Hallo, Ihr,
ich bezeichne mich selbst als Christ, kam aber meine ganze Jugendzeit nicht über den Konflikt zwischen mir, meiner Homosexualität und dem Dogma der Kirche zu diesem Thema hinweg. Erst jetzt konnte ich (ohne Kirche) diese Mauer durchbrechen und bin das erste mal richtig glücklich. Ich bin dabei sicher nicht der Einzige!
Mich würde Eure Meinung dazu interessieren. Darf die christliche Lehre warum auch immer bestimmen, was richtig und was falsch ist, darf sie einen Menschen als ‚so nicht gewollt‘ bezeichen?
Nein, das darf sie nicht!
„Die“ Meinung der Kirche (welcher?) zur Homosexualität gibt es sicher nicht. Weiter unten, in der Diskussion um die Rolle der Frau in der christlichen Ehe, wird auf eine Denkschrift der EKD verwiesen, die ganz eindeutig auch zugunsten der gleichgeschlechtlichen Liebe Stellung bezieht:
http://www.ekd.de/EKD-Texte/homo.html#3.4
Ich möchte auch darauf hinweisen, dass es Gruppen wie HUK und LUK gibt, die den Spagat, dem viele Betroffene in den Kirchen ausgesetzt sind, erträglich zu machen versuchen.
Liebe Grüße
Theo aus WT
Hallo Thomas,
natürlich darf die Kirche das, denn die Kirche ist eine menschliche Institution und Menschen können und dürfen irren:wink:)
Ein bißchen peinlich ist es natürlich schon, Jahrhunderte an einem Irrtum festzuhalten der offensichtlich ist und zudem mit den eigenen Lehren (christliche Botschaft) im Widerspruch steht.
Gruß
Werner
Nachtrag
Ich möchte dich noch auf die folgende Website der HUK (Homosexuelle und Kirche) aufmerksam machen:
http://www.huk.org/index_d.htm
Liebe Grüße!
Theo aus WT
Hallo, Ihr,
ich bezeichne mich selbst als Christ, kam aber meine ganze
Jugendzeit nicht über den Konflikt zwischen mir, meiner
Homosexualität und dem Dogma der Kirche zu diesem Thema
hinweg. Erst jetzt konnte ich (ohne Kirche) diese Mauer
Nun, ich denke es ist nicht nur ein Dogma der Kirche sondern es gibt auch einige biblische Aussagen gegen Homosexualitaet.
durchbrechen und bin das erste mal richtig glücklich. Ich bin
dabei sicher nicht der Einzige!
Mich würde Eure Meinung dazu interessieren. Darf die
christliche Lehre warum auch immer bestimmen, was richtig und
was falsch ist, darf sie einen Menschen als ‚so nicht gewollt‘
bezeichen?
Ich persoenlich habe keine 100% Einstellung bezueglich Homosexualitaet, will nur ein paar Gedanken und Erfahrungen einbringen. Ich will extra darauf hinweisen, dass diese Aussagen meine persoenliche Meinung darstellen und ich diese nicht unbedingt fuer absolut richtig halte. Das heisst ich lasse mich auch gerne eines besseren belehren.
Ich finde wer homosexuell ist kann nicht die volle Erfuellung in sexueller und Beziehungsebene erreichen. Warum? Weil eben der entsprechende Partner fuer die Frau der Mann ist und umgekehrt. Mann und Mann bzw. Frau und Frau sind halt nicht die Idealen Partner, schon allein was die Sexualitaet angeht. Banal ausgedrueckt: der Stecker pass nun mal am besten in die Steckdose. Meine Aussage bezieht sich nicht nur auf die koerperliche Ebene sonder auch was die Psyche angeht…
Ich habe auch einen christlichen Freund der war mal selbst homosexuell. Bei ihm ist dass durch traumatische Erlebnisse entstanden. Er hat dann mit einem Seelsorger eine Therapie gemacht und bezeichnet sich heute als „geheilt“. Hat dann auch den Mut gehabt anderen davon zu erzaehlen.
Ich will jetzt natuerlich nicht diesen Einzelfall auf alle homosexuellen uebertragen aber ich denke man sollte auch diese Erfahrung respektieren…
Ich habe auch schon gehoert dass es angeblich auch biologische Ursachen fuer Homosexualitaet geben kann. Bewiesen wurde aber so viel ich weiss noch nichts. Es ist auch die Frage, ob es sich nicht eher um eine gewisse Neigung zur Homosexualitaet handelt, die nicht determinierend zu sein braucht.
