Hallo!
Kann mal jemand nem Laien wie mir erklären, was nun der Unterschied is, zwischen nem Motor mit
a) 75 PS und 1.3 Liter
b) 75 PS und 1.6 Liter
Wie wirkt sich das auf die Leistungsfähigkeit aus? Was sind die Vorteile von b) ?
DANKE - JENS
Hallo!
Kann mal jemand nem Laien wie mir erklären, was nun der Unterschied is, zwischen nem Motor mit
a) 75 PS und 1.3 Liter
b) 75 PS und 1.6 Liter
Wie wirkt sich das auf die Leistungsfähigkeit aus? Was sind die Vorteile von b) ?
DANKE - JENS
Hallo!
a) 75 PS und 1.3 Liter
das ist der sportliche - will sagen immer schön drehzahl hoch halten, sonst passiert nix.
b) 75 PS und 1.6 Liter
das ist der mit mehr dampf in allen drehzahlbereichen. die drehmomentkurve dürfte etwas höher und flacher sein. kannst du schaltfauler fahren.
für mich die bessere wahl.
aber die geschmäcker sind halt verschieden. kannst mit beiden spass haben.
Ps kannst du
a. über hubraum
b. über drehzahl und
c. über kompressor oder turbolader erzielen.
dabei gilt die alte regel, und für mich das einzig wahre,
nothing beats cubicinshes - exept more cubicinches.
auf gut deutsch - hubraum ist alles!
t.
Kann mal jemand nem Laien wie mir erklären, was nun der
Unterschied is, zwischen nem Motor mit
a) 75 PS und 1.3 Liter
b) 75 PS und 1.6 Liter
Wie wirkt sich das auf die Leistungsfähigkeit aus? Was sind
die Vorteile von b) ?
Hallo Jens,
Leistung ist das Produkt aus Drehzahl x Drehmoment. Der Motor mit größerem Hubraum holt mit jedem Kolbenhub mehr Gemisch als der Motor mit kleinerem Hubraum. Er erzeugt deshalb höheres Drehmoment und muß für eine bestimmte Leistung nicht so schnell drehen. Bei ansonsten gleicher Konstruktion wird der Motor mit größerem Hubraum länger leben als der Heuler mit hoher Drehzahl. Motore, die ihre Leistung vorzugsweise aus hoher Drehzahl holen, können ein Auto genau so schnell machen, an der nächsten Steigung werden sie aber „verhungern“, während der Motor mit hohem Drehmoment von der Steigung nicht viel merkt.
Die Kfz-Steuer wird nach Hubraum berechnet. Das ist aber auch schon der einzige Vorteil des Motors mit dem kleineren Hubraum.
Ansonsten gilt für den Hubraum: Viel hilft viel.
Gruß
Wolfgang
Hey,
viel Hubraum fetzt zwar, ein Turbo ist aber - meiner Meinung nach - schöner. Weil man den Benzinverbrauch selber viel mehr beeinflussen kann (zumindest beim Benziner) und durch den meist geringeren Hubraum deutlich preiswerter in der Versicherung fährt als mit einem vergleichbaren Auto.
Gruß,
Dieter
Hallo Jens,
ein Motor ist eine sogenannte Wärmekraftmaschine. Diese erzeugt Energie dadurch, daß sich in ihr zyklisch Gase komprimieren, erhitzen und ausdehnen.
Das geschieht innerhalb der Maschine. Je größer nun der zur Verfügung stehende Raum zur Volumenveränderung der Gase, desto mehr Energie kann in einem Zyklus erzeugt werden.
Der Hubraum gibt nun genau diesen zur Verfügung stehenden Raum an.
Die Leistung ist bestimmt durch die Energie, die in einer Zeiteinheit erzeugt werden kann. Je mehr Energie der Motor pro Sekunde erzeugt, desto mehr Leistung erzeugt er.
Man kann also (neben anderen Möglichkeiten) auf 2 Arten mehr Leistung produzieren. Durch mehr Hubraum oder durch mehr Arbeitszyklen pro Zeit.
Wenn 2 Motoren (mit sonst ähnlichen Daten) mit unerschiedlichem Hubraum also die gleiche Leistung erzeugen, kann man davon ausgehen daß der kleinere Motor dies bei einer höheren Drehzahl tut.
