Homosexualität / sexuelle Neigungen medizin. Sicht

Hallo miteinander,

ich weiß, dass das Thema schon oft diskutiert wurde und sehr pressant ist. Ich möchte, dennoch die Frage nochmal aufgreifen, da in einer Diskussion innerhalb meiner Verwandtschaft zu heftigen Meinungsverschiedenheiten führte und mal wieder durch gefährliches Halbwissen geglänzt wurde.

Ich bitte darum, dass es keine neue Diskussion oder Meinungsaustausch z.B. im ethischen, moralischen, religiösen oder persönlichen Sinn wird, sondern tatsächlich nur von praktizierenden Medizinern beantwortet wird, die mir den heutigen Stand der Wissenschaft darstellen. Und da am besten mit aktueller Literaturangaben von renommierten, unter Medizinern anerkannten Ärzten, Instituten und Institutionen (Bücher würde ich in der Bibliothek mir besorgen). D.h. Fakten!

Auch wenn es nur schwer möglich ist, wäre es mir lieb, wenn ihr euch nicht auf vorherigen Antworten bezieht, um eben keine Diskussion zu beginnen.

Hier nochmal detaillierte Fragen zur Orientierung:

  1. Was ist eine Krankheit?… kurz definiert!
  2. Wird Homosexualität als Krankheit betrachtet?
  3. Gibt es dazu auch unter Medizinern häufig gegensätzliche Meinungen oder gibt es eine größtenteils einige Meinung untereinander.
  4. Werden alle oder bestimmte sexuelle Philien als Krankheit betrachtet? (z.B. Pädophilie)
  5. Wenn ja, worin liegt der Unterschied, die Grenze?

Ich danke für Euer Verständnis für die Frage. Es ist auch ein Versuch, in einem Forum ethisch/religiös stark diskutierte Themen zu versachlichen. Ich danke sehr für eure Antworten!

Andreas

Hi,

nur von
praktizierenden Medizinern beantwortet wird

nicht auf vorherigen Antworten bezieht, um eben keine
Diskussion zu beginnen

warum schickst du deine Fragen dann nicht über die Experten-Suche an die von dir ausgewählten Experten, die deiner Meinung nach gut genug sind, diese Fragen zu beantworten? Dann hast du deine Ärzte und eine Diskussion kann auch nicht entstehen. Für genau solche Fälle war diese Experten-Suche nämlich gedacht.

Gruß
Steffie

Moin,

sondern tatsächlich nur von
praktizierenden Medizinern beantwortet wird, die mir den
heutigen Stand der Wissenschaft darstellen.

forschende Mediziner möchtest Du also ausschließen?
Warum?

Auch wenn es nur schwer möglich ist, wäre es mir lieb, wenn
ihr euch nicht auf vorherigen Antworten bezieht, um eben keine
Diskussion zu beginnen.

Wie soll ein Austausch ohne Diskussion laufen?
Waren die anderen Antworten nicht nach Deinem Geschmack und Du fragst eben so lange, bis Deine Meiung herüberkommt?

  1. Was ist eine Krankheit?… kurz definiert!

Da braucht es keines Mediziners, sondern nur eines Wörterbuches
‚ist die Störung der Funktion eines Organs, der Psyche oder des gesamten Organismus‘

  1. Wird Homosexualität als Krankheit betrachtet?

Nein. Und das bereits seit vielen Jahren nicht mehr, auch dafür braucht es keines Mediziners mehr.

  1. Gibt es dazu auch unter Medizinern häufig gegensätzliche
    Meinungen oder gibt es eine größtenteils einige Meinung
    untereinander.

In Bezug auf Homosexualität?
Da ist es fast einhellige Meinung, das sie keine Krankheit darstellt.
Wenn Du lange genug suchst, wirst Du natürlich auch solche finden, die anders denken, aber die sind in der strikten Minderheit.

  1. Werden alle oder bestimmte sexuelle Philien als Krankheit
    betrachtet? (z.B. Pädophilie)

Aha, Du gibst also schon vor, das Homophilie eine Krankheit sei.
Heterophilie dann aber bitte auch.

  1. Wenn ja, worin liegt der Unterschied, die Grenze?

Da gibt es starke gesellschaftliche aber auch zeitliche Schwankungen, eine rein medizinische Antwort wirst Du nicht kriegen können und da Du ethische, moralische und religiöse Aspekte ausblenden möchtest, kriegst Du keine seriöse Antwort.

