt aus. Mit der gleichen Argumentation kann man auch sagen, dass Sodomie, Inzest und Vergewaltigung zwar damals verboten waren, aber heute völlig in Ordnung sind

Spätestens dann wirst Du feststellen, daß die Bibel
nichts (oder zumindest nicht so viel) gegen Homosexualität hat
und dieses Gerede wie auch die Marienverehrung eine Erfindung
des Papsttums ist.

Wenn man die Bibel wirklich selber liest, wird man feststellen, daß die AUSÜBUNG der Homosexualität verurteilt wird, nichts anderes. Man kann natürlich hingehen und in die Bibel hineininterpretieren was man will. Man muss sich ja nicht sklavisch an irgendwelche Wörte, Sätze oder Inhalte richten.
Man kann sie redigieren, erläutern und ergänzen.

Aber letztlich ist das alles ineffizient. Wenn man es schon richtig haben will, schreibt man sich die Bibel am besten selber oder läßt si gleich weg.

Die Marienverehrung ist natürlich auch völlig unbiblisch, aber das ist ein anderes Thema.

Vielleicht hilft Dir das ja und Du kannst wieder an die Bibel
glauben (und Du läßt Dich nicht mehr durch das falsche Gehabe
in Rom verrückt machen).

Was hat Rom mit der Bibel zu tun?

Gruß
Carlos

Hallo Carlos,
Die meisten Stellen in der Bibel gehen nicht gegen Homosexualität, sondern gegen Vergewaltigung und Unzucht mit Minderjährigen. Zugegeben, die Stellen in Leviticus (der jüdische Gesetzkodex) sagen etwas über das Verhältnis zwischen zwei Männern. Steht da aber irgendetwas über Frauen? Demnach wäre also männliche Homosexualität gegen Gott und weibliche nicht?! Hast Du die ganze Bibel gelesen? Da steht unter anderem auch drinnen, daß Männer mit langen und Frauen mit kurzen Haaren gegen Gott sind, daß ein Mann nicht mit einer Frau schlafen darf, wenn sie ihre Tage hat und so weiter. Ist Homosexualität mit Unzucht mit Tieren zu vergleichen? Sorry, aber lebst Du wirklich so weit hinter dem Mond und glaubst Du das noch? Im damaligen Zusammenhang, wo das Volk größer werden sollte, war es klar, daß Homosexualität nicht gern gesehen war (kommt ja bekanntermaßen kein Nachwuchs bei raus). Wie gesagt, die Regeln gelten für die damalige Zeit und sind in diesem zu sehen.

Gruß,
Stefan

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Leben hinter dem Mond
Hallo Stefan,

Sorry,
aber lebst Du wirklich so weit hinter dem Mond und glaubst Du
das noch? Im damaligen Zusammenhang, wo das Volk größer werden
sollte, war es klar, daß Homosexualität nicht gern gesehen war
(kommt ja bekanntermaßen kein Nachwuchs bei raus). Wie gesagt,
die Regeln gelten für die damalige Zeit und sind in diesem zu
sehen.

wenn Du die Bibel nur für das Volk Israel betrachtest, kannst Du das Christentum gleich auf den Müll werfen.

Solltest Du aber die Lehre Christi ernst nehmen, mußt Du auch die Gültigkeit der Bibel akzeptieren.

Natürlich kann man einige Passagen nicht eins zu eins in die heutige Zeit übertragen. Aber grundlegende Richtlinien, die das Zusammenleben der Menschen betreffen, gelten nach wie vor. Schließlich sind wir immer noch Menschen, die sich in ihren Eigenschaften von den damaligen kaum unterscheiden.

Ebenso sind Aussagen, die damals als göttlich galten, immer noch als göttlich anzusehen, da sich ja auch Gott nicht verändert hat.

Wem die Aussagen der Bibel nicht in den Kram passen, der kann es ja sein lassen. Aber er sollte dann nicht darauf beharren, Christ zu sein.

Gruss Harald

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