Wie entsteht das typische „Bubb-Bubb…“-Geräusch bei Helikoptern?
Ich stelle mir ein Druckaufbau des Rotorblattes welches sich gerade in Richtung der Beobachtes bewegt und dann einen raschen Druckabfall wenn der Flügel/das Blatt mit Drehmittelpunkt und Beobachter fluchtet (?). Jedoch ist diese Rotationsbewegung eine ständige Bewegung und der Druck ist ständig unter den Blättern. Es ist keine Hin-und-her -Bewegung wie bei Lautschprechern. Wie entstehen also diese Geräusche? und wie lässt es sich beim „Schleichflug“ (in einer Documentation gesehen) unterbinden (,sicher nur unter höherem Kraftstoffverbrauch(?))?
Diese Erklärung hört sich für mich sehr plausibel an:
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Ein Hubschrauber hat eine zyklische Blattverstellung, d.h. pro
Umdrehung ändert sich der Anstellwinkel des Rotorblattes. Erst damit
wird ein Hubschrauber erst wirklich steuerbar. Andererseits wird
dadurch auch auf deinen Standort bezogen immer eine andere Stellung
der Rotorflügeln ausschlaggebend für den „Sound“ sein.
Und die Turbine darfst du auch nicht vergessen!
Beobachte einmal (mit den Ohren… ) auf einem kleineren
Flugplatz, wenn eine Maschine angelassen wird und in Richtung
Startbahn wegrollt. Da ist die Lautstärke auch sehr unterschiedlich
zum Beobachterstandbunkt.
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Wie entsteht das typische „Bubb-Bubb…“-Geräusch bei
Helikoptern?
Ich kanns dir leider nur vom typischen Knattern sagen: jedes Rotorblatt hinterlässt Luftwirbel, und das nachfolgende Rotorblatt trifft diesen Wirbel und „schleudert“ ihn weg.
Zumindest wurde das so mal in einem „Spektrum der Wissenschaft“ beschrieben.
Wie entsteht das typische „Bubb-Bubb…“-Geräusch bei
Helikoptern?
Beim „Teppichklopfer“ Bell UH1D ist es das Schlaggelenk.
Um Vortrieb zu erzeugen ist die Drehebene der Blätter nach vorne geneigt.
Stell Dir die Bewegung eines Rotorblattes vor:
Vorne ist es ziemlich tief, hinten ist es hoch.
Bei jeder Drehung kippt die Achse der Blätter zweimal, so wie eine Wippe auf dem Spielplatz. Und was bei der Wippe die Achse / das Drehgelenk ist, ist bei diesem Hubschrauber das Schlaggelenk.
Moderne Rotorblätter sind so flexibel, dass sie kein Gelenk brauchen und somit leiser sind.