Das blöde dabei ist, daß die erzeugte Kraft mit der Drehzahl nicht steigt. Kraft ist Arbeit durch Zeit oder Leistung durch Geschwindigkeit (Physiker mögen mir den Verzicht auf exakte Darstellung verzeihen).
Bei gleicher Leistung erzeugt der Motor mit der höheren Drehzalh also weniger Kraft. Diese wird beim Auto üblicherweise als Drehmoment angegeben.
Das Drehmoment ist aber (wegen Kraft = Masse mal beschleunigung)
einzig für die Beschleunigung verantwortlich. Daher ist ein Motor mit größerem Hubraum angenehmer zu fahren. Man muss ihn nicht dauernd hoch drehen um vorwärtszukommen.
Max
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
…und durch den
meist geringeren Hubraum deutlich preiswerter in der
Versicherung fährt als mit einem vergleichbaren Auto.
Hallo Dieter,
die Aussage mit der vom Hubraum beeinflußten Versicherungsprämie würde ich mir noch einmal überlegen. Da war doch was mit Typklassen… ? Gerade die hoch drehenden Heuler werden vorzugsweise von sehr jungen Leuten mit deprimierender Unfallstatistik gefahren. Dieses Risiko lassen sich die Versicherer bezahlen.
Gruß
Wolfgang
Hallo Dieter,
diese Aussage ist so völlig falsch.
Deutlich billiger sind die nur in der Steuer und eventuell im Verbrauch.
Die Versicherungen gehen nach Typenklassen. Unfallwahrscheinlichkeiten werden dafür statistisch bearbeitet.
Und neben dem Golf - weil sich eben viele Ihr „Fahrschulauto“ kaufeen - sind es gerade Turbos mit niedrigerem Hubraum für die du viel Steuern zahlst, weil gerade Fahranfänger sich solche kaufen.
Ich zahle jedenfalls für den 323ti weniger Versicherungsprämie als für den 318ti. Wobei meiner nun auch schon teuer wird weil Ihn sich mehr Unfalversacher leisten konnten.
Gruß ivo
Moin
die Aussage mit der vom Hubraum beeinflußten
Versicherungsprämie würde ich mir noch einmal überlegen. Da
war doch was mit Typklassen… ?
Die es nicht in allen Ländern gibt, bei mir (Luxemburg) zählen nur persönnliche „Ausrutscher“, PS, Hubraum und Neupreis.
Kann dir die Formel gerne mal raussuchen.
cu
Hallo ,
Leistung ist das Produkt aus Drehzahl x Drehmoment. Der Motor
mit größerem Hubraum holt mit jedem Kolbenhub mehr Gemisch als
der Motor mit kleinerem Hubraum.
Sorry aber das ist nicht mehr ganz richtig.
Durch schaltbare Saugrohre wird das Volumen über die Stellung des Saugrohres bestimmt. (Natürlich bei max Stellung ist der Hubraum für die Menge bestimmend)
Er erzeugt deshalb höheres
Drehmoment und muß für eine bestimmte Leistung nicht so
schnell drehen.
Auch nicht ganz. EIne optimale Verbrennung des Gemisches muss auch gegeben sein und das hat auch nicht unbedingt was mit der Menge, sondern mit der Kolbenform der Brennraumform und dem Anteil an Kraftstoff und Luft. Dazu kommt noch die Gemischbewegung im Brennraum/Zylinder.
Bei ansonsten gleicher Konstruktion wird der
Motor mit größerem Hubraum länger leben als der Heuler mit
hoher Drehzahl.
Diese Behauptung ist meiner Meinung nach nicht richtig.
Materialermüdungen treten auf, wenn die Kraft zu groß wird.
Die verschiedenen Kräfte die im Motor wirken haben alles etwas mit Masse und Geschwindigkeit und Hebel u.s.w. zu tun.
Die Kräfte welche auf die Materialien des Motors wirken haben direkt nichts mit dem Hubraum zu tun.
Motore, die ihre Leistung vorzugsweise aus
hoher Drehzahl holen, können ein Auto genau so schnell machen,
an der nächsten Steigung werden sie aber „verhungern“, während
der Motor mit hohem Drehmoment von der Steigung nicht viel
merkt.
Wenn die Getriebeübersetzungen die gleichen währen.
Dann allerdings würde der große Motor erst gar nicht auf die Geschwindigkeit des kleinen Motors kommen.
Gruss Bert
Hallo ivo!
Hast natürlich recht! *selbstaufdenkopfhau*
Ich meinte auch Steuern!
