Hallo- ist schon mal jemand auf einen historischen Quellentext zum Thema Hütewald (Waldweide, Hudewald) gestoßen? Mich interessieren Gesetztestexte, die die Form der Waldnutzung unterstützen, erlauben und später verboten haben.
…
Ich weiß nich ob dir das weiter hilft aber hab mein bestes gegeben 
http://naturschutz.br-h.niedersachsen.de/dez503/text…
ist wohl eher etwas speziefisch, aber da wird auch irgendwie das wassergesetz erwähnt… Sorry wenns nicht das richtige ist
Hallo,
ich bin sicher, du hast die Suchmaschinen schon mit den entsprechenden Stichworten abgeklappert, deswegen schäme ich mich fast dir diese Links anzubieten http://www.externstein.de/natur/urwald/urwald.htm
http://private.addcom.de/koniarek/schoenermark/schoe…
http://pages.unibas.ch/volkskunde/volo/berichte/wald…
Schau auch mal in eine Bibliothek, auf Papier gibt es wahrscheinlich noch mehr.
Gruß
Eckard
Hallo- ich danke für Eure Mithilfe. Jedoch habe ich im Internet schon selbst vieles durchwühlt. Habe nur noch nicht alle Seiten zu „Waldweide“ gelesen, da bei dem Stichwort bei Google die meisten Einträge vorhanden sind.
Interessant wäre, was nicht im Internet steht. Ich hoffe noch auf Archivalien. Mal sehen, ob ich noch Glück habe.
Einen schönen Tag!
Servus!
Interessant wäre, was nicht im Internet steht. Ich hoffe noch
auf Archivalien. Mal sehen, ob ich noch Glück habe.
Ich hab mich mal im Bayerischen Hauptstaatsarchiv München durch die Akten von Pfalz-Neuburg gegraben. Gerade in den Gerichtsakten gibt´s jede Menge zum Thema Nutzungsrechte von Waldstücken, Auen und Anschütten (kurzzeitig existierende Sandinseln in Flüssen), die erkennen lassen, dass es hautpsächlich im Weiderechte geht.
Solche Akten gibt´s von jeder Region (wo stecktst´n du??).
VG
Christian
Hallo woknap,
auch nichts im Sinn „ich hab da einen äbtlichen Erlass von 1511 im Schrank“, aber noch ein Hinweis zur Recherche: Bei Rechtsstreitigkeiten z.B. zwischen benachbarten Gemeinden, aber auch, wenn es einmal Hintersassen gelang, einen Händel mit ihrer Herrschaft legal auszutragen, ist in diesem Zusammenhang regelmäßig der Begriff „Trieb und Tratt“ zentral bedeutend. Trieb = das Recht der unkontrollierten, freien Weide; Tratt = das Recht des kontrollierten, beaufsichtigten Viehtriebs - z.B. von der Gemeinde zu einer Alp oder auf eine (Wald)weide.
Unter dem Schlagwort „Trieb und Tratt“ kann man - je nach Niveau und Systematik der Katalogisierung - Archive angehen, um relativ viele sekundäre und tertiäre Quellen von vornherein auszuschließen. Natürlich außer dem Achilles, der hat sehr akribisch recherchiert (allerdings ein streitbarer Mann, der am liebsten „gängige“ Hypothesen, etwa zu den Themen Allmendwirtschaft, Wüstungen und Wölbäcker, provokant in Frage gestellt hat).
Schöne Grüße
MM
Hallo Christian. Guter Tip. Wohne in Bamberg. Mal sehen, welches Archiv brauchbar wäre? Man muss vermutlich alte Handschriften lesen können… Aber intessant wäre es bestimmt.
Gruesse!
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Servus!
Wohne in Bamberg. Mal sehen,
welches Archiv brauchbar wäre?
Ich würd sagen, erstmal das Bamberger Staatsarchiv (http://www.gda.bayern.de/bam00.htm), für weitere Recherchen müsstest du dann allerdings und wahrscheinlich nach München fahren (http://www.gda.bayern.de/hsta00.htm).
Man muss vermutlich alte
Handschriften lesen können
Richtig. Sind alle in deutscher Schrift („Sütterlin“) geschrieben.
(vgl. http://www.peter-doerling.de/Lese/Sutterlin.htm)
VG
Christian
Hallo Christian,
Richtig. Sind alle in deutscher Schrift („Sütterlin“)
geschrieben.
Auch wenn ich die Anführungszeichen so deute, dass Deutsch Kursiv halt vulgo „Sütterlin“ genannt wird, obwohl die Sütterlin-Schrift genauso ein Kind des frühen XX Jahrhunderts ist wie die lateinische Ausgangsschrift:
Im 17. … 19. Jahrhundert, Schwerpunkt im 18., findet man nicht bloß deutsche, sondern auch sehr viel lateinische Kursivschrift.
Was sie nicht unbedingt leichter lesbar macht, aber wenigstens solche Nettigkeiten wie das Erkennen von z.B. klein e, klein h, Unterscheidung von klein u und klein n usw. wesentlich vereinfacht.
Ich frage mich, ob die derzeit grade noch mögliche Transskription alles möglichen Archivmaterials nicht eine Fülle von „1-€-Jobs“ für langzeitarbeitslose Akademiker schaffen könnte, die sogar noch Spaß machen würden…
Schöne Grüße
MM
Servus, Martin!
Richtig. Sind alle in deutscher Schrift („Sütterlin“)
geschrieben.Auch wenn ich die Anführungszeichen so deute, dass Deutsch
Kursiv halt vulgo „Sütterlin“ genannt wird,
So war´s gemeint.
obwohl die
Sütterlin-Schrift genauso ein Kind des frühen XX Jahrhunderts
ist wie die lateinische Ausgangsschrift:
Deswegen Anführungszeichen
Im 17. … 19. Jahrhundert, Schwerpunkt im 18., findet man
nicht bloß deutsche, sondern auch sehr viel lateinische
Kursivschrift.
Aber nicht in den Urkunden, die ich durchforstet hab (16.-19.Jh.). Die wurden meist von Beamten geschrieben, die offenbar allesamt auf dem Trichter waren, nur ausnahmsweise, und dann auch meist nur die Orts- und Personennamen lateinisch zu schreiben…
Anders sieht´s bei Briefen aus. Privat schrieb man offenbar öfter mal lateinisch. Sache der Ausbildung??
Was sie nicht unbedingt leichter lesbar macht, aber wenigstens
solche Nettigkeiten wie das Erkennen von z.B. klein e, klein
h, Unterscheidung von klein u und klein n usw. wesentlich
vereinfacht.
Ich frage mich, ob die derzeit grade noch mögliche
Transskription alles möglichen Archivmaterials nicht eine
Fülle von „1-€-Jobs“ für langzeitarbeitslose Akademiker
schaffen könnte, die sogar noch Spaß machen würden…
Wieso „grade noch“? Abgesehen von „klein e“ - vor allem in Verbindung mit "m"s, "n"s oder "r"s - sind eigentlich nur die Großbuchstaben (weil seltener) schwer zu lesen. Der Rest ist mit ein bisschen Übung eigentlich ganz gut zu lesen (meine Meinung).
VG
Christian