(Hüft)Arthrose geheilt?

Hallo!

Meine Freundin, Anfang 30, hat eine Hüftarthrose. Ich mache mich nun daran, Leute zu finden, die ihre Arthrose geheilt haben - sei es durch Ernährung, Naturpräparate, oder sonstwie. Huntergrund ist, dass ich die Aussagen der Schulmedizin, die Krankheit sei nicht heilbar, für ungenügend halte.

Deshalb meine Frage: kennst Du jemanden, der daran arbeitet, seine Arthrose zu heilen, oder dies geschafft hat?

Vielen, vielen Dank für jegliche Information oder Tips!

Tom

hallo!!

offiziell ist es nicht möglich eine arthrose zu „heilen“.
aber: wie kommt man zu der diagnose das es sich um eine „arthrose“ handelt??? - und da wird leider sehr sehr vieles das nur im entferntesten daran erinnert in einen topf geworfen.

es gibt im röntgenbild einige punkte die erfüllt sein müssen damit man von arthrose sprechen kann. habe aber schon genügend patienten/-innen erlebt die „laut röntgen“ nicht mehr in der lage hätten sein dürfen normal zu gehen; haben sie aber trotzdem gemacht.

andere wiederum zeigen „klinische“ zeichen, d.h. bestimmte schmerzmuster, bewegungseinschränkungen, etc. die auf eine arthrose hindeuten und bei denen im rö-bild nichts pathologisches zu sehen ist.

fazit: „alles“ muss zusammenpassen, d.h. die angaben des patienten UND das bild. dann „hat man arthrose“.

ich bezweifle einfach mal dass bei deiner freundin eine „echte“ arthrose vorliegt (obwohl`s die natürlich in dem alter auch gibt-als folge von angeborener hüftdysplasie, unfällen, …).

zur linderung trägt bei: gleichmässigere druckbelastung des restknorpels im hüftgelenk, traktion (zug) dosiert, viel bewegung mit wenig belastung (radfahren, etc.)…

knorpel reagiert auf dosierte belastung mit wachstum. deshalb haben gewichtheber, etc. dickere knorpel. das wort „dosiert“ ist allerdings entscheidend. mit 1-2 jahren muss man schon rechnen.

hast du mehr infos??

tschüss

matthias

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Hallo !

Ich bin da ähnlicher Meinung wie Matthias, dass man schon ziemlich heftig begründete Diagnostik betrieben haben muss, um bei einer 30jährigen eine Hüftgelenksarthrose zu diagnostizieren. Unmöglich ist es natürlich nicht. Aber auch ich bin der Meinung, dass man beispielsweise mit physiotherapeutischer oder gar chirotherapeutischer Mobilisation, Verbesserung der allgemeinen Körperbedingungen (Übergewicht??) und ähnlichen Maßnahmen die Beschwerden lindern kann. Sollte es sich um eine tatsächliche Arthrose handeln, kann man mittels solcher Mobilisationstechniken auch den Fortschritt der Erkrankung verhindern.

Letztlich bietet sich aber auch auf Dauer im Falle einer Arthrose von Seiten der Schulmedizin eine Lösung an, wenn es tatsächlich happig wird und der Fortgang der Erkrankung nicht mehr zu stoppen ist: das künstliche Hüftgelenk. Zugegeben: mit 30 ist’s heftig früh, aber bevor ich nicht mehr laufen könnte, würde ich doch mal austesten, wie lange die heutigen künstlichen Hüften wirklich durchhalten.

Gruß von einer schulmedizinisch und chirotherapeutisch ausgebildeten

Claudia

http://www.klappt-doch.de/

Hi,

allgemeine Info zu Arthrose gibt es unter http://www.arthros.de

Momentan ist in der Knorpelbehandlung vieles im Umbruch, es lohnt sich also nach neueren, leider oft von der Krankenkasse noch nicht bezahlten Therapien Ausschau zu halten. Eventeuell kann die eine oder andere Methode für einen selbst nützlich sein und die Kasse zahlt inzwischen.
Derzeit dürfte für eine 30jährige aber das gelten, was die anderen beiden schon gesagt haben: viel Bewegung und wenig Belastung, eventuell noch Schmerzmittel und entzündungshemmende Präparate. Sollte eine Prothese nötig sein, dann eine „kleine“, den Knochen nicht zu sehr verletzende Prothese einsetzen lassen (Beispiel auf der o.g. Seite). Die Prothesen sollen heute 15 Jahre halten (das weiss aber keiner genau, weil es vor 15 Jahren die heutigen Prothesen noch nicht gab - die Haltbarkeit wird mit Maschinen gemesssen, die eine normale Bewegung simulieren), mit Keramik- und hochvernetzten Kunststoffen, kann die Haltbarkeit sicher noch verlängert werden, das ist heute schon möglich.
Gute Besserung

Dr. J. Sauer

Hallo Tom,

mir hat vor Jahren eine PST-Theraphie geholfen. Eine Arthrose soll zwar nach Auskunft aller Schulmediziner nicht heilbar sein, aber der Abbauprozess kann durch die pulsierende Signal Therapie aufgehalten werden, bzw. soll der Knorpel da durch zur Neubildung angeregt werden. Schmerzmittel sind auf Dauer wegen der langfristigen Nebenwirkungen bestimmt nicht die Lösung.
Ich habe noch eine Liste von allen Therapiezentren in Deutschland u. Österreich, bei Interesse mail ich Dir gerne welche zu. Ich glaube die Homepage war: pst.de.
Übrigens sind Arthrosen auch in dem Alter deiner Freundin nicht so ungewöhnlich.
Tschüss
Inge

Hallo Tom,

ich hab mich noch mal schlau gemacht, die richtige Adresse ist:
http://www.pstdeutschland.de

Inge