Ueberhaupt ist die Frage inwieweit wir alle zu homosexuellem Verhalten neigen koennen. Insofern waere es auch zu ueberlegen inwiefern wir selbst durch unsere Entscheidungen und Verhalten eine vielleicht latent vorhandene homosexualitaet zum Entfalten bringen. Ich denke es findet da auch ein gewisser Lern- und Gewoehnungseffekt statt den wir auch bewusst beeinflussen koennen…
Gruss Abe…
Ich habe auch einen christlichen Freund der war mal selbst
homosexuell. Bei ihm ist dass durch traumatische Erlebnisse
entstanden. Er hat dann mit einem Seelsorger eine Therapie
gemacht und bezeichnet sich heute als „geheilt“.
ah ja, alles klar.
du warst es doch, der auch meinte, depressionen seien durch den glauben zu heilen, nicht?
genau wie dein schwuler kumpel, der auch „geheilt“ ist?
(ja, ja, ich weiss schon: ist seine eigene formulierung, ist nicht deine schuld. du zitierst ihn nur. widerwillig, da bin ich sicher.)
ich sag´s nicht gerne, aber ich bin schlicht sprachlos.
k.
bitte sehr!
ah ja, alles klar.
du warst es doch, der auch meinte, depressionen seien durch
den glauben zu heilen, nicht?
Nein, das habe ich SO nicht gesagt. Lies bitte genau nach bevor Du hier irgendwelchen quatsch erzaehlst!
genau wie dein schwuler kumpel, der auch „geheilt“ ist?
(ja, ja, ich weiss schon: ist seine eigene formulierung, ist
nicht deine schuld. du zitierst ihn nur. widerwillig, da bin
ich sicher.)
Nun, offenbar relativierst Du hier alle Aussagen die nicht in dein Weltbild passen!
ich sag´s nicht gerne, aber ich bin schlicht sprachlos.
Ich mag Deine Art nicht! Hier geht es um Argumente nicht um Polemik. Leute wie Du, fuer die nur ihre eigene beschraenkte Meinung zaehlt haben hier eigentlich nichts verloren!
Gruss Abe…
Ich finde wer homosexuell ist kann nicht die volle Erfuellung
in sexueller und Beziehungsebene erreichen. Warum? Weil eben
der entsprechende Partner fuer die Frau der Mann ist und
umgekehrt.
Moment… das Thema Mann-Frau Beziehungen ist schon komplizierter.
Mann und Mann bzw. Frau und Frau sind halt nicht
die Idealen Partner, schon allein was die Sexualitaet angeht.
Eigentlich kannst Du das NUR was die Sexualität betrifft sagen, und da stimmt es dann auch nicht , was das Wort homosexualität schon rüberbringt. Und auf Verständnis beruhender Liebe bine ich auch bei heterosexuellen öfter zwischen gleichen Geschlechtern begegnet, nur das es da eben nichts sexuelles an sich hatte.
Banal ausgedrueckt: der Stecker pass nun mal am besten in die
Steckdose.
Korrekt, es ist sehr banal. Das Thema jedoch ist eben kompliziert.
Meine Aussage bezieht sich nicht nur auf die
koerperliche Ebene sonder auch was die Psyche angeht…
Siehe oben (Stichwort: Verständnis).
Ich will jetzt natuerlich nicht diesen Einzelfall auf alle
homosexuellen uebertragen aber ich denke man sollte auch diese
Erfahrung respektieren…
Was meinst Du mit respektieren? Die Ansicht von ‚geheilt‘ respektieren, und damit die Meinung Homosexualität sei krankhaft?
Ich kann dazu nichts sagen, weil ich mich nicht auskenne, keine Fakten habe, weil es da keine Fakten gibt.
Alles was ich weiss ist, das ich viele Homosexuelle kenne die nicht besonders unglücklich sind oder ein Problem damit haben, ebenso stellen sie keine Gefahr für sich oder für andere dar (Bis auf eine Freundin von mir die auf manisch-depressiv diagnostiziert wurde). Also sind sie seelisch gesunde Menschen!
Ich habe auch schon gehoert dass es angeblich auch biologische
Ursachen fuer Homosexualitaet geben kann. Bewiesen wurde aber
so viel ich weiss noch nichts. Es ist auch die Frage, ob es
sich nicht eher um eine gewisse Neigung zur Homosexualitaet
handelt, die nicht determinierend zu sein braucht.
