Honorarkraft vs.geringfügig angestellt

Hallo!
Mein Chef möchte mich von „geringfügig beschäftigt“ auf „Honorarkraft“ umstellen weil er dadurch 30 Euro spart. Was würde das für mich bedeuten? Können mir irgendwelche Nachteile entstehen? Bin dankbar für jede hilfreiche Antwort,

Das fällt mir spontan dazu ein:

Evtl. müsstest Du ein Gewerbe anmelden. Dann sind die Einkünfte außerdem nachträglich der eigenen Einkommensteuer zu unterwerfen.
Als Aushilfe hat man außerdem genau wie alle anderen Anspruch auf 6 Wochen Lohnfortzahlung bei Krankheit und Urlaubsanspruch wie alle anderen Mitarbeiter.
Weihnachts u evtl Urlaubsgeld müsste auch gezahlt werden, wenn die anderen das bekommen. Alles zusammen darf aber die 400,00 eur-Grenze nicht übersteigen, sonst wirds ein richtiges Arbeitsverhältnis.
Kündigungsfrist???

Ansonsten bitte Steuer- u Rechtsberatung nutzen.

LG

Hallo!
Mein Chef möchte mich von „geringfügig beschäftigt“ auf
„Honorarkraft“ umstellen weil er dadurch 30 Euro spart. Was
würde das für mich bedeuten? Können mir irgendwelche Nachteile
entstehen? Bin dankbar für jede hilfreiche Antwort,

Hallo,
kannst Du das etwas mehr erklären? Als geringfügig Beschäftigter kannst Du bis 400,00 Euro im Monat verdienen, der AG bezahlt pauschale Sozialversicherung, sowie pauschale Lohnsteuer. Vom was für ein Einkommen als Honorarkraft redest Du?
HG Circan

Das fluktuiert so etwa zwischen 130 und 280 euro monatlich.

Hallo

Ich würde dir abraten von dem Honorarvertrag,da solche Verträge meist einer Scheinselbständigkeit dienen.

bei Urlaub oder im Krankenheit hast Du kein Anspruch auf Honorar,vermutlich mußt du für deine geleistete Arbeit die Rechnungen erstellen, dich selber versichern sowie alles machen was man als selbstäniger tun muß.( Gewerbeanmeldung, Umsatzsteuermeldung ans Finanzamt und vieles mehr. Solltest du dich trotz alledem dafür entscheiden würde ich den Vertrag anwaltlich abschecken lassen.

Ich hoffe ich konnte dir helfen