Gandalf

Hallo ich bin kein Arzt, aber dennoch medizinisch gebildet.

Daher wage ich es dir zu antworten.
zu 1 und 2) Homosexualität an sich ist keine Krankheit.

Allerdings ist der Begriff Krankheit nicht genau definiert im Gegensatz zum Begriff Gesundheit: Gesundheit des Menschen ist laut Weltgesundheitsorganisation „ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.

Krankheit undefiniert zu lassen macht daher Sinn, da man im Grunde auch schon Krank ist, wenn einem der kleine Zeh fehlt. Dennoch kann es sein, dass diese Krankheit nicht zu einem Gefühl von Kranksein führt. Allerdings kann einen zB. auch Armut (MAngel an sozialem Wohlergehen)krankmachen. Im Grunde ist vermutlich niemend wirklich so gesund wie von der WHO-Definition gefordert.

Anders sein reicht als Krankheitsursache dagegen nicht aus - wie bei der Homosexualität. Wenn man sie ausleben kann, dann führt das womöglich zu der Erfüllung der WHO-Forderung an Gesundheit. Wenn man sie unterdrückt, dann ziemlich sicher zu einem Krankheitsgefühl, zB. Depressionen bis hin zu Suizidgefahr.

  1. Es gibt sicher auch alte Mediziner die das anders sehen und Homosexualität eher psychiatrisch behandeln würden. Auch seit man einige Hinweise über die Ursachen für eine spätere Homosexualität in der Embryonalphase fand (Störungen in der Zeitsteuerung der Hormonzufuhr im Mutterbauch), die dann zu hormonellen Auffälligkeiten in der Pubert führen, mag manch einer das als Homonstörung und Geburtsfehler sehen, ebenso wie Transsexualität oder Zwitterbildung, die ähnlich entstehen sollen. Da ist Homosexualität eher das kleinere Übel.

  2. Homosexualität ist nicht gleichbedeutend mit Homophilie. Homo ist zunächst einmal das Lateinische Wort für Mensch. Homophobie ist die Angst gegenüber Homosexuellen. Homophilie dagegen ist nicht sexuell ausgerichtet, sondern bedeutet nur, dass man sich dem Gleichen Geschlecht eher zugeneigt fühlt, besser damit kler kommt. Das ist in der frühen Jugend ganz normal, da gibt es Phasen, in denen alle des anderen Geschlechtes Doof sind, irgendwann weicht das dann auf und man spürt zunehmend ein Interesse auch an dem anderen Geschlecht.
    Das ist ja selbst bei manchen Schwulen so, dass sie sich dann gerne mit Mädchen treffen, wenn auch mit anderen Absichten (Mädchenkram halt). Homophiles Verhalten kannst du in jeder Disco erleben, wenn kichernde Mädeltrupps auf stolzierende Jungstrupps treffen. Solange man unter Geschlechtsgenossen ist fühlt man sich als pubertierender Hetero gut und sicher, wird man auf das andere Geschlecht angesetzt, werden die Ohren rot und die Stimme versagt.
    Also nein nicht alle -philien sind Krankheiten (Bibliophil?, Xenophil? passt eher unter Neugierde und Liebhaberei/Hobby), -Manien und -phobien dagegen schon.

  3. viele -philien werden jedoch mit sexueller Vorliebe übersetzt, was an sich auch noch nicht krankhaft ist. Ob jemand Podophil (sexuelle Erregung durch Füsse, wobei Fußfetischisten da sicher auch noch zig Untergruppierungen haben, manch einer muss den Fuß spüren, ein anderer erfreut sich schon am Anblick eines perfekten Fusses) ist oder Salirophil (Erregung durch das Beschmieren des Partners mit Schlamm, Brei und co) oder als Plushophiler nur zrwischen Kuschelgtieren kann, interessiert doüch keinen. Da kann sich Otto Normalbürger vielleicht noch hineindenken. Urophilie (von Urin) fällt da schon aus dem Rahmen, da manch einer das schlicht eklig findet.
    Die Grenze zieht also immer derjenige der ein Verhalten als Normal oder krank bewertet und zwar nach seinen persönlichen Maßstäben.
    Bei Pädophilie hört der Spass auf, da ein Kind als Sexualpartner nicht selbst entscheiden kann, ob es das Spiel mitmacht. Ob es krank ist oder nur abweichendes Sexualverhalten, mag ich nicht zu beurteilen, zumindest ist es strafbar, ethisch verwerflich (oft geht es eher um Machtausübung als um sexuellesVergnügen) und eine andere Liga. Ähnliches gilt auch für die Einbeziehung von Tieren ins Sexualleben (auch hier ist oft die Gewalt gegenüber einem anderen Lebewesen das was es schlecht, unmoralisch etc und zT -Pferdeschlitzer- auch wieder strafbar werden lässt)