Was willst Du damit sagen? Eine Neigung gibt es Gewiss, sonst gäbe es keine Homosexuellen. Was heisst nicht determiniert? Woher kommen die nicht determinierten Dinge in der Welt? Göttliche Fügung, oder eben das nicht? Drück dich mal klarer aus.
Ueberhaupt ist die Frage inwieweit wir alle zu homosexuellem
Verhalten neigen können. Insofern wäre es auch zu ueberlegen
inwiefern wir selbst durch unsere Entscheidungen und Verhalten
eine vielleicht latent vorhandene homosexualität zum
Entfalten bringen. Ich denke es findet da auch ein gewisser
Lern- und Gewoehnungseffekt statt den wir auch bewusst
beeinflussen koennen…
Na meine Meinung dazu ist, dass alles latente aufgestöbert, alle Gewohnheiten erkannt werden sollten, und wir uns nicht selbst manipulieren, also irgendwelche Wünsche nicht in unser Bewusstsein lassen oder nicht akzeptieren sollen. Ich denke oft sind unsere Wünsche paradox zueinander und es würde uns unglücklich machen und überfordern alle auszuleben. Darum sollten wir uns möglichst gut kennenlernen, und wohl bedenken auf welche triebe und wünsche wir uns einlassen wollen und welche nicht.
Gruss von nada, obwohl ich deinen Beitrag eher oberflächlich und unfreundlich fand. Willst dem Jungen der da nachfragt helfen, oder ihn überzeugen, dass seine Homosexualität beschissen ist.
Dem Themensteller möchte ich nur nahelegen, dass du nichts überstürzen sollst, und schon gar nicht auf irgendjemand dahergelaufenen hören, solange du noch nicht mit dir selbst im reinen bist. Es gibt keine eindeutige Aussage des Christentums, beziehungsweise versachiedene, die je nach Darlegung in verschiedenes sagen. Das wichtigste ist: lass Dir nicht sagen, dass Du unchristlich handelst, wenn Du liebst. Versuche mehr die Essenz des Christentums zu verstehen, als dich von einer Bibelstelle verwirren zu lassen. In der Bibel stehen viele unterschiedeliche Dinge, alle vor langer Zeit in anderen Gesellschaften geschrieben, um die Kunde von Glaube und Liebe zu vermitteln. Solange Du darauf vertraust bist du ein guter Christ. Wenn Du mehr über dich weisst, weisst Du auch, worin die Gerechtigkeit begründet ist. Bestimmt macht dich deine Sexualität nicht zu einem schlechten Menschen! Es gibt nur Menschen, die aufgrund alter Kulturgüter ein Problem damit haben. Darauf musst Du eben Rücksicht nehmen, und sie dazu bringen dich zu Respektieren, wenn du kannst.
Viel Glück,
nada
ach ja, abe…
hmm, schon okay.
gut, dass du weisst wie beschränkt meine weltsicht ist; gut auch, dass du weisst vor welchem erfahrungshintergrund ich sage, was ich sage.
es gibt nämlich durchaus einen.
dass du allerdings das recht hättest, hier irgendjemanden vom platz zu verweisen, wäre mir neu.
k.
Ich mag Deine Art nicht! Hier geht es um Argumente nicht um
Polemik. Leute wie Du, fuer die nur ihre eigene beschraenkte
Meinung zaehlt haben hier eigentlich nichts verloren!Gruss Abe…
Kommt, vertragt euch wieder…
…wir wollen hier schließlich sachlich diskutieren 
meint
Theo aus WT
Mich würde Eure Meinung dazu interessieren. Darf die
christliche Lehre warum auch immer bestimmen, was richtig und
was falsch ist, darf sie einen Menschen als ‚so nicht gewollt‘
bezeichen?
Von mir aus kann jeder sein, wie er will, das interessiert mich nicht.
Aber die Schwulen übertreiben in den letzten Jahren, damit schneiden sie sich ins eigene Fleisch. Wenn ich im Gayforum blättere, dann geht mir manchmal der Hut hoch…
Die Schwulen sollten sich in Toleranz üben gegenüber einer Mehrheit, die halt weiterhin normal als „normal“ betrachtet.
Mann und Mann bzw. Frau und Frau sind halt nicht
die Idealen Partner, schon allein was die Sexualitaet angeht.
