Honorarbasis-Gesetzlich oder Private KV?

Guten Tag,

es geht mal wieder um das leidige Thema Krankenversicherung. Und zwar geht es um meine Frau die zur Zeit jetzt noch bei mir Familienversichert ist. Sie hat jetzt die Möglichkeit auf eine Stelle auf Honorarbasis. Sie würde dort ca. 12 Std die Woche machen und ca. 760€ im Monat verdienen. Würde deshalb aus der Familienversicherung rausfallen. Denn diese geht nur bis zu einem Einkommen von ca.400€ oder so(lyncht mich bitte nicht wenn es der exacte Betrag ist :wink:) Jetzt stellt mich mir eigentlich die Frage: Wäre es sinnvoller sie gesetzlich freiwillig zu versichern oder privat.

Bei der GKV wird meines Wissens ja noch unterschieden zwischen Haupt- bzw Nebenberuflich Selbstständigen(wird glaub ich mit Honorarkräften gleichgesetzt)
Ich glaube bis 18Std die Woche ist man nebenberuflich, oder kommt es aufs Gehalt an?
Also da sie nur 12Std die Woche arbeitet würde sich ja sicher darunter fallen.

Was würdet ihr in dem Fall empfehlen. Mit der privaten KV kenne ich mich leider überhaupt nicht aus. Mit was für Beiträgen habe ich da zu rechen. Lohnt sich dass dann überhaupt mit diesem geringen Lohn??

Ach ja…und ich habe gelesen wenn sie sich Privat Krankenversichert hat sie sehr schlechte Chancen wieder in die GKV angenommen zu werden. Ist das richtig? Was ist wenn sie den Job verliert? Dann kann sie die „private“ überhaupt nicht mehr zahlen?

Oh man…das ist echt ein Dschungel mit dem Versicherungen. Wer soll da durchblicken…

Ich bedanke mich schon mal im vorraus für eine Antwort

Mit freundlichen Grüßen

Gamble

P.S.: FAlls noch Information zur Situation verlangt werden gebe ich die gerne noch an

Hallo,

Denn diese geht nur bis zu
einem Einkommen von ca.400€ oder so(lyncht mich bitte nicht
wenn es der exacte Betrag ist :wink:)

360€ um genau zu sein :wink:

Jetzt stellt mich mir
eigentlich die Frage: Wäre es sinnvoller sie gesetzlich
freiwillig zu versichern oder privat.

Diese Frage wird die ausser dir selbst oder deiner Frau keiner beantworten können. A) ist es eine Frage des Geldes, B) eine Frage der Auffassung (gebe ich mehr Geld aus um mehr Leistungen zu erhalten??)

Also da sie nur 12Std die Woche arbeitet würde sich ja sicher
darunter fallen.

Soweit ich weiss, muss deine Frau auf Ihren Gewinn den entsprechenden Prozentsatz an KV zahlen (14,4%). Wenn ich also Honorar = Gewinn rechne, dann wären das erstmal 109,44 €. ABER die Kasse hat erstmal einen Mindestbeitrag von ca. 122 € /Monat.

Was würdet ihr in dem Fall empfehlen. Mit der privaten KV
kenne ich mich leider überhaupt nicht aus. Mit was für
Beiträgen habe ich da zu rechen. Lohnt sich dass dann
überhaupt mit diesem geringen Lohn??

Die Beiträge richten sich nach Tarif, Leistungen und Eintrittsalter. Evtl kommt noch ein Beitragszuschlag wg. Vorerkrankungen dazu.

Ach ja…und ich habe gelesen wenn sie sich Privat
Krankenversichert hat sie sehr schlechte Chancen wieder in die
GKV angenommen zu werden. Ist das richtig?

Das kommt auf die Umstände an. Einfach so zurück kann man nicht.

Was ist wenn sie den Job verliert? Dann kann sie die „private“
überhaupt nicht mehr zahlen?

Dann übernimmt das u.U. die Solidargemeinschaft.

Oh man…das ist echt ein Dschungel mit dem Versicherungen.
Wer soll da durchblicken…

Die Fachleute. In deinem Fall würde ich das Gespräch mit der GKV suchen. Ausserdem gibt es bei Selbständigkeit (auch auf Honorarbasis) noch andere Dinge zu beachten. Stichwort Rentenversicherung,…

Ich bedanke mich schon mal im vorraus für eine Antwort

Bitte

Grüße

Lars

Lohnt sich dass dann überhaupt mit diesem geringen Lohn??

Ich schließe mich dem Rat von Lars an. Deine Frau solle in dr gesetzlichen KV bleiben.