Gruß,
Dieter
P.S.: Meine Aussage/mein Beitrag ist allerdings nicht „völlig falsch“.
-)
Habe mich schon korrigiert!
Hallo Max!
Man kann also (neben anderen Möglichkeiten) auf 2 Arten mehr
Leistung produzieren. Durch mehr Hubraum oder durch mehr
Arbeitszyklen pro Zeit.
Gerade die „anderen Möglichkeiten“ vernachlässigst du hier einfach, obwohl sie doch sehr interessant sind.
Wenn 2 Motoren (mit sonst ähnlichen Daten) mit
unerschiedlichem Hubraum also die gleiche Leistung erzeugen,
kann man davon ausgehen daß der kleinere Motor dies bei einer
höheren Drehzahl tut.
Eventuell tut er es aber auch einfach mit einer höheren Verdichtung, so wird nämlich bei jedem Durchlaufen des Kreisprozesses ein größerer Energiebetrag frei.
Es kann also durchaus sein, dass der kleinere der beiden 75PS-Motoren durchaus der durchzugsstärkere und dabei gleichzeitig auch noch sparsamere Motor ist.
Andere Aspekte wie (Saugrohr-)Aufladung, unterschiedliche Ventilsteuerzeiten etc. sind bei der Betrachtung auch noch gar nicht berücksichtigt worden.
Auch ist bisher nur bedingt deutlich gemacht worden, dass die Nennleistung des Motors nur die Leistung an einem einzigen Punkt (i.d.R. der Punkt der höchsten Leistung) des Betriebsbereiches wiedergibt, und als einzelner Wert keinerlei Aussage über die Leistungsentfaltung im restlichen Last- und Drehzahlbereich zulässt.
Dasselbe gilt natürlich auch für die Drehmomentangabe.
Gruß
Stefan
Hallo Max!
Man kann also (neben anderen Möglichkeiten) auf 2 Arten mehr
Leistung produzieren. Durch mehr Hubraum oder durch mehr
Arbeitszyklen pro Zeit.Gerade die „anderen Möglichkeiten“ vernachlässigst du hier
einfach, obwohl sie doch sehr interessant sind.
Halloo Stefan,
die „anderen“ Möglichkeiten ignoriere ich nicht „einfach“, sondern deshalb, weil die Frage die nach den Auswirkungen des Hubraums war.
Und da ist nun einmal interessant, das die Volumenveränderung direkt in den thermodynamischen Gleichungen steht.
Natürlichj weiss ich auch, daß Maximalleistung und Maximaldrehmoment nur punktuelle Motorenwerte sind. Natülich ist bei genauerer Betrachtung eine Betrachtung des Drehmoments über den gesamten Drehzahlbereich nötig. Und natürlich spielen dabei die NEbenbedingnugen wiede reine (wiedreum drehzahlabhängige Rolle). DAs würde aber meiner Meinung nach hier zu weit führen.
An dem Grundprinzip: „Mehr Hubraum = mehr erzeugte Energie je Arbeitstakt = mehr Leistung und mehr Drehmoment“,
aber „Mehr Drehzahl = mehr erzeugt Energie je Zeit = mehr Leistung aber nicht mehr Drehmoment“ ändern sie aber nichts wesentlich.
Max
wenn ich mich wieder einmischen dürfte…
Vielen Dank für die inzwischen recht große Anzahl bruachbarer Antworten… Denke ich hab so ungefähr verstanden, was es so mit dem Hubraum auf sich hat. Aber trotzdem muß ich als Laie nochmal nachfragen…
Wie sieht es denn nun genau mit der Beschleunigung aus? Beide Motoren laufen von 0-100 km/h in 12,5 sec.
Heißt das, dass der 1.6er sowohl im niedrigen, als auch im hohen Drehzahl-Bereich „gut“ anzieht, der 1.3er hingegen im niedrigen Drehzahl-Bereicht eher „mittelmäßig“,dafür die verloreren Zeit im hohen Bereich wiede rausholt, d.h. dort besser beschleunigt als der Andere?!
Anmerkung:
Drehzahl beim 1.3er: 6000 min^-1
Drehzahl beim 1.6er: 4750 min^-1
Mit freundlichen Grüßen - JENS
Hallo Jens,
der entscheidende Unterschied liegt hier in der Elastizität des Motors. D.h., die Beschleunigung von z.B. 80km/h auf 100km/h im höchsten Gang. Der Hubraumstärkere Motor wird hier einen besseren Wert erzielen. Ergo kann man teilweise schaltfauler fahren.