Eigentlich kannst Du das NUR was die Sexualität betrifft
sagen, und da stimmt es dann auch nicht , was das Wort
homosexualität schon rüberbringt. Und auf Verständnis
beruhender Liebe bine ich auch bei heterosexuellen öfter
zwischen gleichen Geschlechtern begegnet, nur das es da eben
nichts sexuelles an sich hatte.
Richtig gerade deswegen meine Aussage bzw. Sexualitaet.
Ich will jetzt natuerlich nicht diesen Einzelfall auf alle
homosexuellen uebertragen aber ich denke man sollte auch diese
Erfahrung respektieren…
Was meinst Du mit respektieren? Die Ansicht von ‚geheilt‘
respektieren, und damit die Meinung Homosexualität sei
krankhaft?
Nun, in diesem Beispiel hat er es selbst als eine Fehlhaltung aufgrund bestimmter traumatischer Erlebnisse bezeichnet. Insofern macht es doch Sinn in diesem Zusammenhang von einer Krankheit zu sprechen. Damit behaupte ich aber nicht dass man Homosexualitaet immer als eine Krankheit bezeichnen muss. Es kommt eben auf den Einzelfall an…
Was willst Du damit sagen? Eine Neigung gibt es Gewiss, sonst
gäbe es keine Homosexuellen. Was heisst nicht determiniert?
Woher kommen die nicht determinierten Dinge in der Welt?
Göttliche Fügung, oder eben das nicht? Drück dich mal klarer
aus.
Wenn ich von nichtdeterminierend spreche, meine ich folgendes: es gibt angeblich auch Gene die die Alkoholabhaengigkeit foerdern. Deswegen muss man aber nicht zum Alkoholiker werden.
Ueberhaupt ist die Frage inwieweit wir alle zu homosexuellem
Verhalten neigen können. Insofern wäre es auch zu ueberlegen
inwiefern wir selbst durch unsere Entscheidungen und Verhalten
eine vielleicht latent vorhandene homosexualität zum
Entfalten bringen. Ich denke es findet da auch ein gewisser
Lern- und Gewoehnungseffekt statt den wir auch bewusst
beeinflussen koennen…
Na meine Meinung dazu ist, dass alles latente aufgestöbert,
alle Gewohnheiten erkannt werden sollten, und wir uns nicht
selbst manipulieren, also irgendwelche Wünsche nicht in unser
Bewusstsein lassen oder nicht akzeptieren sollen. Ich denke
oft sind unsere Wünsche paradox zueinander und es würde uns
unglücklich machen und überfordern alle auszuleben. Darum
sollten wir uns möglichst gut kennenlernen, und wohl bedenken
auf welche triebe und wünsche wir uns einlassen wollen und
welche nicht.
Genau, das denke ich!
Gruss von nada, obwohl ich deinen Beitrag eher oberflächlich
und unfreundlich fand. Willst dem Jungen der da nachfragt
helfen, oder ihn überzeugen, dass seine Homosexualität
beschissen ist.
Nun, ich habe durch einen konkreten Fallbeispiel gezeigt dass es auch noch andere Meinungen gibt, als die Standardeinstellung „homosexualitaet ist 100% Ok und sollte als UNABAENDERLICHE Tatsache akzeptiert werden“. Ich denke wenn jemand hier im Forum nachfragt muss er auch bereit sein unerwartete Antworten zu hoeren. Und wieso weisst Du so sicher dass deine Sichtweise die richtige ist? Nur weil sie dem allgemeinen Konsens entspricht?
Dem Themensteller möchte ich nur nahelegen, dass du nichts
überstürzen sollst, und schon gar nicht auf irgendjemand
dahergelaufenen hören, solange du noch nicht mit dir selbst im
Irgendjemand dahergelaufenen - meinst Du damit vielleicht auch dich selber?
auch, worin die Gerechtigkeit begründet ist. Bestimmt macht
dich deine Sexualität nicht zu einem schlechten Menschen! Es
Es kommt eben darauf an wie die Sexualitaet ausgelebt wird.
gibt nur Menschen, die aufgrund alter Kulturgüter ein Problem
alte Kulturgueter? Nun es kommt darauf an auf welche Kulturgueter Du dich da beziehst. Im jahrtausendealten Sodom wurde homosexualitaet offen praktiziert, nachzulesen in der Bibel, auch die Roemer waren angeblich dafuer bekannt, und ja auch die Griechen…
Gruss Abe…
auch die Roemer waren angeblich dafuer bekannt, und ja
auch die Griechen…
ja, nicht wahr?
man stelle sich vor, sie hätten sich davon „heilen“ lassen…dann wäre uns, um nur ein beispiel zu nennen, platons „phaidros“ entgangen…
ich persönlich kann mir das gar nicht ausmalen, will ich auch nicht - k.
