Hallo zusammen,
ich sehe mich ein bisschen an der Grenze zu den Rechtsbrettern, aber irgendwie scheint mir der Kern der Frage doch eher in Richtung Reise zu gehen, darum also meine Frage hier.
Angenommen, die Frau P. hätte sich eine neue Waschmaschine gekauft. Und nun hätte sie zusammen mit der Waschmaschine auch einen Hotelgutschein einer nicht namenlosen mittelklassigen Hotelkette bekommen, einzulösen in diversen Hotels dieser Kette, unter anderem auch in D. Nun möchte Frau P. in einigen Wochen eh nach D. fahren und rief beim Hotel dieser Kette an - Gutschein würde akzeptiert und im fraglichen Zeitraum ginge der auch einzulösen. Also wunderbar.
Nur: Zur Buchung braucht Frau P. eine Kreditkarte. Frau P. besitzt sowas aber nicht und will auch gar keine besitzen. Und vor allem fragt sie sich, warum sie denn eine Kreditkarte benötige, da ja der Gutschein zur Bezahlung akzeptiert würde. Ferner hatte telefonische Nachfrage bei dem Hotel in D. ergeben, dass allfällige Extras (Minibar und Co.) durchaus vor Ort und in bar bezahlt werden können.
Nun muss aber laut dem Gutscheinaussteller zur Buchung definitiv eine Kreditkarte vorliegen. Telefonische Rückfrage bei der (kostenpflichtigen aber nicht überteuerten) Hotline ergab, dass dies „branchenüblich“ sei und „zur Sicherheit“.
Frau P. möchte nun gerne diesen Gutschein einlösen, allerdings sieht sie diese Forderung mit etwas Bauchgrimmen.
Einerseits steht hinter dem Gutschein ein namhafter Waschmaschinenhersteller und eine auch Laien nicht unbekannte Hotelkette (warum nur fangen beide Namen mit M an?) - andereseits mutet die Sache mit der kostenpflichtigen Telefonnummer sowie der notwendigerweise vorhandenen Kreditkarte doch sehr seltsam an.
Langer Vorgeschichte kurze Frage: ist das in Reisekreisen wirklich „branchenüblich“, dass man bei der Buchung seine Kreditkartendaten angibt, auch wenn die Bezahlung anderswie (in dem Fall per Gutschein und bar) erfolgt? Oder ist hier üble Abzocke zu befürchten?
*wink*
Petzi