How To: Träumen?

hallo ich bin Nils,

Also ich hatte gestern einen sehr tollen traum an den ich mich auch perfekt errinern konnte…
Nun stellte ich mir die frage:
Was kannich tuhen damit man träumt?

weil: ich habe leider nur selten träume woran ich mich errinern kann oder was kann ich tuhen damit ich mich besser erriner ? ich schlafe meist um ca. 23-24uhr ein und wache um 7uhr in der woche und am wochenende um ca. 10:30 uhr auf.

ich träume vll. maximal 1x alle 2-3monate mit errinerung.

mfg
Nils

Also, zu aller erst… du hast jede nacht mindestens 5 Träume. Du denkst bloß das du nicht träumst weil du dich nicht daran erinnern kannst. Doch mann kann seinen Blick schärfen. Zu allererst solltest du beschließen das du dich erinnern !willst!. Richte dir den morgen so Zeitlich einrichten, das du gleich beim aufwachen noch zeit hast dich mit dem Traum zu beschäftigen. Sobald du erwachst bist, beschäftige dich mit dem Traum gedanklich; geh ihn noch mal durch, überlege was passiert ist und wenn du willst schreib was auf. Je mehr du dich mit dem geträumten beschäfstigst, um so besser bleibt dir der Traum in Erinnerung. Doch man hat dabei nicht viel Zeit. um so klarer dein Kopf wird, um so undeutlicher wird der Traum. Er kann einem manchmal wie Sand durch die Finger gleiten.

Ich hatte mal einen Traum den ich aufschreiben wollte, und ich merkte richtig wie er mir weg rutschte. Di der Mitte des 2. Satzes hatte ich gar keine Ahnung mer was ich da schreibe und worüber ich was schreiben wollte. Der Traum war weg, und ich wach.

Aber setz dich nicht unter Druck. Mit dem Träumen is das so eine Sache. Mann weiß nie was passiert. aber ich find cool. Is eine ganz eigene Sache die dir keiner zerreden kann. Viel spaß beim schlafen!

und meld dich mal wieder.

Dankeschön ich probiers ma mitm aufschreiben :smile:

Hallo Nils,
es tut mir leid, dass ich Dir jetzt erst auf Deine Anfrage antworte, doch ich war eine lange Zeit online nicht präsent.
Du möchtest Dich gerne an Deine Träume erinnern? Es gibt sehr viele Dinge, die man da tun kann, und sie finden auf verschiedenen Ebenen statt.
Ich möchte Dir ein paar Beispiele geben.

  1. Werteschätze die Welt der Träume!
    Sei dir bewusst, dass der Traum ein wichtiges Element Deines menschlichen Daseins ist. Er ist Dein magisches Erbe,zu welchem Du eine Verbindung herstellen kannst. Denke am Tage über die Welt der Träume nach, und stelle Dir die Frage, was die Wahrnehmungen in der Traumwelt von den Wahrnehmungen in der Realität unterscheidet.
  2. Beschäftige Dich mit dem Geträumten.
    Führe ein Traumtagebuch, dass Du vielleicht selbst schmückst, bunt beklebst, etc. Dieses Buch muss etwas Wichtiges für Dich sein. Notiere darin jeden noch so kleinen Traumfetzen. Aber nicht in dem Du schreibst, was in deinem Traum war (da war ein alter Mann in meinem Traum, der …), sondern als würdest du es im Moment des Schreibens eleben (da ist ein alter Mann, der…). Gebe deinem Traum einen Titel, eine Überschrift, welche die Hauptaussage die Du in dem Traum erkennst, repräsentiert. Du kannst auch Zeichnungen oder Skizzen von der Traumszenerie anfertigen, oder Gegenstände, die Dir im Traum begegnet sind, basteln.
  3. Bist du „rein“?
    Wenn wir den Kopf voller Dinge haben, die uns mit dem Klein Klein der Alltagswelt beschäftigt halten, dann bleibt wenig Aufmerksamkeit für das Träumen übrig. Du solltest Dir am Tage ruhige Momente gönnen, in denen Du entweder meditierst oder sonst wie Deinen Geist besänftigst. Unser Geist ist ständig beschäftigt. Halte die Welt an, die Dir Dein Kopf diktiert! Habe weder Furcht noch Sorge! Diese Posten verzehren unsere Traumenergie. Was Du also wenigstens machen kannst ist, den Tag abhacken. Wenn Du Dich zum Schlafen hinlegtst, sei Dir bewusst, dass der Tag gelaufen ist, und morgen ein anderer stattfindet. Vielleicht denkst du noch kurz darüber nach, was gut, und was nicht so gut gelaufen ist, und was Du am anderen Tag besser machen möchtest, Du kannst Dir auch auf einen Zettel schreiben, was Du am folgenden Tag unbedingt erledigen musst, und was Du nicht vergessen darfst, damit sich Dein Geist nicht weiter mit dem Morgen beschäftigen muss. Würdige die Nacht als Abenteuerreise!
  4. Schlafe nicht nur, weil Du müde wirst, sondern weil Du träumen möchtest. Jede Stunde vor 24 Uhr zählt doppelt! Mache ein Event daraus, schlafen zu gehen.
    Übrigens unterdrücken Rauschmittel unsere Fähigkeit des Träumens bzw. des Traumerinnerns. Solltest Du welche nehmen, dann räume Dir zeiten ein, in denen Du darauf verzichtest ( Rauschmittel fastest). Trinke am Tag genügend Wasser, und nicht erst in der Nacht, wenn du vom Durst geweckt wirst.
    Nach dem Aufwachen bleib ruhig liegen, und vermeide es Dich zu bewegen! Es klingt zwar seltsam, aber unsere Traumerinnerung geht verloren, sobald unsere Muskeln tätig werden. Bleibe also kurz liegen und denke nach dem Aufwachen darüber nach, was Du geträumt hast, und nicht darüber, was Dich am heutigen Tag alles erwarten wird. Hast du dann Traumerinnerungen, fühle sie nach, lass die Bilder noch einmal hochkommen, oft fällt einem dann noch mehr ein. Hast Du aber dann das Gefühl, dass da nicht mehr kommt, dann nimm Dein Traumbuch zur Hand und beginne zu schreiben. Zensiere nichts, egal wie seltsam oder peinlich das Geträumte auch ist.

Ich hoffe, Du bekommst ein Gefühl dafür, wie es sich mit dem Träumen verhält, wenn Du diese wenigen praktischen Anleitungen in die Tat umsetzt. Für weitere Rückfragen stehe ich Dir zur Verfügung, denn es gibt so unendlich viel über uns Träumer und den Traum zu sagen. Uns Träumer? Natürlich uns, Dein Interesse am Thema macht dich zu einem Träumer, viel mehr als die Menschen, die sich jede Nacht an ihre Träume erinnern, und das einfach so hinnehmen. Also bitte ich Dich, träume weiter und übe Dich. Die Welt kann es sich nicht leisten auch nur einen Träumer zu verlieren.
Gruß, Alex

hallo Nils…
nette frage die du da stellst… :smile:
du möchtest mehr träumen…
was könnte man da tun?
wenn du mich fragst und das tust du ja hier, dann probier es mal mit „träume herausfordern“…
leg dich aufs sofa außerhalb deines tagesrythmusses, am nachmittag zum Beispiel, und versuch einfach zu schlafen oder zu dösen und dann sollte sich eigentlich ein „traum“ wach machen… mach es öfters, dann sollte sich Ruhe in dir ausbreiten und dir einen netten oder auch weniger netten traum verschaffen… LOL… :smile:))