wenn ich dsl hab und mehrere rechner dran betreiben will, dann brauch ich einen hub (oder einen switch). beim schönen bildchen auf http://adsl-support0.de/isdn.html
heißt das dann, dieser hub/switch kommt einfach zwischen adsl-modem und netzwerkkarte, und dann funktioniert das ganze.
richtig so?
um DSL „zu verteilen“ braucht’s einen Router! Der sieht auch fast aus wie ein Hub/Switch. Ein „oller“ PC mit zwei Netzwerkkarten und nem ICS tut’s da auch.
…dieser hub/switch kommt einfach zwischen
adsl-modem und netzwerkkarte, und dann funktioniert das ganze.
richtig so?
Im Prinzip richtig, allerdings würde ich dann einen Hub empfehlen, da mache „preiswerten“ Switche bei PPPoE Probleme machen, beim Hub hast Du keine Probleme. Ausserdem wirken sich die Performancevorteile eines Switches eh nicht bei einer Hand voll Rechner voll aus.
Einziger Nachteil, es kann nur ein PC die DFÜ-Verbindung per DSL aufbauen. Wenn dieser im Netz ist und ein anderes System zeitgleich versucht die Verbindung aufzubauen, kommt die Meldung „Leitung belegt“.
Wenn das so nicht reicht, benötigst Du einen Router. Wie hier schon angedeutet, entweder einen PC oder einen DSL-Router (gute ca. 120€).
Ausserdem wirken sich
die Performancevorteile eines Switches eh nicht bei einer Hand
voll Rechner voll aus.
Hub: Half-Duplex, durch Kollisionen in Summe maximal 60% der max. Bandbreite nutzbar
Switch: Full-Duplex, Kollisionsfreiheit, Jeder hat die volle Bandbreite.
Also, ab vier Rechnern lohnt sich ein Switch allemal! Darunter sind die Vorteile marginal, das ist wohl wahr… Allerdings sind die Preisunterschiede ebenso marginal, so daß sich ein Switch schon lohnt.
Achja, kannst Du mir erklären, wie die Probleme mit PPPoE via Switch aussehen? So technisch wie möglich, bitte! Interessiert mich wirklich, schließlich _sollte_ es dem Switch ja egal sein, was da über sein Ethernet flitzt. Frame ist Frame, oder?
Ich könnte dir meienn Allnet 129A anbieten. Denn ich steige im laufe der Woche auf nen Router mit WLAN um.
Mit dem ALL129 gehe ich zur Zeit mit drei rechnern ins netz und kann unter ihnen natürlich auch daten verschieben.
Hat nen 4 Port Switch/Hub. Firewall usw.
Ist ganz einfach einzurichten.
Hub: Half-Duplex, durch Kollisionen in Summe maximal 60% der
max. Bandbreite nutzbar
Theoretisch korrekt, allerdings sind in einem reinen privaten Netz, bei normalen Anwendungen diese 60 % (über die genaue Prozentzahl kann man auch streiten) völlig ausreichend. Steht in meinem Artikel ja auch drin, das ein Switch mehr Performance besitzt. Aber leider haben diese gerade im Low-Price Bereich Probleme mit PPPoE und diese Geräte sind meßtechnisch auch nicht immer besser als ein Hub, da hier die Switchingengine alles andere als gut ist.
Switch: Full-Duplex, Kollisionsfreiheit, Jeder hat die volle
Bandbreite.
Nur leider hat hier der IP-Stack von Win32 sehr oft Probleme, so das es hier in der Praxis oft zu niedrigeren Bandbreiten kommt als im HDX-Mode. Ausserdem werden oft nur in eine Richtung Daten transferiert, so das in diesem Falle nur die ACKs zeitgleich übertragen würden. Von daher in vielen (nicht in allen) Umgebungen vernachlässigbar.
Achja, kannst Du mir erklären, wie die Probleme mit PPPoE via
Switch aussehen? So technisch wie möglich, bitte!
Interessiert mich wirklich, schließlich _sollte_ es dem Switch
ja egal sein, was da über sein Ethernet flitzt. Frame ist
Frame, oder?
Naja so ganz egal ist einem Switch ja auch nicht was so übers Ethernet flitzt. Theroretisch gesehen sollte es auch klappen, das habe ich nicht bestritten. Allerdings kenne ich eine vielzahl von Switchen (im Homebereich) die Probleme machen. Die Probanden droppen Frames (durch tracen mit NAI Sniffer klar zu erkennen). So wie es aussieht, erkennen diese Switche die Pakete als fehlerhaft an. Mit „echten“ Switchen wie Nortel BayStack, Cisco Catalyst oder HP’s funktioniert es fantastisch. Eine genaue (so technisch wie möglich) Erklärung kann Dir wohl nur der Hersteller geben. Ausserdem wenn man Performancetests macht, zwischen einem guten Hub und diesen „preiswerten“ Switchen, schneiden die Switche nicht besoinders gut ab. Ab einer Netzlast von gerade mal 2 % ist jeder Hub Performanter, wie gesagt, grottenschlechte Switchingengine.
gute Antwort. Der Netzwerktechniker Chris hat sicher nur die
Begriffe vertauscht :o)
Das habe ich eigentlich nicht. Ich denke nur hier handelt es sich um eine Umgebung, in der man Erfahrungen austauschen kann, oder ? Falls ich mich irre geb Bescheid.
Ich bin bestimmt nicht Allwissend und immer für Infos dankbar. Aber zu dem was ich in meiner Antwort geschrieben habe stehe ich voll und ganz.
Wenn es nicht zu dem passt, was evt. in Hochglanzprospekten steht, tut es mir wirklich von ganzem Herzen leid
um DSL „zu verteilen“ braucht’s einen Router! Der sieht auch
fast aus wie ein Hub/Switch. Ein „oller“ PC mit zwei
Netzwerkkarten und nem ICS tut’s da auch.
hallo.
olle pcs hätt ich genug rumstehen, ja… aber was is denn ein ics?
in Bezug auf einen Router kann ich Dir (aus Erfahrung) die Lösung mit dem (alten) PC und 2 Netzwerkkarten empfehlen. Als Software setze ich das auf Linux basierende fli4l ein.
Ich selbst habe leider von Linux keine Ahnung … ist aber mit fli4l auch nicht nötig: die Konfiguration erfolgt über .txt-Dateien ist ist auch deswegen so einfach, weil es eine komplette deutsche Dokumentation gibt. Und: Das ganze ist ´für lau´ im Netz verfügbar.
Mein Router ist jetzt ein alter K6 (RUNTERgetaktet auf 120MHZ, weniger kann ich nicht einstellen) mit 16MB Ram ohne Monitor, ohne Tastatur, ohne Festplatte, ohne Grafikkarte … lediglich ein Diskettenlaufwerk ist erforderlich (wahlweise ist statt des Disklaufwerkes ein CD-Romlaufwerk möglich).
Da das Ding nu kaum Leistung aufnimmt habe ich den Proz-Lüfter auf 5, den Netzteillüfter auf 7 Volt runterge´voltet´: fast unhörbar tut er jetzt seinen Dienst.
Ich bin begeistert!