…wir wollen hier schließlich sachlich diskutieren
Tatsächlich? Ich dachte bislang, dies hier sei ein reines Realsatire-Board - wenn es schon soweit gekommen ist, dass tote US-Präsidenten im Internet als Reaktionäre reanimiert werden können… 
Schönen Gruß,
Glenn
Verstehe nur Bahnhof…(o.T.)
.
hallo, Werner,
natürlich darf die Kirche das, denn die Kirche ist eine
menschliche Institution und Menschen können und dürfen
irren:wink:)
Um Gottes Willen, lass´ das den Papst nicht hören. Entweder du wirst exkommuniziert oder gleich auf den Scheiterhaufen gestellt!
Grüße
Raimund
Ich will jetzt natuerlich nicht diesen Einzelfall auf alle
homosexuellen uebertragen aber ich denke man sollte auch diese
Erfahrung respektieren…Was meinst Du mit respektieren? Die Ansicht von ‚geheilt‘
respektieren, und damit die Meinung Homosexualität sei
krankhaft?Nun, in diesem Beispiel hat er es selbst als eine Fehlhaltung
aufgrund bestimmter traumatischer Erlebnisse bezeichnet.
Insofern macht es doch Sinn in diesem Zusammenhang von einer
Krankheit zu sprechen.
Es sind immer mehr oder weniger traumatische Erlebnisse, die eine Persönlichkeit prägen. Diese Haltung kommt daher, dass man Wünsche entdeckt, die man aber nicht erfüllen will, weil man auf andere Weise glücklicher wird. In dem Fall ist es gut davon loszukommen. Dennoch sind es keine Fehlhaltungen und das ganze keine Krankheit.
Wenn ich von nichtdeterminierend spreche, meine ich folgendes:
es gibt angeblich auch Gene die die Alkoholabhaengigkeit
foerdern. Deswegen muss man aber nicht zum Alkoholiker werden.
Bitte drücke dich präzise in Bezug auf Homosexualität aus, dieses Beispiel ist mir zu schwammig.
Gruss von nada, obwohl ich deinen Beitrag eher oberflächlich
und unfreundlich fand. Willst dem Jungen der da nachfragt
helfen, oder ihn überzeugen, dass seine Homosexualität
beschissen ist.Nun, ich habe durch einen konkreten Fallbeispiel gezeigt dass
es auch noch andere Meinungen gibt, als die
Standardeinstellung „homosexualitaet ist 100% Ok und sollte
als UNABAENDERLICHE Tatsache akzeptiert werden“. Ich denke
wenn jemand hier im Forum nachfragt muss er auch bereit sein
unerwartete Antworten zu hoeren.
Ich sprach nicht von deinem Freund der seine eigene homosexualität nicht haben wollte, sondern von deinen Meinungen. Die Frage war nicht ob Homosexualität 100% akzeptiert ist, oder es sein sollte, sondern wie das Christentum allegemein dazu steht. Das ‚unfreundlich‘ bezog sich auf die Art, wie Du begonnen hast über Homosexualität im allgemeinen zu schreiben. Also die Frage des Themenstellers war nicht: Ich bin schwul, was hälst Du davon?
Nur in Bezug auf die gestellte Frage war deine Antwort unerwartet, und nicht weil sie nonkonformistisch ist denn Du bist sicher nicht allein mit deiner Ansicht.
Und wieso weisst Du so sicher
dass deine Sichtweise die richtige ist? Nur weil sie dem
allgemeinen Konsens entspricht?
Welche Sichtweise meinst Du? Ich habe nur Angeführt, dass ich manche Zusammenhänge für komplizierter halte als Du sie darstellst, und dir sonst einige Fragen gestellt.
Wenn Du mit allgemeinen Konsens unser Minderheitenschutzgesetz meinst, dann stimme ich dem wirklich zu. So ein Gesetz muss es geben. Meinst Du mit allgemeinen Konsens aber die persönliche Haltung der Menschen zum Thema Homosexualität, dann muss ich Dir hiermit Mitteilen, dass es keinen allgemeinen Konsens gibt. Meine Meinungen vertreten bestimmt auch viele andere, aber auch gegensätzlich gibt es nicht gerade wenige, in den meisten kreisen ist Homosexualität noch ein heikles Thema. Die ganzen Beratungsstellen müssen oft genug Homosexuellen helfen, weil sie als Ausenseiter behandelt oder sogar diskriminiert werden.