Also ich hoffe nun sind alle Klarheiten beseitigt. Homophilie und Homosexualität ist völlig ok, Homophobie dagegen definitiv krank.
http://de.wikipedia.org/wiki/Phobische_St%C3%B6rung
Homosexuelle sind aktiv an der Lösung der Probleme durch Überbevölkerung beteiligt, da sie keine eigenen Kinder bekommen können (im Rahmen der natürlichen Vermehrung in ihrer gewählten Partnerschaft; ausgenommen künstliche Befruchtungen und sonderbare Partnertauschaktionen notgedrungen mal mit dem anderen Geschlecht zu Produktionszwecken… das kann nicht gesund sein, wenn Sex auf Bestellung funktionieren soll).

Gruß B

Hallo Gandalf, danke für deine Antwort! Um Missverständnisse auszuräumen noch einige Ergänzungen:

forschende Mediziner möchtest Du also ausschließen?
Warum?

Hier habe ich mich sicher falsch ausgedrückt. Ich wollte so weit es möglich ist Hobby-mediziner bitten zu überdenken, ob sie antworten. das „prakrizierend“ meinte für mich „als Mediziner Tätig sein“, sorry

Wie soll ein Austausch ohne Diskussion laufen?
Waren die anderen Antworten nicht nach Deinem Geschmack und Du
fragst eben so lange, bis Deine Meiung herüberkommt?

Nein, ich möchte keine Diskssion, weil es dazu auch in diesem Forum schon einige dazu gibt. Auch warte ich nicht auf „meine“ Meinung. Unterschiedliche Antworten würden mir zeigen, dass es auch unter Ärzten unterschiedliche Meinungen gibt. Das wäre auch ein Ergebnis.

  1. Wird Homosexualität als Krankheit betrachtet?

Nein. Und das bereits seit vielen Jahren nicht mehr, auch
dafür braucht es keines Mediziners mehr.

Die Diskussionen zeigen ja, dass es unterschiedliche Meinungen zumindest unter nicht-Medizinern gibt. Ich möchte gern deine Antwort mit z.B. einer Quellen hinterfüttert bekommen. Das wäre für mich hilfreich.

Aha, Du gibst also schon vor, das Homophilie eine Krankheit
sei.

Das ich meine Meinung vorgebe wollte ich vermeiden. Im übrigen ist das auch nicht meine Meinung

Die übrigen Antworten von Dir, die ich nicht kommentiert habe, waren mir schon eine Hilfe. Danke dafür!

Andreas

Hallo sounderBar,

vielen Dank für deine Antworten, weil sie sehr umfangreich und neutral ohne Wertung sind. So habe ich es mir erhofft. Schön wären eben noch Literaturangeben, sodass ich bei einer Disskussion nicht sagen muss: „Das habe ich in einem Forum gelesen“. Aber unabhängig davon vielen, vielen Dank!

Andreas

Von hinten aufgezäumt:

Der Unterschied zwischen -sexualität und -philie ist, dass die -philie eine Vorliebe bezeichnet, die primär nicht sexueller Natur sein muss (aber kann), die -sexualität hebt auf das Verhalten, die Ausübung ab.

Der Begriff der Krankheit, oder wie es im Falle der Psyche inzwischen heißt, der psychischen Störung ist nicht einheitlich abgegrenzt und historisch im Wandel begriffen. Von daher findest du schon bei der Definition dieses sehr allgemeinen Begriffs Strömungen und Auffassungen, die vor allem dann bedeutsam sind, wenn man sich an den Grenzen befindet zwischen dem, was als gesund und dem, was als „gestört“ oder „krank“ bezeichnet wird.

