Moin Leute!
Endlich ist es wieder so weit, der Hornhecht ist da. Früher als Billigfisch („Arbeiteraal“) verkannt und wegen seiner grünen Gräten („iiihh!!!“) verschmääähhht, ist er eine echte Delikatesse!
Man kann sicher mit tausend Kräutern ein Gourmet-Gericht draus machen, ich esse ihn aber am liebsten einfach so:
- Hornhecht putzen/ausnehmen (Kopp ab)
- mit Küchenpapier abtrocknen
- salzen und in Mehl wenden
- ab in die Pfanne mit heißer Butter
- braten bis innen durch und außen goldig
…und dazu einfach eine Scheibe Schwarzbrot
Gruß von der Küste McPomms
Manfred
Hallo Manfred,
da muss ich doch unbedingt mal sehen ob ich den Hornhecht auch in Hamburg bekomme, denn es läuft mir das Wasser im Munde zusammen bei Deiner Schilderung. Ich erinnere mich an Besuche in der DDR, als wir im Kreis Demmin versuchten Fisch zu kaufen (so nahe der Ostsee) und es in verschiedenen Städten (Grimmen,Loitz, Jarmen, Demmin) immer wieder hieß nur Hornhecht sei vorhanden.
Damals wollte den keiner.
Ich werd mich mal bemühen.
Danke.
Tschüß
Karen
Ich hab mal an der Ostsee ein Gericht mit Aal gegessen, ist schon ne Weile her. Ich kan mich aber noch an die grünen Gräte erinnern, jetzt keimt in mir der leise Verdacht das die uns da beschissen haben, kann es sein das ich damit richtig liege?
Gruß
Stefan
Hallo Stefan,
Aal hat keine grüne Gräten… Jedenfalls nicht ohne mehrtägige Lagerung bei Zimmertemperatur 
Es könnte sein, dass Du mit Deinem „leisen Verdacht“ richtig liegst.
Aber geschmeckt hat es doch sicher trotzdem!!!
Gruß
Manfred
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