Honorarvertrag oder Lohnsteuerklasse VI ?

Situation:
Person A hat einen festen Arbeitsvertrag (10 Std. / Woche) über drei Jahre mit einem Bruttoverdienst von 750 €. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit einen weiteren Arbeitsvertrag von 10 Std. / Woche zu erhalten (brutto 566 € / Monat) oder aber diesen in eine Honorartätigkeit (ca. 800 - 1000 € / Monat) umzuwandeln. Was ist steuertechnisch gesehen günstiger bzw. ab welchem Honorarverdienst müssen zusätzliche Krankenkassenbeiträge gezahlt werden?

Viele Grüße und vielen Dank, Simba

Servus,

steuertechnisch ist ein Einkommen von Null am günstigsten: Dann fällt unter keinen Umständen ESt an.

Lebenstechnisch ist es immer günstiger, ein höheres Einkommen zu haben, alldieweil die Steuerbelastung immer nur einen Teil der Einnahmen ausmacht.

Wegen der Beurteilung der KV-Pflicht gebe ich an die Versicherungsspezialisten weiter - die findet man übrigens im Brett „Versicherungen“.

Allgemeiner Hinweis: Sowohl steuerlich als auch sozialversicherungsrechtlich gibt es unter keinen Umständen ein Wahlrecht zwischen selbständiger und nichtselbständiger Arbeit. „Etwas über Rechnung laufen lassen“ und dergleichen Wortblasen sind falsch. Sie bleiben auch falsch, egal an wie vielen Theken davon getönt wird. Die Thekentrompeter werden nach der ersten SV-Prüfung ganz ruhig…

Schöne Grüße

MM