Hallo,
das ist eine sehr zwiespältige Sache.
Bei der Werkstatt würde ich es -nie- machen, dass ist wie eine Einladung zum Geldverdienen. (Ebenso wie eine „Durchsicht“). Der Prüfer kommt regelmäßig, der kiegt nen Kaffee und macht, was die Werkstatt sagt. Wenns also große Probleme gibt - Ok, dann helfen sie Dir, das Auto druchzubringen. Dannwürde ich aber lieber nicht damit fahren. Und wenn die Werkstatt verdienen muss - werden einfach ein paar Dinge gemacht (Scheibenwischer auswechseln, Bremse hinten …). Du „sparst“ ja die Wiedervorführung, daher hat mans gleich erledigt
.
Beim Tüv (ohne Werkstatt) hatte ich eine ewige Mängelliste mit den komischsten Sachen. Hätte mich ein Heiden Geld gekostet. Bin dann halt zur Dekra. Die Liste war wesentlich kürzer und billiger. Dieser Eindruck ist nicht einmalig - ich wohnte früher in einer anderen Gegend - hier war auch die Dekra-Prüfung deutlich „kundenfreundlicher“.
Der TÜV hatte bspw. moniert „Lenkung locker“ (das war aber Quatsch, der Heini hat da mit Gewalt dran rumgefuhrwerkt …) und „Leuchtweiteneinstellung fehlt“ und „Nummernschildbeleuchtung“ defekt. Nun, die Dekra hat weder die Leuchtweiteneinstellung noch die Nummernschildbeleuchtung moniert. Ein kurzer Blick - Ok, Leuchtweiteneinstellung fehlt, na gut, dann können wir se halt nich prüfen. Der TÜV -Heini hat erst mal ein paar Seiten gewälzt, ob das Auto das haben muss und das unter „Leichte Mängel“ vermerkt.
Dafür hat die Dekra gemerkt, dass die Batterieabdeckung fehlte (1,- Euro
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Kehrseite: Sicherheitsmängel werden u.U. schlichtweg ignoriert. Wenn Du also Familie hast, würde ich trotzdem zum Tüv gehen.
Der Preis für den TÜV/AU sollte eigentlich nur eine untergeordnete Rolle spielen, die 10-20 Euro Differenz sind egal.
Gruss
wl
Hat jemand einen Tipp, wo es momentan günstig ist? Oder ist es
ratsam, lieber etwas mehr zu bezahlen, wenn dafür kleine
Mängel nicht einfach nur festgestellt, sondern gleich behoben
werden (ohne nochmalige Vorführung)?
Vielen Dank im Voraus für die Mithilfe!