Hallo an alle,
ich hab bemerkt, dass mein Keller feucht ist. Also nicht wirklich nasse Wandstellen, eher soche Salzausblühungen, abplatzen der Farbe und des Putzes über dem Sockel usw… Da dieses Resultat auch an der Innenwand ist,gehe ich mal stark von aufsteigender Feuchte aus. Das Haus ist Baujahr 1939. Die Wand eine 40cm dicke Zeigelwand. Das Haus ist vorne etwa 1,30m im Erdreich und hinten steht es frei. Also vorne müsste ich evtl. aufbaggern. Ist das bei einer Front von 8m unproblematisch? Und welches Verfahren würdet Ihr empfehlen? Wer hat schonmal was von dryzone gehört oder damit Erfahrung gemacht?
Keine Ahnung, Andreas. Was soll ein Psychoanalytiker zu Feuchtigkeit am Bau sagen?! Aber merkwürdigerweise habe ich auch gerade mit dem gleichen Problem in meiner Praxis zu tun, die sich im Souterrain befindet. Ebensolches Ausblühen und Abplatzen des Putzes usw.
Man könnte deine Frage an mich also im Sinne einer Synchronizität (C.G.Jung) interpretieren…
Es grüßt dich
Branden
OK? Sie wurden mir vom Forum als Experte vorgeschlagen. Daher hab ich Sie hinzu gezogen.
Hi,
sorry, das mit der Vorschlagsfunktion für Experten scheint noch nich so ganz ausgereift zu sein.
Ich kann Dir da jedenfalls nicht mit Expertenwissen dienen.
Grüße,
Grünblatt
Hallo Andreas.
Auch das Thema „Feuchtigkeitssperrschichten“ ist eines der vielen, wo sich Laienhände zurückhalten müssen.
Es gehört mehr dazu, als sich im Internet ein paar Kartuschen mit dem angeblich seelig machenden Wirkstoff anzuschaffen.
Punkt 1 ist die Ursache zu ermitteln und diese abzustellen,
Punkt 2 den Feuchtegradienten und Versalzungsgrad im Mauerwerk zu bestimmen.
Soweit man den Arbeitsraum entlang der Gebäudefassade freilegen kann, ist ein wichtiger Punkt bereits in Angriff genommen worden. Über eine Drainage/Ringdrainage wird man das anstehende Wasser von der Bodenplatte und Wandflächen fernhalten können.
Die Trockenlegung ist dann der zweite Apekt, welcher allerdings auch das entsprechende Fachwissen voraussetzt.
Um Deine Frage zu beantworten:
Ob es sich um aus dem Erdreich aufsteigende Feuchtigkeit handelt, das kann man schnell mit einem auch elektronischen Prüfgerät bestimmen. Da reicht im Ergebnis der Kenntnisstand: hier ist es trockener oder feuchter.
Eine Ziegelwand kann man mit einer Schleierinjektion VERSUCHEN abzudichten.
Die Erfolgsaussichten sind allerdings bei dem porösen und inhomogenen Bauteil gering.
Und damit ist auch direkt die Frage nach dem Sinn und der Erfolgsaussicht des Einsatzes von DRYZONE geklärt!
Gruß: Klaus
Erst mal Danke für Deine Antwort. Wer genau kann solch eine Ursache und Feuchtegrad/Versalzungsgrad messen?
Bei meiner Frage hab ich eine Innenwand erwähnt. Damit meinte ich nicht die Innenseite der Außenwand sondern eine tragende Wand im Haus, die also keinerlei Verbindung zum Erdreich hat. Ich habe mir eine Feuchtemessgerät gekauft, das an der Stelle etwa 25% Feuchte anzeigt und etwa 10cm daneben nur noch 5%.Von daher denke ich an aufsteigende Feuchte, weil die Horizontalsperre wohl dem Alter Tribut gezollt hat.