Gruss Sebastian
Hi Max!
die „anderen“ Möglichkeiten ignoriere ich nicht „einfach“,
sondern deshalb, weil die Frage die nach den Auswirkungen des
Hubraums war.
Schon klar, aber es ist nun mal nicht allein der Hubraum der sich auswirkt.
[…]
Der Grund warum ich auf die „anderen Möglichkeiten“ ein wenig eingegangen bin, ist dass der von dir genannte und selbstverständlich völlig korrekte Grundsatz
„Mehr Hubraum = mehr erzeugte Energie je
Arbeitstakt = mehr Leistung und mehr Drehmoment“,
in diesem Fall ja *scheinbar* nicht zutreffend war.
Der Hubraum war ja unterschiedlich, die Nennleistung aber dennoch gleich.
CU
Stefan
Hallo Sebastian!
Diese Annahme ist doch aber nur dann zutreffend, wenn beide Motoren bzw. Fahrzeuge mit dem gleichen Getriebe ausgestattet sind, oder?
Weist aber die gleiche Beschleunigungsdauer der beiden Fahrzeuge für 0 - 100 km/h nicht darauf hin, dass der 1,6L Motor mit einem länger übersetzten Getriebe arbeitet?
Bei gleicher Getriebeübersetzung müßte der 1,6L Motor doch aufgrund des höheren Drehmoments deutlich schneller beschleunigen.
Gruß
Stefan
Hallo Stefan,
Diese Annahme ist doch aber nur dann zutreffend, wenn beide
Motoren bzw. Fahrzeuge mit dem gleichen Getriebe ausgestattet
sind, oder?
Ja, sicher.
Weist aber die gleiche Beschleunigungsdauer der beiden
Fahrzeuge für 0 - 100 km/h nicht darauf hin, dass der 1,6L
Motor mit einem länger übersetzten Getriebe arbeitet?
Nein. Die Beschleunigung von 0-100km/h hat mit der Elastizität des Motors nichts zu tun.
Bei gleicher Getriebeübersetzung müßte der 1,6L Motor doch
aufgrund des höheren Drehmoments deutlich schneller
beschleunigen.
Ebenfalls nein. Zum einen, weil meist mit dem grösseren Motor zumeist eine bessere Ausstattung mit dahergehendem Mehrgewicht zum tragen kommt, zum anderen haben die angenommenen Motoren beide 75 PS. Bei der Beschleunigungsmessung von 0-100km/h kommt es nicht auf Drehmoment an, wohl aber bei der Beschleunigung 80-100km/h oder z.B. 120-140km/h. Autos mit viel Leistung aus wenig Hubraum und wenig Gewicht beschleunigen meist ordentlich von 0-100km/h, da hier die Gänge entsprechend ausgefahren werden.
Beschleunigst Du aber nun im höchsten Gang von 120km/h auf 140km/h, braucht es bei diesen Autos meist eine Ewigkeit. Hier macht sich dann beim Hubraumstärkeren Auto deutlich das Mehr an Drehmoment bemerkbar. Das max. Drehmoment liegt meist weit unterhalb der max. Leistung in KW. Erst recht beim Diesel.
Ein VW-Passat (älteres Modell) verfügt zum Beispiel über eine Leistung von 81KW bei 4150U/min. Das max. Drehmoment von 235Nm liegt aber schon bei 1900U/min an. Das Hubraumschwächere Fahrzeug holt die Leistung aus Drehzahl, das stärkere aus Hubraum. So kommt es, das Du bei einem extrem Hubraumstarken Auto zum Beschleunigen eben garnicht so fest aufs Gas drücken musst. Bei meinem Opel Diplomat mit 5,4l V8 und 235 PS damals merkte man das hohe Gewicht des Wagens überhaupt nicht. Anderes Beispiel: Mein damaliger Renault 4. Der erste mit 845ccm und 34PS fuhr sich zwar etwas spritziger, aber der 1145ccm mit ebenfalls 34PS liess sich schaltfauler fahren. Wo Du beim kleinen Motor schon runterschalten musstest, zog der 1145ccm noch gut im hohen Gang.
Gruss Sebastian
Gruß
Stefan
Hallo Sebastian!
