wieso wär der tod ein ausweg?
hi!
fand das gedicht nicht schlecht, ich hab mit ritzen zwar keine erfahrungen gemacht, zumindest nicht persönlich (freunde von mir machen es aber)aber das soll ja nichts heißen…
bei deinem text hat sich mir aber eine frage gestellt…
du hast geschrieben das selbstmord ein ausweg wäre aus dieser verfahrenen situation! woher willst du wissen das es nach dem tod nicht genauso weitergeht? es ist eine change 50:50 richtig zu liegen… aber was ist wenn unsere probleme dann dohc noch weiter gehen? ganz davon abgesehen was man seinen freunden und verwandten mit einem selbstmord antut. Was ich mcih bei deinem Text auch gefragt habe bezieht sich zwar eher auf die gesammte gesellschaft als weniger genau auf dich und zwar, wieso meinen leute sich ritzen zu müssen? ok, für manche mag es erleichterung sein, schmerz zu empfinden der den anderen regelrecht fortwäscht, für eine kurze zeit zumindest… aber andere machen es um „cool“ zu wirken. aber wieso? ist die definiton von cool etwa ich muss mich ritzen, muss mir, meinem gesunden körper meiner gesunden psyche schmerzen zufügen, um aus der masse hervorzustechen? es ist doch vollkommen unverständlich, zumindest für mich, das ritzen so zu einer art modeerscheinung geworden ist!denken die meisten denn wirklich, dies wäre nur eine sache die ne woche anhält und dann wieder verschwindet? die narben bleiben doch und für was? für nichts und wieder nciht, nur um für kurze zeit aus der masse aus dem freundeskreis vielleicht hervorzustechen… wärenddessen die menschen die keinen anderen ausweg als ritzen sehen, davon am liebsten loskommen wollen… es ist doch mehr als unverständlich… sollten wir nicht mehr auf andere achten als auf uns? als unseren vorteil immer zu sehen (uns ins rampenlicht durch solche total unpassenden aktionen zu stellen)? das unsere gesellschaft von tag zu tag zunehmend desinteressierter wird was ihre umgebung angeht, lässt sich ja täglich beobachten… siehe die fußgängerzohne wo vielleicht jemand hilfe braucht: die ´Menschen drehen sich im nettesten fall einmal um, um zu gaffen oder irgendwelche unpassenden sprüche zu reißen, wenn sie nicht gar nur an der hilfebenötigenden person vorbeilaufen… nur die wenigsten helfen? wir würden in solch einer lage dohc auch hilfe erwarten uns wünschen, oder? wie soll das denn dann in 50 jahren aussehn? momentan haben wir nur desinteresse, was ist in einem halben jahrhundert? die leute stürmen drauf los und helfen dem, der unrecht tut oder was?
ich weiß, dass ich hier grade etwas ausgeschweift bin und den themenverlauf verändert hab, allerdings sind das wirklich fragen die sich mir gestellt haben als ich deinen text durchgelesen hab…
liebe grüße libertatis amata