Nun versuche ich immer gegen das anzukämpfen, worauf Gesetze keinen Einfluss haben unzwar gegen den psychischen Druck auf Minderheiten die harmlos für andere sind. Das tue ich nicht nur speziell wenn es Humosexualität geht.
Also ich greife nicht deine Meinung an - werde damit glücklich. Ich wünsche mir nur, dass Du mit deiner Meinung und der Art wie Du sie vertrittst nicht eines Tages jemandem wehtust (vielleicht sogar ohne es zu merken?).
Dem Themensteller möchte ich nur nahelegen, dass du nichts
überstürzen sollst, und schon gar nicht auf irgendjemand
dahergelaufenen hören, solange du noch nicht mit dir selbst imIrgendjemand dahergelaufenen - meinst Du damit vielleicht auch
dich selber?
Natürlich meinte ich auch mich selbst. Das was ich ihm nahegelegt habe waren ein paar Gedanken, die ihm weiterhelfen können, falls er sie noch nicht bedacht hat. Ich habe ihm keine feste Meinung vorgesetzt, sondern ein paar Denkanstösse, die Punkte in seiner eigenen Meinungsbildung werden können, falls sie ihm liegen.
auch, worin die Gerechtigkeit begründet ist. Bestimmt macht
dich deine Sexualität nicht zu einem schlechten Menschen! EsEs kommt eben darauf an wie die Sexualitaet ausgelebt wird.
gibt nur Menschen, die aufgrund alter Kulturgüter ein Problem
alte Kulturgueter? Nun es kommt darauf an auf welche
Kulturgueter Du dich da beziehst. Im jahrtausendealten Sodom
wurde homosexualitaet offen praktiziert, nachzulesen in der
Bibel, auch die Roemer waren angeblich dafuer bekannt, und ja
auch die Griechen…
Ich meine mit alten Kulturgütern die stark verwurzelte und eminente Ansicht das beste sei für eine Frau zu heiraten und Kinder zu gebären, und das beste sei für einen Mann zu heiraten und Kinder zu zeugen (an sich ja sehr einleuchtend). Und einem Homosexuellen konnte man nur das selbe sage, aber das war nichts für ihn, und nun? Und nun entstand ein Konflikt zwischen seiner Sexualität und den alten Kulturgütern. Vor 40 Jahren noch, war das Thema total verpönt. Sogar unsere 20jährigen sind als von Eltern erzogen, die über sowas nie sprechen durften. Solche Zusammenhänge verändern sich nicht so schnell, wie es nun scheint. Die alten Gefühle sind heute noch sehr präsent. Im Gegensatz zu früher ist es nun aber verpönt zu sagen, dass man homosexuelle scheisse findet. Vielleicht auch daher deine Ansicht ich vertrete den allgemeinen Konsens.
Im übrigen habe ich klar gesagt, dass ich mich auf die Kulturgüter beziehe, die Menschen dazu bringen mit Homosexualität ein Problem zu haben, also hast Du entweder nicht aufmerksam genug gelesen, oder wolltest nur provozieren, wo es unangebracht war.
Vielleicht reden wir aneinander vorbei, aber irgendwie bin ich noch nicht überzeugt, dass du nicht nur unfreundlich sein wolltest.
Bis bald,
nada
im Brett verirrt ?
…wir wollen hier schließlich sachlich diskutieren
Tatsächlich? Ich dachte bislang, dies hier sei ein reines
Realsatire-Board - wenn es schon soweit gekommen ist, dass
tote US-Präsidenten im Internet als Reaktionäre reanimiert
werden können…
Davon haben wir hier doch gar nichts geschrieben.
Oder was soll Dein Beitrag bedeuten?
Gruss Harald
Hi Harald!
[reanimierter US-Präsident als Reaktionär]
Davon haben wir hier doch gar nichts geschrieben.
Diese Anmerkung bezieht sich wohl auf den Poster, der hier unter dem Namen „Abraham Lincoln“ schreibt. 
Gruß
Michael
ach so 
[reanimierter US-Präsident als Reaktionär]
Diese Anmerkung bezieht sich wohl auf den Poster, der hier
unter dem Namen „Abraham Lincoln“ schreibt.
Da bin ich aber froh, dass wir nicht auch noch einen User mit dem Nick „Franz Josef Kaiser“ haben. 
Gruss Harald