Hallo meine Mutter ist schon 64 und hat die Wechseljahre schon hinter sich und musste aber zu der Zeit als die Wechseljahre angefangen haben „Estramon 25“ (Hormonpflaster) nehmen. Nun hat Ihre neue Ärztin empfohlen die Horomonpflaster abzusetzten. Das hat sie dann auch gemacht indem Sie die Plaster LANGSAM abgesetzt hat. Zu Ihrer Verblüffung kamen die Depressionen und schlechten Symtome von damals wieder… Ihr ist auch klar dass es schlecht ist die Pflaster weit ins hohe Alter zu benutzen da das Krebsrisiko steigt… Nun ist die Frage welches ist denn das besser Übel? Oder gibt es noch eine Alternative?
Damit Sie mich an meinen Worten festnageln können, bräuchte ich die Akte Ihrer Mutter. Doch wenn es Ihrer Mutter so schlecht geht, würde ich ohne weitere Vorkenntnisse der Akte, Ihr verschreiben die Hormonpflaster weiterhin zu nähmen. Doch Ihren Konsum zu einem erträglichen Maße zu senken.
ich wurde auf jeden Fall empfehlen auf pflanzliche Produkte umzusteigen (Info. in der Apotheke) und auch Sojaprodukte in die Ernährung einzubringen. Hormone sind sehr ernsthaft zu nehmen und auf lange Zeit können die den Körper wirklich schädigen.
Hallo,
die Hormonpflaster abzusetzen ist sicherlich eine richtige Entscheidung. Die Depressionen erklären sich zunächst durch einen Mangel an zuvor eingenommenen Hormone. Der Körper hat sich hier an eine bestimmte Konzentration an Hormonen gewöhnt, und „braucht“ diese Menge um die sog. Glückshormone auszuschütten. Diese Beschwerden sind allerdings rel. normal und meißt nur von temporärer Natur. Das heißt wenn die Beschwerden nicht zu stark sind, sollte man den Pflaster langsam reduzieren und dann komplett absetzen. Parallel kann körperliche Betätigung z.B. Senioren-Sport einen guten Ausgleich darstellen. Hierbei werden ebenfalls „Glückshormone“ produziert und es dienst als ein kleines Auffangen des Hormonmangels.
Ich hoffe das war eine kleine Hilfe.