Liebe Wissende,
ich halte nun seit August mir vier Hühner. Ich habe Ihnen ein
Auslaufgehege von ca. 12 m² gebaut, das komplett mit
Maschendrahtzaun gesichert ist, und einen Stall in meinem
unbeheizten Schuppen - zwei Wände Sandsteinwand, zwei Seiten
Holzwand)- mit 4 m².
Jetzt bin ich etwas unsicher, wie ich die Hühner im Winter
behandeln soll - ebenfalls morgens früh in das Gehege
auslassen, abends wieder hinein? Oder bei großer Kälte und
Schnee im Stall belassen?
Wir halten auch Hühner (seit Urzeiten *g*). Im Winter öffnen wir den Stall immer zum Auslauf - egal bei welchem Wetter. Die Hühner wissen schon von selbst, wann sie rausgehen möchten und wann nicht. Wichtig ist nur, dass der Stall trocken ist, Kälte - auch Minustemperaturen - machen dem Federvieh nichts aus. Damit der Stallboden trocken bleibt, streuen wir Sägespäne und Stroh ein. Hühner mögen keine nassen Füße!
Zweitens kommen die Hühner derzeit durch eine gewöhnliche Tür
(80*200), die ich jeden Morgen komplett öffne, nach außen.
Damit kühlt der Stall natürlich schnell(er) aus. Ich würde
also gerne eine Hühnerklappe in diese Holztür bauen. Was ist
hier üblich - lieber oben, lieber unten? Soll die Klappe immer
offen sein (wäre mir am liebsten) oder zugeschlossen werden?
Wir haben eine „Hühnertür“. Das ist eine Öffnung in der Wand in der Größe 50 x 30 cm. Diese wird jeden Morgen geöffnet und jeden Abend wieder sorgfältig verschlossen, denn Marder, Iltis und Fuchs kennen sich sehr gut aus und wissen ganz genau, wo es leckeres Frischfleisch gibt!
Wenn ich ein Tuch darüber hänge, kommen sie dennoch durch?
Diese Frage kann ich nicht beantworten, habe ich noch nie praktiziert.
Aber Marder & Co. schaffen das bestimmt!
Und letztens: Wo kann ich einen „Wärmeteller“ erstehen, der
das Trinkwasser vor dem Erfrieren bewahrt?
Bei entsprechend feuchtem Futter benötigen Hühner keine großen Wassermengen. Bei uns passiert es häufig, dass im Winter die Tränke zugefroren ist. Ich schlage dann das Eis einmal am Tag heraus und gebe Frischwasser hinein. In der Zeit, bis dieses wieder gefriert, stillen sie ihren Durst. Wichtig ist nur, dass sie mindestens einmal am Tag trinken können. Warmes Wasser wie auch warmes Futter habe ich meinen Hühner noch nie gegeben. Meine Schwiegermutter - von ihr habe ich die Hühner „geerbt“ - sagte mir damals, Hühner würden dieses nicht vertragen. Ob diese Weisheit der Waharheit entspricht, kann ich nicht beurteilen; ich verfahre seit Jahren nach der o. g. Methode und hatte bisher keine Probleme.
Vielen Dank!
Bitteschön!
MfG,
jkl
Gruß von der
kleinen Göre
P. S. noch etwas Info zum Thema:
http://www.huehner-info.de/
http://www.freilandgefluegel.com/wissenswertes.htm
http://www.huehnerzucht.de/