Hallo Hobbes,
na dann, herzlich willkommen 
So ich bin 22, ich ziehe demnächst (in nem halben jahr) nach
Hamburg und fange dort bei ner zeitarbeitsfirma das arbeiten
als Produktionshelfer an,
Das heisst, den Job dort hast Du schon fix zugesagt und Vertrag unterschrieben und alles? Das ganze geht halt einfach erst in nem halben Jahr los?
wie jeder weis is da nich gerade das
große geld am laufen
Ehrlich gesagt - ich ahne nicht, wieviel man da so kriegt
Aber das ist auch egal, wichtiger ist, dass DU weisst, wieviel Du da kriegst. Brutto? Und netto? Gerade im Schicht-Akkord-Bereich gibt es doch (soweit ich mich erinnere) irgendwelche steuerfreien (steuerbegünstigten?) Zuschläge. Sprich, Du wirst wissen, wieviel Kohle Du netto bekommst.
Und da Du ja noch ein halbes Jahr Zeit hast, kannst Du sicherlich mal in den einschlägigen Quellen (Internet, Tageszeitung, hinfahren) mal rauskriegen, was die Miete so in einer Dir genehmen Unterkunft in Hamburg kostet. Nebenkosten nicht vergessen, Strom, Telefon etc. Sodele, das ganze sollte (Pi mal Auge) nicht mehr als ein Drittel vom Nettogehalt sein, lieber für den Anfang weniger…
Naja, und dann weisst Du ja, was Du bisher so zum Leben (Auto, Handy, Ausgehen, Hobby, Klamotten) brauchst - lieber Aufrunden, Grossstädte tendieren dazu, teurer zu sein als Dörfer
Sodele, das rechnest mal zusammen und wenn Du mehr verbrauchst als Du netto verdienst ist’s blöd. Dann kannst nochmal ehrlich in Dich gehen, wo Du vielleicht sparen könntest und wenn’s dann immer noch nicht langt, bist beim Nebenjob.
Da bin ich jetzt unsicher, ich hatte immer gedacht, dass man das seinem Brötchengeber melden muss - hab aber inzwischen gelernt, dass das wohl nicht so ist. Aber - wie auch immer - ich würde das auf jedem Fall dem Arbeitgeber sagen. Zum einen gibt es Arbeitsverträge wo das eh drinsteht und zum anderen gibt’s ja die üblichen Arbeitszeitregelungen, die trotz Nebenjob gelten. Also lieber fragen 
ja dann schicht arbeiten mache und jede woche zu ner anderen
zeit arbeiten muss! (6-14uhr / 14-22uhr / 22-6uhr)
gibt es denn überhaupt nebenjobs die da für mich in frage
kommen können?
Hölle - bist Du sicher, dass Du das willst? Da würd ich doch lieber die 6 Monate die Du noch Zeit hast, richtig übel arbeiten, um ein gewisses finanzielles Polster zu haben, so dass Du Dich - zumindest in der ersten Zeit - auf den neuen Job einstellen kannst. Stell ich mir persönlich doch übel anstrengend vor 
Ansonsten müsstest das halt mit dem potentiellen Nebenjobchef klären. Wenn Du die Wochenenden im Hauptjob frei hast, kämen natürlich alle Nebenjobs in Betracht, die nur am Wochenende stattfinden (Kellnern, (Sonntags)zeitung austragen etc.) Ansonsten kämen vielleicht noch solche Nebenjobs in Frage, die Du daheim bei freier Zeiteinteilung machen kannst. Wobei es hier unendlich viele schwarze Schafe gibt, also gut informieren vorher 
*wink*
Petzi