Grob geht es um

  • Erleben oder Verhalten, das
  • von der Norm abweichend ist

Das Problem dabei: Was ist die Norm? Irgendwer muss bestimmen, wo die Grenzen sind zwischen dem, was innerhalb der Norm liegt und dem, was außerhalb liegt.

Genau das ist beim Thema Homophilie / Homosexualität durchaus sehr stark historischen und gesellschaftlichen Strömungen unterworfen. Homophilie, ja sogar in gewissem Rahmen Homosexualität ist nicht etwa nur in der Antike innerhalb der Norm oder gar positiv besetzt gewesen. Sogar in der christlichen Kultur lag die Liebe zwischen zwei Männern nicht nur innerhalb der Norm, sondern sie wurde sogar mystisch erhöht. Die Schwurbruderschaft ist nicht nur einfach eine sehr enge Freundschaft, sondern sie schloss selbstverständlich den Austausch von Küssen mit ein. Abgegrenzt davon ist die negative Wertung dessen, was als Sodomie galt, ein Begriff, der heute eher sexuelle Handlungen mit Tieren meint, ursprünglich aber sich auf alle sexuellen Handlungen bezog, die nicht der Fortpflanzung dienten. Analverkehr fiel auch darunter, nicht nur, aber eben auch unter Männern. Geächtet war also nicht die Liebe zwischen zwei Männern, sondern die Sodomie.

Irgendjemand muss also diese Norm definieren. Hat man sie definiert, ist man aber immer noch nicht fertig. Nicht jedes Abweichen von der Norm ist automatisch eine psychische Störung / Krankheit. Die Abweichung muss klinisch bedeutsam sein.

Für deinen Zweck hilfreich kann sein, dass es ein international anerkanntes System für die Klassifizierung von Krankheiten gibt. Zwar ist auch das immer Veränderungen entworfen (einzelne Krankheitsklassifizierungen kommen dazu, andere verschwinden oder werden zusammen gelegt) aber eine taugliche Grundlage für eine solche Diskussion unter medizinischer Sicht bietet die Klassifikation allemal. Im so genannten ICD (für psychische Krankheiten gibt es parallel noch ein zweites System, den DSM) gibt es für das, worum es geht, eine eigene Gruppe. Zusammen gefasst sind nicht alle -philien, aber solche, bei denen es um Sexualität geht: die so genannten Paraphilien.

Wenn Homosexualität international als Krankheit angesehen wäre, müsstest du diese genau dort finden. So findet man dort Exhibitionismus, Fetischismus, Sadomasochismus, Pädophilie - man findet dort aber nicht Homophilie oder Homosexualität:
http://www.dimdi.de/static/de/klassi/diagnosen/icd10…

Bevor im Zusammenhang mit Fetisch und Co noch etwas losgetreten wird: Zu unterscheiden ist bei dem Thema zwischen dem, was eine gesellschaftliche Abweichung von der Norm ist, zu dem, was die Medizin definiert als krankheitswertig und zu dem, was die Gesellschaft als strafrechtlich relevant definiert hat.

Der Umstand, dass jemand durch den Anblick von Kindern erregt wird, ist gesellschaftlich zwar außerhalb der Norm, aber weder strafrechtlich noch medizinisch außerhalb der Norm. Erst, wenn das Interesse primär ist, wird es pathologisch, ist eine Störung. Umgekehrt gibt es sexuellen Missbrauch an Kindern, der strafrechtlich relevant ist, aber nicht auf einer psychischen Störung beruht.

In Bezug Homosexualität kann man diesen Unterschied auch deutlich machen: Im DSM-System galt Homosexualität bis 1973 als Krankheit. Im ICD ist sie sogar erst 1992 verschwunden. Da 1969 wurde die generelle Strafbarkeit von Homosexualität abgeschafft und war - zumindest für die über 21-Jährigen - legal. Damit gab es eine je nach Klassifizierung unterschiedliche lange Zeitspanne, in der Homosexualität als krankhaft galt, gesellschaftlich außerhalb der Norm war, aber strafrechtlich nicht relevant.

Begrifferwirrung
Moin,

  1. Homosexualität ist nicht gleichbedeutend mit Homophilie.

sondern?

Homo ist zunächst einmal das Lateinische Wort für Mensch.

soweit richtig.

Homophobie ist die Angst gegenüber Homosexuellen.

