Hotel verkauf auf was muss ich achten?

Hallo ihr lieben,

ich hab mal eine Frage. Mein Vater hat ein Hotel, jetzt ist er aber vor 2 Jahren schwer erkrankt und kann es nicht mehr weiter führen. Da sich in unserer Familie keiner im Hotelfach auskennt möchte er es nun Verkaufen. Er macht solche Dinge aber gern ins Blaue hinein. Bevor er irgendwelchen Quatsch macht, würde mich jetzt interessieren, was genau bei sowas beachtet werden muss. Also welche Steuern müssten bei einem Verkauf beachtetet werden (von der Spekulationssteuer weiß ich, aber gibt es mehr?)

Ich habe bereits mehrere Stunden mit Google verbracht, leider finde ich nur Hilfe zu privaten Immobilien. Kann mir evt. jemand von euch helfen?

Vielen Dank schon mal im voraus

Servus,

grade eine Spekulationssteuer gibt es nicht in D.

Und wenn Betriebsvermögen veräußert wird, gelten auch die Regeln aus § 23 EStG nicht, weil es sich dann nicht um ein privates Veräußerungsgeschäft handelt.

Näheres zur Besteuerung, Besonderheiten bei Betriebsaufgabe, Veräußerung des Unternehmens im Ganzen etc. erfragst Du sinnvoll in unserem Brett „Steuern“, dort genauso wie hier aber bitte bitte unter Beachtung von FAQ:1129.

Schöne Grüße

MM

Moin,

Bevor er irgendwelchen Quatsch
macht, würde mich jetzt interessieren, was genau bei sowas
beachtet werden muss.

es gibt doch sicher so etwas wie einen (Dach)verband der Hoteliers in Deutschland.
Dort einfach mal nachfragen, ob es dort Menschen gibt, die beratend tätig werden können, oder ob sie solche Menschen benennen können, z.B. spezialisierte Makler.

Gandalf

Hallo,

um so mehr Geld es geht, um so höher ist auch der potentielle Schaden, den man anrichten kann. Daher kann und werde ich es nie verstehen, warum man bei solchen Projekten nicht auf Spezialisten wie Steuerberater und Anwaltskollegen zugeht, die wissen was Sache ist, und die entsprechende Sachen schon häufiger erfolgreich gemacht haben. Die sind zudem versichert. D.h. wenn die trotzdem Mist machen, haften sie, und die Versicherung ist ein solventer Schuldner.

Statt dessen sich auf Forenbeiträge von Leuten zu verlassen, deren Qualifikation man nicht ansatzweise einschätzen kann, ist etwas für Menschen die den besonderen Nervenkitzel lieben, oder einfach nach dem Motto „Sparsamkeit ist kein Geiz“ leben, und lieber riskieren € 100.000,-- in den Sand setzen als € 10.000,-- für fachlichen Rat auszugeben.

Gruß vom Wiz

Naja, also ganz so absurd ist es ja nicht, AUCH hier nach solchen Dingen zu fragen. Die Chance einen fähigen und spezialisierten Makler/Anwalt zu finden ist nicht genau 100% und dann kann es nicht schaden, nein es ist unerlässlich, sich selbst zumindest mal halbschlau gemacht zu haben, um nachher nicht dumm dazustehen.