Bei gleicher Getriebeübersetzung müßte der 1,6L Motor doch
aufgrund des höheren Drehmoments deutlich schneller
beschleunigen.Ebenfalls nein. Zum einen, weil meist mit dem grösseren Motor
zumeist eine bessere Ausstattung mit dahergehendem Mehrgewicht
zum tragen kommt,
OK, das ist selbstverständlich. Ich möchte hier aber mal der Vergleichbarkeit wegen zwei bis auf den Hubraum (und die daraus resultierenden Motorkennlinien) völlig identische Fahrzeuge annehmen.
zum anderen haben die angenommenen Motoren
beide 75 PS.
Ja, klar. Aber das ist ja nur die Höchstleistung, die bei einer bestimmten Drehzahl zur Verfügung steht. Viel interessanter ist doch der Verlauf der Leistungskurve, und genau die wird aber doch aufgrund des höheren Drehmoments der 1,6L-Maschine durchweg deutlich höher liegen als bei dem 1,3L-Motor.
Bei der Beschleunigungsmessung von 0-100km/h
kommt es nicht auf Drehmoment an, wohl aber bei der
Beschleunigung 80-100km/h oder z.B. 120-140km/h.
Hmm, reden wir hier irgendwie aneinander vorbei? Ich würde sagen, das Drehmoment des Motors ist doch die elementarste Ursache für die Beschleunigung des Fahrzeugs überhaupt?
Und was macht es da für einen Unterschied, ob ich von 0 auf 100 oder von 120 auf 140km/h beschleunige? Kann das sein dass du mehr den Drehmomentverlauf meinst?
Autos mit
viel Leistung aus wenig Hubraum und wenig Gewicht
Ich glaub sowas ähnliches besitze ich. 50kW aus 1L Hubraum - ich glaube für einen Saugmotor ist das schon nicht ganz schlecht.
beschleunigen meist ordentlich von 0-100km/h, da hier die
Gänge entsprechend ausgefahren werden.
Naja, ich find’s erwartungsgemäß nicht gerade überragend. Mein altes Wägelchen mit 55kW aus 1,3L war da spürbar fixer bei der Sache.
Beschleunigst Du aber nun im höchsten Gang von 120km/h auf
140km/h, braucht es bei diesen Autos meist eine Ewigkeit.
Hmm komisch, gerade das geht aber bei meinem 1L Yaris beachtlich schnell, was ja auch nicht verwundert, da im 5. Gang irgendwo zwischen 130-140 km/h das Drehmomentmaximum liegt.
Das Hubraumschwächere
Fahrzeug holt die Leistung aus Drehzahl, das stärkere aus
Hubraum.
Du sagst es. Und genau aus diesem Grund müsste doch bei zwei gleich schweren Fahrzeugen mit identischem Getriebe der Wagen mit dem 1,6L/75PS-Motor schneller beschleunigen als ein Wagen mit 1,3L/75PS-Motor, da die Höchstleistung bei dem kleineren Motor erst deutlich später abgegeben wird.
Der einzige Vorteil des kleineren Motors wäre dann, dass beim Sprint von 0 auf 100 km/h aufgrund des größeren Drehzahlbereiches eventuell ein Schaltvorgang weniger nötig wäre.
845ccm und 34PS fuhr sich zwar etwas spritziger, aber der
1145ccm mit ebenfalls 34PS liess sich schaltfauler fahren. Wo
Du beim kleinen Motor schon runterschalten musstest, zog der
1145ccm noch gut im hohen Gang.
Dafür wird aber der kleinere Motor im Teillastbetrieb (Landstraße) auch etwas sparsamer gewesen sein, oder?
Gruß
Stefan
Hi nochmal,
wir sind uns also einig daß man mehr Leistung entweder durch mehr Hubraum oder durch höhere Drehzahl erreichen kann (Von anderen Einflüssen mal abgesehen).
Wenn also der gleiche Hersteller 2 Motoren mit derselben Leistung, aber unterschiedlichem Hubraum herstellt, liegt die Vermutung nahe, daß er das durch höhere Drehzahlen bei dem kleineren erreicht.
Da sich dabei leider das Drehmoment nicht erhöht, dürfte der kleinere Motor eben auch weniger Drehmoment haben, mithin anstrengender zu fahren sein.
Für die Kaufentscheidung ist dann relevant, wie groß der Preisunterschied ist, wie der Unterschied im Verbrauch (abhängig von der Fahrweise) und wofür und wie das Auto gebraucht wird.
Max