Auch richtig.

Homophilie
dagegen ist nicht sexuell ausgerichtet, sondern bedeutet nur,
dass man sich dem Gleichen Geschlecht eher zugeneigt fühlt,
besser damit kler kommt.

Im Sinne Homo = Mensch?

Das es noch das grichische Homo gibt ist Dir aber bekannt?
Homo hat dort in etwa die Bedeutung von ‚Gleich‘
Was man auch in Homolog oder Homophon oder Homomorph erkennen kann.
Dann bedeutet Homophilie eben die Liebe zum Gleichen, die ‚Phil‘ hat auch grichische Wurzeln und bedeutet eben ‚Liebe‘ ‚Anziehung‘ Sympathie’. Man soll tunlich vermeiden, bei Fach/Fremdworten griechische und lateinische Wurzeln zu vermischen, weil es nur zu schnell zu Begriffverwirrungen kommen kann, wie eben gerade bei Dir.

Gandalf

Hallo, Homo = Gleich habe ich hier fälschlich vorrausgesetzt und den lateinischen Menschen nur nochmal zur Ergänzung eingebracht, da es mir wichtig war, dem Fragesteller etwas von diesem Trip runterzuholen das Homos alle ganz böse und pervers sein sollen

Dennoch ist bei Homophilie nicht automatisch gleich eine sexuelle Liebe gemeint. Homophil bedeutet eben lediglich dass man sich unter gleichen eher wohlfühlt. Ebenso wie der Frankophile sich nicht durchs ganze Land f**** und der Vinophile sich nicht die Weinbuddel wohinschiebt.

Homosexualität ist die sexuelle Liebe zum gleichen Geschlecht.

Homophilie ist dagegen nur eine Bevorzugung des gleichen Geschlechtes im Rahmen der Freizeitgestaltung (das können neben meinem Discobeispiel auch Heteroverbandelte Macker sein, die zusammen als reine Männergruppe nach Malle fahren um dort mal andere Mädels aufzureissen oder Herrenclubs wie sie in England im 19. Jh. üblich waren - reise in 80 Tagen um die Welt - oder die Kaffetantenrunde, bei der u.a. über die Ehemänner getratscht wird …)

Das dieser Begriff Homophilie fälschlich in langer Tradition mit Homosexualität gleichgesetzt wird hat mit einer verlogenen Scham der Homophoben zu tun, die den Begriff -sexualität nicht in den Mund nehmen mögen.

den Philanthrop hab ich mir dann noch verkniffen um nicht zuviel Begriffe mit reinzubringen. Dachtest du ich würde den meinen. Dann lagst du falsch.

Gruß B

HAllo hinsichtlich der Hormonfehlsteuerung kannst du dir hier die passende Literatur raussuchen
http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_D%C3%B6rner

Speziell dieser Link http://www.nel.edu/22_6/NEL220601R02a_Dorner_.htm
könnte für dich relevant sein, denn durch sein Eintreten für diese Theorie und noch einige andere Hinweise hat die WHO den Krankheitsstatus für Homosexualität entzogen.
Gruß
B

Moin,

Dennoch ist bei Homophilie nicht automatisch gleich eine
sexuelle Liebe gemeint. Homophil bedeutet eben lediglich dass
man sich unter gleichen eher wohlfühlt. Ebenso wie der
Frankophile sich nicht durchs ganze Land f**** und der
Vinophile sich nicht die Weinbuddel wohinschiebt.

sonderbare Vergleiche :wink:
damit dürfttest Du ziemlich alleine auf weiter Flur stehen.

Gandalf

Hallo sounderBar,

danke für die Links. Das freut mich sehr, da ich hier einen sehr guten Ansatz habe.

Hallo,

Also ich hoffe nun sind alle Klarheiten beseitigt. Homophilie
und Homosexualität ist völlig ok, Homophobie dagegen definitiv
krank.
http://de.wikipedia.org/wiki/Phobische_St%C3%B6rung

Vielleicht liest du deinen Link erst einmal.

Und dann den betreffenden korrekten Link zu Homophobie:
http://de.wikipedia.org/wiki/Homophobie
Es handelt sich dabei jedoch nicht um eine phobische Störung im klinisch-psychologischen Sinne.

Homophobie dagegen definitiv krank.

stellt eher eine persönliche Wertung dar.

Franz