Hormonelle Verhütung

Hallo allerseits!

Könnte es sein, dass hormonelle Verhütung dazu führt, dass die Menopause schneller eintritt? Hat jemand diese Erfahrung gemacht, oder hat das keine Auswirkungen?

Hallo

die Menopause tritt ein wenn der Körper keine nutzbaren Eizellvorräte mehr hat - diese werden in der Embryonalzeit angelegt und im Laufe der Jahre aufgebraucht. Eine hormonelle Verhütung reduziert die Zahl der einsetzbaren Eizellen nicht.

Wann die Menopause eintritt, ist überwiegend erblich bedingt und kann von aussen nur bedingt beeinflusst werden.

Hier ein paar Gründe für eine vorgezogene Menopause https://www.menopause-gesellschaft.de/themen/vorzeitige-wechseljahre/

Gruß h

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Ups. Ich habe was von 1 bis 2 Millionen gelesen, die bei der Geburt vorhanden sind. Im Laufe das Lebens werden etwa 2000 „aufgebraucht“. Vorrat wäre also noch genug.

die reinen Eier ja - die Eibläschen (Follikel) nein

Wenn die Follikel aufgebraucht sind, kann kein Ei mehr reifen, dann setzt die Menopause ein

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Hallo,

das hieße, dass Frauen, die hormonell verhüten und daher keine Eisprünge haben, nie in die Menopause kämen und dass Frauen, die quasi jede Möglichkeit einer Schwangerschaft nutzen und daher nur sehr wenige Eisprünge haben, sehr spät in die Menopause kämen.
Die Erklärung von Wiki finde ich realistischer:
Ursache ist die Umstellung des Hormonhaushalts durch eine nachlassende endokrine Funktion der Eierstöcke (Ovarialinsuffizienz).

Gruß,
Paran

Nein … Follikel haben sie trotzdem und die reifen auch sie nisten nur nicht ein …

Hallo,

„Wenn die Follikel aufgebraucht sind…“
„Follikel haben sie trotzdem…“

Was denn nu?

Wenn sowohl Eier als auch Folikel vorhanden sind, kann ein Mangel an diesen nicht die Menopause auslösen.

Aber mal zur eigentlichen Frage zurück.
Ob hormonelle Verhütung die Menopause beeinflusst, wäre nur statistisch zu ermitteln und auch das nicht leicht. Das Einsetzen der Menopause ist ohnehin bei jeder Frau unterschiedlich und kann sehr stark schwanken. Man vermutet, dass das Einsetzen der Pubertät von hormonähnlichen Substanzen aus Kunstoffen beeinflusst werden kann - im Umkehrschluss könnte also auch die Menopause von Hormonzufuhren beeinflussbar sein. Ebenso kann die Anzahl der Geburten, Bewegung, Ernährung, genetische Veranlagung usw. Einfluss haben.

Gruß,
Paran

Nein. Die Pille kann nur dazu führen, dass man den Beginn der Menopause nicht oder später (anhand anderer Beschwerden oder Veränderungen) bemerkt, weil der Zyklus (der mit Mikropille eigentlich gar keiner mehr ist) immer regelmäßig bleibt, d.h. die „Entzugsblutung“ setzt immer ein paar Tage nach Ende der Einnahme ein und nicht dann, wenn der Körper eigentlich hormongesteuert die Gebärmutterschleimhaut abbaut.

Um dem Stand der Menopause auf die Spur zu kommen, bieten manche Frauenärzte einen Hormontest an, dessen Aussagekraft aber umstritten ist, weil sich die Hormonspiegel nicht kontinuierlich mit dem Alter verändert.

Manche verschreiben auch bestimmte Verhütungspräparate, um die Menopause bzw. deren Begleitbeschwerden möglichst weit zu verzögern. Ich würde auch das umstreiten, wenn ich da mitreden könnte.

lies meinen verlinkten Artikel

Das beruhigt mich. Danke.